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Die Firma Aurubis gilt als einer der weltweit führenden Anbieter von Nichteisenmetal- len, vor allem Kupfer. Das Unternehmen hat an seinem Stammsitz im Hamburger Stadtteil Veddel rund 18 Millionen Euro in ein neues Ausbildungszentrum investiert. Der Konzern sieht die Ausbildung des Nach- wuchses für die weitere Unternehmensent- wicklung als existenziell wichtig an. Vor zwei Jahren nahm Nils Gerstenkorn, Leiter der Ausbildung in Hamburg, erstmalig Kon- takt zu Bedrunka + Hirth auf. „Wir wollten uns die Produktion vor Ort anschauen“, erzählt Gerstenkorn. Hohe Qualitätsan- sprüche sowie die Art und Weise „wie auf alle unsere Sorgen und Nöte“ eingegangen wurde, hätten schließlich den Ausschlag gegeben. So wurde vor Objektberater Michael Schmid der Grundriss einer rund 1.700 Quadratmeter großen Halle ausge- breitet: eine Fläche, frei von Pfeilern oder Stützen, komplett neu einzurichten.
In Absprache mit Aurubis und mit Hilfe eines digitalen 3D-Planungstools plante Schmid die Einrichtung der Halle, wobei digitale Vernetzung, ein klar definiertes Sicherheitskonzept sowie eine größtmög- liche Flexibilität als Prämissen vorgegeben waren. Nicht weniger als 74 Werkbänke wurden platziert, spezielle Räume wie etwa Schweißbereich und Lärmkabine integriert, Gruppenarbeitsarbeitsplätze eingerichtet, mobile und stationäre Schranksysteme um die vorgesehenen CNC-Dreh- und Fräsma- schinen angeordnet.
Spezifische Anforderungen
Zu den praktischen Details der gegen- überliegenden Werkbänke gehört, dass sie über beidseitig zugängliche Energiekanäle mit 220V-Steckdosen, 24V-Laborbuchsen und Druckluft verfügen. Waagerecht auf den extra starken 40 Millimeter dicken Werkbankplatten wurden Lochwände aus Stahlblech mit innenliegender akus- tisch dämmender Einlage montiert, in die sich auch Inletts aus den Schubladen
Das neue Ausbildungszentrum von Aurubis: In der rund 1.700 Quadratmeter großen Halle wurden die 74 Werkstatt-Arbeitsplätze eingerichtet.
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einhängen lassen. Diese Einlagen wurden nach Aurubis-Vorgaben mit Werkzeugen bestückt. Die Schubladen der Werkbänke sind darüber hinaus mit dem program- mierbaren elekt-ronischen Schließsystem „Salto“ gesichert, dessen Schließzylinder „zierlicher, filigraner und optisch schö- ner“ erschienen, so Schmid, als übliche Systeme.
Das Schließsystem gehört zu den spe- zifischen Anforderungen von Aurubis, nach denen dem jeweiligen Auszubil- denden nur Zugriff auf definierte Schub- laden, Werkzeuge oder Zubehör gewährt wird. An den Schlüssel für eine Maschi- ne gelangt er nur mit dem Nachweis, dass er für diese Maschine die geforderte Schulung hatte. Entsprechende Informa- tionen sind auf einer Transponderkarte (berührungslose Chip-Karte) gespei- chert, die jeder Aurubis-Beschäftigte bei sich trägt. So weiß auch das elektroni- sche Warenausgabesystem TSM (Tool Server Modular), das Bedrunka + Hirth komplett mit Touchscreen-Monitor und entsprechender Software lieferte, ob
jemand etwa den Grenzlehrdorn oder die 3-Punkt-Innenmessschraube entnehmen darf. Das System kontrolliert sogleich die ordnungsgemäße Rückgabe und die Zahl der Einsätze, die ein bestimmtes Messsys- tem oder CNC-Werkzeug bereits hinter sich hat.
„Das elektronische Warenausgabesystem von Bedrunka + Hirth war für uns beson- ders interessant“, sagt Ausbildungsleiter Nils Gerstenkorn, „da Digitalisierung bei uns ein großes Thema ist.“ Dazu gehört nicht nur die weitreichende Vernetzung einzelner Bereiche, sondern auch die damit angestrebte Flexibilität, auf Verän- derungen schnell reagieren zu können. Die auffällig große Zahl an fahrbaren Schubladenschränken, die von Bedrun- ka + Hirth in Schwerlastausführung mit Auszugssperre, Einzelverriegelung, Zent- ralverschluss und Soft-Close-Schließung geliefert wurden, dürfte dafür geradezu prädestiniert sein. Sie sind immer dort, wo sie gebraucht werden.
Foto: Bedrunka + Hirth
Industrie
 Ausbildungswerkstatt für Aurubis
Die Firma Bedrunka + Hirth aus Bräunlingen hatte den Auftrag, 74 Werkstatt-Arbeitsplätze im neuen Ausbildungszentrum der Aurubis AG in Hamburg einzurichten. Die besondere Heraus- forderung bestand darin, die Standards auf die Kundenbedürfnisse anzupassen.
 



















































































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