Werkzeugindustrie erwartet moderate Erholung

Die Deutsche Werkzeugindustrie ist mit gedämpften Wachstumserwartungen in das neue Jahr gestartet. Wie der Fachverband Werkzeugindustrie e.V. (FWI) in einer Mitgliederumfrage ermittelt hat, bleiben unsichere Marktlage und Probleme mit Lieferketten bestehen.

Der Fachverband Werkzeugindustrie e.V. (FWI) erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2021 nur eine moderate Erholung der wirtschaftlichen Lage in der Traditionsbranche. Nach einem Umsatzrückgang von 5,3 Prozent im vergangenen Jahr 2020 stehen die Wachstumsaussichten für das laufende Jahr unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-Pandemie und schon bestehender Probleme bei Lieferketten.

Stefan Horst, Geschäftsführer des Fachverbands Werkzeugindustrie e.V., kommentiert die Ergebnisse der im Februar durchgeführten Umfrage unter den Verbandsmitgliedern: „Die Werkzeugindustrie hat die Auswirkungen der Krise im vergangenen Jahr direkt zu spüren bekommen. Viele unserer Mitglieder sahen sich in 2020 mit starken Umsatzeinbrüchen konfrontiert, zusätzlich zu den besonderen Herausforderungen der Pandemie für das produzierende Gewerbe.“

Für das laufende Geschäftsjahr 2021 erwartet die Branche nur ein moderates Umsatzwachstum. 64 Prozent der Unternehmen erwarten ein Umsatzzuwachs in ihren Betrieben, der jedoch in vielen Fällen die Umsatzrückgänge des vergangenen Jahres nicht kompensieren dürfte. Stagnierende Umsätze im laufenden Jahr erwarten 18 Prozent der Unternehmen. Zusätzlich berichten aktuell 72 Prozent der Unternehmen von bestehenden Problemen in ihrer Lieferkette, die im weiteren Verlauf des Jahres die Produktion weiter beeinträchtigen könnten.

Einen ausführlichen Beitrag zu den Umfrageergebnissen des FWI lesen Sie in der Ausgabe 02-2021 der EZ Eisenwaren-Zeitung.