E/D/E steigert Umsatz in 2020

Die E/D/E Gruppe, führender Verbund im Produktionsverbindungshandel (PVH), hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem Handelsvolumen von über 6,4 Mrd. Euro abgeschlossen. Nach einer Seitwärtsbewegung im Vorjahr bedeutet das ein Umsatzwachstum von 2,1 Prozent.

„Unser Verbund hat sich im Umfeld einer gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Ausnahmesituation gut behaupten können. Wir waren in der Lage, uns mit unseren Mitgliedern und Lieferanten auf digitalem Weg eng abzustimmen, schnell auf neue Umstände zu reagieren und die richtigen Angebote für diese Situation zu entwickeln. In der Krise konnten wir alle zeigen, was in uns steckt“, bilanziert Dr. Andreas Trautwein, Vorsitzender der E/D/E Geschäftsführung.

Die Mitgliedsunternehmen wie der gesamte Produktionsverbindungshandel wurden durch die Pandemie differenziert nach Regionen, Branchen und Zeitpunkt unterschiedlich getroffen. Volumenverluste in den Sortimenten, deren Branchen von der Corona-Pandemie besonders betroffen waren, konnten durch andere Sortimente aufgefangen und überkompensiert werden. Insgesamt konnte die E/D/E Gruppe ihr Handelsvolumen in diesem dynamischen Umfeld um 132 Mio. Euro steigern. Das Inlandsgeschäft verringerte sich im 61 Mio. Euro, was einen Rückgang von 1,3 Prozent bedeutet. Das Auslandsgeschäft wuchs um 193 Mio. Euro und beläuft sich mittlerweile auf rund 1,6 Mrd. Euro. Wesentlicher Grund für das starke Wachstum 2020 in Europa war die Anbindung neuer Mitglieder. Das Lagergeschäft verzeichnete ein Plus von 14 Mio. Euro und einen neuen Bestwert: 339 Mio. Euro. Auf positive Resonanz unter den Partnern stieß auch das Factoring als neues Leistungsangebot der E/D/E eigenen ETRIS BANK. Der Factoring-Umsatz stieg um mehr als 130 Prozent. Die Rückvergütungen an die Mitglieder liegen mit 167 Mio. Euro auf dem Niveau von 2019 und entfalten konkrete Wirkung in den Bilanzen der Mitglieder.

Detaillierte Informationen zu den Geschäftsjahreszahlen des E/D/E lesen Sie in der Ausgabe 03-2021 der EZ Eisenwaren-Zeitung.

Bildtext Dr. Andreas Trautwein: „Unser Verbund hat sich im Umfeld einer gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Ausnahmesituation gut behaupten können.

Foto: E/D/E