Page 34 - EZ-Tools-Trade_03-2020
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 EZ: Wie arbeitet es sich mit dem Werkstattwa- gen „95/132 QR“?
Tino Hübscher: Sehr komfortabel, ich bin begeistert, wie leicht sich der beladene Werkstattwagen durch die Werkstatt und von da aufs Außengelände schieben lässt, wo wir regelmäßig Kfz-Arbeiten erledigen, für die wir keine Hebebühne benötigen. Wir haben einen älteren Werkstattwagen, der hat zu kleine Räder, wenn da eine Mut- ter auf dem Boden liegt, kommt man oft nicht sofort drüber. Leich- tes Rollen selbst auf schwierigem Untergrund garantiert der Stahl- wille-Werkstattwagen „95/132 QR“ mit seinen großen öl- und säu- rebeständigen Rädern mit einem Durchmesser von 125 Millimetern. Zwei Feststellbremsen verhindern ein unbeabsichtigtes Wegrollen.
Welche Sicherheitsmerkmale halten Sie für absolut notwendig?
Wenn ich die Kiste (die Red.: den Werkstattwagen) durch die Werkstatt schiebe oder damit nach draußen fahre, dürfen sich die Schubladen natürlich nicht öffnen. Bei unserem ältesten Wagen kann das schon mal passieren, da müssen wir immer höllisch auf- passen, kein Auto durch eine sich öffnende Schublade zu beschä- digen. Dies ist heute bei den meisten Werkstattwagen aber nicht mehr möglich, da sie über eine Einzelverriegelung verfügen, die ein Öffnen während der Fahrt verhindert. Zudem ist der Stahlwille- Werkstattwagen rundum an seinen vier Kanten dank eines umlau- fenden Rammschutzes mit Aufpralldämmung gut „gepolstert“.
Stahlwille bietet ein dreistufiges Sicherheits- Konzept.
Ja, neben der Einzelverriegelung verfügt der Werkstattwagen über einen Kippschutz, der es mir unmöglich macht, mehrere Schub- laden zugleich oder nacheinander herauszuziehen. Habe ich eine
Robust, kompakt, sicher
Mobile Werkstattwagen sorgen in Montage- hallen oder Werkstätten dafür, dass die bei der Arbeit benötigten Werkzeuge übersichtlich geordnet stets dort griffbereit zur Verfügung stehen, wo sie benötigt werden. Automecha- niker Tino Hübscher hat den Werkstattwagen „95/132 QR“ von Stahlwille getestet und lobte die komfortable und absolut sichere Hand- habung sowie die extreme Belastbarkeit des Wagens.
Tino Hübscher: „Der Werkstattwagen „95/132 QR“ von Stahlwille ist technisch perfekt verarbeitet und lässt sich auch auf schwierigem Untergrund sehr komfortabel fahren.“
Schublade geöffnet, kann ich keine weitere herausziehen, bevor ich diese wieder geschlossen habe. Aber diese Funktion ist heute Stan- dard bei Werkstattwagen hoher Qualität. Nicht zuletzt kann ich den gesamten Werkstattwagen dank der Zentralverriegelung durch das seitliche Zylinderschloss mit abklappbarem Schlüssel auch komplett abschließen.
Ist Ihnen ein Werkstattwagen schon mal umge- kippt?
Des Öfteren, wenngleich ich das komplette Umkippen durch eine schnelle Reaktion meist noch abwenden konnte. Wenn diese Kis- ten überladen sind, was heißt überladen, wenn sie voll sind und man macht nach der zweiten Schublade auch noch die dritte Schublade auf, dann können Werkstattwagen auch tatsächlich kippen, was bei dem Gewicht, dem Stahl und den Kanten der Schubladen sehr gefährlich werden kann, wenn man unmittel- bar daneben steht. Oder es könnte ein daneben stehendes Auto beschädigt werden, was dann sehr teuer werden kann.
In Ihrer Werkstatt gibt es mehrere Werkstattwagen?
Ja, sicher, dank eines Werkstattwagens ist man sehr flexibel und kann an jedem Ort mit seinem eigenen Werkzeug arbeiten, da sind Mechaniker sehr eigen. In größeren Buden (die Red.: Werkstätten) hat jeder Mechaniker immer seine eigene Kiste; zwar sind dann nicht alle Werkstattwagen mit jedem Werkzeug bestückt, aber jeweils mit der Grundausstattung. Benötigt man ein Spezialwerkzeug, was nicht so häufig verwendet wird, muss man halt schauen, welcher Kollege es gerade hat. Früher gab es auch bei uns ein zentrales Werkzeug für alle, aber das ist bei mehreren Mechanikern auf Dauer nicht praktikabel. Und einen eigenen Knarrenkasten hat eigentlich jeder Mechaniker für sich.
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