Gedore sagt Teilnahme an EWM 2021 ab

Das Remscheider Unternehmen Gedore hat die Teilnahme an der Internationalen Eisenwarenmesse 2021 abgesagt. Der Hersteller von Handwerkzeugen erklärt, „die Sicherheit unserer Mitarbeiter und der Erfolg einer Beteiligung“ seien gegenwärtig nicht einschätzbar.

Seit dem Ausbruch von COVID-19 steht Gedore eigenen Angaben zufolge im offenen Austausch mit der Messegesellschaft Koelnmesse und verfolgt die Entwicklung der allgemeinen Situation aufmerksam. „Wir sind uns der gegenwärtigen Situation sehr bewusst und haben unsere Entscheidung mit Fokus auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Kunden getroffen. Die Umstände, die uns Anfang Februar zu dem Entschluss veranlasst haben, unsere Teilnahme an der Eisenwarenmesse zurückzuziehen, sind grundlegend unverändert geblieben“, so das Unternehmen in einer am 30.Juli 2020 veröffentlichten Presseerklärung. Zusätzlich habe der aktuell nicht einschätzbare Erfolg einer Teilnahme an dem Ersatztermin der Internationalen Eisenwarenmesse 2021 diese Entscheidung untermauert. „Wir schauen allerdings gespannt in die Zukunft und sind zuversichtlich, dass die Umstände und Rahmenbedingungen für eine Teilnahme am nächsten regulären Termin der Internationalen Eisenwarenmesse im Jahr 2022 sprechen werden“, so Gedore.

Die im Zweijahres-Rhythmus stattfindende Internationale Eisenwarenmesse hätte regulär vom 1. bis zum 4. März 2020 ihre Tore in Köln geöffnet gehabt. Wegen der Corona-Pandemie musste dieser Termin abgesagt werden. Der Ersatztermin hierfür ist nun der 21. bis 24. Februar 2021. Die nächste „reguläre Internationale Eisenwarenmesse“ findet dann wieder im Jahr 2022 statt.