Atlas Copco erzielt Umsatz von 10 Mrd. Euro

Atlas Copco hat die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach hat der schwedische Industriekonzern weltweit einen Umsatz von 99,8 Mrd. Schwedischen Kronen (SEK) realisiert, umgerechnet rund 10 Mrd. Euro. Das ist ein Rückgang von vier Prozent.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, betrug der organische Rückgang drei Prozent. Die Auftragseingänge summierten sich auf 100,6 Mrd. SEK und lagen damit um 5,0 Prozent unter dem Vorjahreswert (106 Mrd. SEK). Der Betriebsgewinn fiel um 13 Prozent von 21,9 auf 19,1 Mrd. SEK, der Gewinn vor Steuern um ebenfalls 13 Prozent von 21,6 auf 18,8 Mrd. SEK. Unternehmensangaben zufolge habe die starke Schwedische Krone maßgeblich zu den gesunkenen Beträgen beigetragen: Der negative Währungseffekt allein verringerte gegenüber dem Vorjahr den Betriebsgewinn um 880 Mio. SEK.

Der größte Konzernbereich von Atlas Copco, die Kompressortechnik, hielt sich mit Jahreserlösen von 47,3 Mrd. SEK (minus 2 %) fast auf 2019-er Niveau. Die Vakuumtechnik erzielte als zweitgrößter Konzernbereich sogar ein Plus von 5,0 Prozent auf 24,7 Mrd. SEK - nach 23,6 Mrd. SEK im Vorjahr. Noch besser entwickelten sich dessen Auftragseingänge, die sich im Gesamtjahr auf 25,6 Mrd. SEK addierten (nach 23,9 Mrd. SEK 2019): Hersteller von Halbleitern und Flachbildschirmen investierten in neue Technologien oder bauten ihre Kapazitäten aus. Dabei wurde das Geschäft weiterhin insbesondere vom asiatischen Markt getrieben.

Mit Industriewerkzeugen und Montagelösungen, wie Schraubsystemen, Klebe-, Dosier- und Stanzniettechnik, erlöste Atlas Copco im vergangenen Jahr 16,2 Mrd. SEK (14 % weniger als 2019). Diese Produkte werden im Konzernbereich Industrietechnik gebündelt, zu dem seit dem Sommer 2020 auch die für über 10 Mrd. SEK (über 1 Mrd. Euro) übernommene Isra Vision AG gehört, ein führender Hersteller von Bildverarbeitungssystemen.

Foto: Atlas Copco