Nordwest meldet stabilen Umsatz für 2025
Der Vorstand der Nordwest Handel AG hat Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr bekannt gegeben. Demnach hat der Nordwest-Konzern 2025 mit einem Geschäftsvolumen von 4,65 Mrd. Euro abgeschlossen und lag damit etwa auf Vorjahresniveau (+0,2 %).
In einem insgesamt herausfordernden konjunkturellen Umfeld habe sich das Geschäftsvolumen damit innerhalb der im Oktober dieses Jahres angepassten prognostizierten Bandbreite entwickelt, heißt es offiziell. Während in der ersten Jahreshälfte noch ein geringer Anstieg von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu verzeichnen war, entwickelte sich das Geschäftsvolumen in der zweiten Jahreshälfte mit insgesamt -2,6 Prozent leicht negativ. Mit Blick auf den Geschäftsverlauf in den Geschäftsarten erwies sich die Entwicklung im ZR- und Streckengeschäft insgesamt als robust und konnte den Wert aus dem Vorjahr bestätigen (+0,7 %), während das Lagergeschäft mit -8,7 Prozent einen deutlich rückläufigen Geschäftsverlauf aufwies.
Zum Jahresende divergierte die Entwicklung auf Ebene der einzelnen Geschäftsbereiche. Positiv hervorzuheben waren insbesondere die Geschäftsbereiche Stahl und Haustechnik. Mit einem Geschäftsvolumen von 1,56 Mrd. Euro wurde der Vorjahreswert im Geschäftsbereich Stahl um 3,2 Prozent übertroffen, wobei die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte mit -3,3 Prozent negativ war. Die insgesamt noch positive Entwicklung resultierte sowohl aus einer gestiegenen Absatzmenge als auch aus einem höheren Preisniveau im Vergleich zum Vorjahr.
Im Geschäftsbereich Bau wurde aufgrund der weiterhin angespannten konjunkturellen Lage sowie des Verlustes eines großen Fachhandelspartners in der zweiten Jahreshälfte der Vorjahreswert per 31. Dezember 2025 mit (-)2,8 Prozent verfehlt. Im Geschäftsbereich Handwerk-Industrie setzte sich die negative Entwicklung auch im letzten Quartal fort. Insgesamt wurde per 31. Dezember 2025 ein Geschäftsvolumen von rund einer Milliarde Euro und damit ein Rückgang von -5,1 Prozent erzielt. Dieser war insbesondere auf den Verlust eines großen Fachhandelspartners innerhalb der ersten Jahreshälfte 2025 zurückzuführen.
Mehr zu den Nordwest Geschäftsjahreszahlen lesen Sie in der kommenden Ausgabe der EZ Eisenwaren-Zeitung, die am 9. Februar erscheint.
Bild Nordwest Zentrale in Dortmund
Bild: EZ/Mau

