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Eisenwarenmesse in den Herbst verschoben

Die Internationale Eisenwarenmesse findet nicht wie geplant, vom 6. bis 9. März 2022, statt, sondern wird auf den 25. bis 28. September 2022 verschoben. Die imm cologne, die für Januar geplant war, wurde allerdings komplett abgesagt.

Wie Koelnmesse-Geschäftsführer Oliver Frese heute (9.12.) in Köln verkündete, sei dieses Szenario für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation: Die Aussteller könnten mit längerer Vorlaufzeit für den September planen und sich auf eine gewohnt internationale Besucherschaft auch aus Asien freuen. Die Besucher erwartete dann ein renommiertes Teilnehmerfeld sowie ein attraktives Eventprogramm mit hoher Beteiligung durch ausstellende Unternehmen. Die Entscheidung der Koelnmesse ist im Einklang mit allen wichtigen Gremien gefallen, nachdem sich die pandemische Lage weltweit weiterhin dynamisch entwickelt hat und bereits jetzt klar ist, dass im März insbesondere für wichtige asiatische Überseemärkte strenge Reiserestriktionen herrschen werden.

Der asiatische Hersteller- und Absatzmarkt nimmt in der Hartwarenbranche einen hohen Status ein. Viele asiatische Länder haben derzeit Deutschland und große Teile Europas angesichts tendenziell hoher Inzidenzen wieder als Risikogebiet identifiziert, das Reisen aus diesen Ländern wird bis ins Frühjahr hinein schwer möglich sein. Basierend auf den Erfahrungen aus 2021 und mit Fortschreiten der globalen Impfkampagne sollte sich die Situation im September 2022 vollkommen anders darstellen.

Die Entscheidung für die Verschiebung der Internationalen Eisenwarenmesse fiel unabhängig von der Situation anderer Frühjahrsmessen im Portfolio der Koelnmesse, bei denen sich Aussteller- und Besucherstruktur teils erheblich unterscheiden. Die imm cologne, die vom 17. bis 23. Januar 2022 in Köln hätte stattfinden sollen, ist allerdings abgesagt. Man hätte den Bedenken der Ausstellerschaft Rechnung getragen, die den wirtschaftlichen Erfolg der Veranstaltung und damit den erfolgreichen Re-Start im Januar als extrem gefährdet betrachtet hätten. „Nach Rücksprache mit zahlreichen Ausstellern, Branchenvertretern und Handelspartnern kommt für die deutschen Aussteller bzw. Aussteller aus dem deutschsprachigen Raum eine Beteiligung entweder nicht in Frage oder ist mit erheblichen Zweifeln versehen“, so der Verband der Deutschen Möbelindustrie.

Grafik: Koelnmesse