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a hätten sich die Messeveranstalter besser abstimmen müssen. Köln, Frankfurt/Main, Stuttgart – das sind die Schauplätze, an denen sich im März die Internationale Eisen-
warenmesse, die Light + Building und die Dach + Holz quasi zeitgleich (3. bis 8. März) um die Gunst der Besu- cher rangeln. Dann gibt es eine kleine Verschnaufpause von gut einer Woche, bevor schließlich am 19. März die Fensterbau Frontale in Nürnberg für vier Tage ihre Pfor- ten öffnet. Und eigentlich sind es ja gar nicht mal die Be- sucher, die vor dem Dilemma stehen, welcher Messe sie eigentlich den Vorzug geben. Mit ein bisschen Geschick und erhöhtem Transportaufwand sollte es einem gelin- gen, an sechs Tagen sowohl die Eisenwarenmesse, die Light + Building als auch die Dach + Holz abzuarbeiten. Die Frage ist nur: Wer macht das? Letztlich sind es aber vor allem die Aussteller, die im Zweifel nicht genau wis- sen, wie sie die Prioritäten bei der großen Zahl zeitgleich stattfindender Branchenveranstaltungen setzen sollen. Ein Hersteller von Werkzeugkoffersystemen erklärte
mir dieser Tage, seine Produkte seien speziell für den Elektroinstallateur konzipiert und deshalb sei für ihn als Aussteller die Light + Building in diesem Jahr „ein Muss“. Man möchte im Vorfeld dieser sehr relevanten Branchenmessen wirklich nicht in der Haut von Her- stellern wie Wiha, Jokari, Weicon oder Knipex gesteckt haben. Welche Messen belegen wir? Wie groß soll da
„ES SIND VOR ALLEM DIE AUSSTELLER, DIE IM ZWEIFEL NICHT GENAU WISSEN, WIE SIE DIE PRIORITÄTEN BEI DEN ZEITGLEICH STATTFINDENDEN MESSEN SETZEN SOLLEN.“
der Stand sein? Wieviel Personal stellen wir dort bereit? Hotel – ja/nein?
In Stuttgart, auf der Dach + Holz, wird auch das Hand- werk gezielt angesprochen. Mit sechs Hallen und einem Freigelände erstreckt sich die Ausstellungsfläche über 75.000 qm. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Klempner-Handwerk, das in Halle 7 im Fokus steht. Dort erhalten Dachdecker, Spengler/Klempner und benach- barte Gewerke einen umfassenden Überblick über sämt- liche Neuheiten rund um das Thema Metall.
Aus Sicht der EZ Eisenwaren-Zeitung ist natürlich die Eisenwarenmesse in Köln absolute Pflichtveranstal- tung. Dort treffen wir nicht nur das Gros der Werkzeug- hersteller und die maßgeblichen Anbieter von Befes- tigungstechnik. Dort werden auch am Messesonntag die Partner des Fachhandels durch den Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) geehrt, und am selben Tag werden die „EISENaward 2024 powered by ZHH“ ver- liehen. Und schließlich werde ich selbst im Rahmen des „EISENforums“, das von „Digitalrockstar“ Micha Atug moderiert wird, einen Vortrag halten zum Thema „Hart- warenhandel in Deutschland – Historie und Update“.
Ich würde mich freuen, wenn wir uns dort sehen.
Klaus Mauelshagen mauelshagen@eisenwaren-zeitung.de
EDITORIAL

