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Bei den Live-Vorführungen werden Inhalte rund um Steig- und Rettungstechnik vermittelt.

Foto: Günzburger Steigtechnik

 

 

Das Unternehmen Günzburger Steigtechnik startet am 10. März seine so genannte Roadshow. Bei den Live-Vorführungen rund um Steig- und Rettungstechnik sollen jetzt mehr Inhalte vermittelt und mehr Innovationen gezeigt werden.

Über 300 Termine pro Jahr, Veranstaltungsorte in ganz Deutschland und Österreich und jede Menge Innovationen: Die Günzburger Steigtechnik weitet ihr Roadshow-Konzept aus. So ist der Anbieter ab sofort noch häufiger bei Anwendern und Fachhändlern live vor Ort – und zwar mit der ganzen Bandbreite an seinen Neuheiten aus der Steig- und Rettungstechnik. Ergänzt wird der Service jetzt außerdem durch die neue Website. Dort stehen die aktuellen Tourdaten, und es gibt einen Überblick über die Inhalte der Live-Vorführungen, die sich individuell anpassen lassen. Bei den Roadshows können Anwender und Fachhändler die innovativen Lösungen des Unternehmens auch selbst testen. Zum ersten Mal ist dabei das Erleben maßgefertigter Sonderkonstruktionen mit Hilfe einer VR-Brille möglich. Die Veranstaltungen finden kontinuierlich statt – natürlich unter Einhaltung aller geltenden Hygiene- sowie Sicherheitsregeln.

„Wir bekommen zu unseren Roadshows sehr viele positive Rückmeldungen. Aus diesem Grund bauen wir unser erfolgreiches Konzept jetzt aus: Es gibt noch mehr Inhalte und noch mehr Termine, bei denen wir direkt bei den Interessenten Halt machen und unsere Innovationen live vor Ort präsentieren – sofern das die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie zulässt. Wir bieten damit einmal mehr ein Plus an Service für unsere Kunden an“, betont Ferdinand Munk, Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik GmbH.

Mehr zur Roadshow der Günzburger Steigtechnik lesen Sie in der Ausgabe 02-2021 der EZ Eisenwaren-Zeitung.


Die Bereich Power Technique konnte sein Geschäft mit mobilen Kompressoren, Stromerzeugern, etc. zum Jahresende 2020 hin wieder ausbauen.

Foto: Atlas Copco

Atlas Copco hat die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach hat der schwedische Industriekonzern weltweit einen Umsatz von 99,8 Mrd. Schwedischen Kronen (SEK) realisiert, umgerechnet rund 10 Mrd. Euro. Das ist ein Rückgang von vier Prozent.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, betrug der organische Rückgang drei Prozent. Die Auftragseingänge summierten sich auf 100,6 Mrd. SEK und lagen damit um 5,0 Prozent unter dem Vorjahreswert (106 Mrd. SEK). Der Betriebsgewinn fiel um 13 Prozent von 21,9 auf 19,1 Mrd. SEK, der Gewinn vor Steuern um ebenfalls 13 Prozent von 21,6 auf 18,8 Mrd. SEK. Unternehmensangaben zufolge habe die starke Schwedische Krone maßgeblich zu den gesunkenen Beträgen beigetragen: Der negative Währungseffekt allein verringerte gegenüber dem Vorjahr den Betriebsgewinn um 880 Mio. SEK.

Der größte Konzernbereich von Atlas Copco, die Kompressortechnik, hielt sich mit Jahreserlösen von 47,3 Mrd. SEK (minus 2 %) fast auf 2019-er Niveau. Die Vakuumtechnik erzielte als zweitgrößter Konzernbereich sogar ein Plus von 5,0 Prozent auf 24,7 Mrd. SEK - nach 23,6 Mrd. SEK im Vorjahr. Noch besser entwickelten sich dessen Auftragseingänge, die sich im Gesamtjahr auf 25,6 Mrd. SEK addierten (nach 23,9 Mrd. SEK 2019): Hersteller von Halbleitern und Flachbildschirmen investierten in neue Technologien oder bauten ihre Kapazitäten aus. Dabei wurde das Geschäft weiterhin insbesondere vom asiatischen Markt getrieben.

Mit Industriewerkzeugen und Montagelösungen, wie Schraubsystemen, Klebe-, Dosier- und Stanzniettechnik, erlöste Atlas Copco im vergangenen Jahr 16,2 Mrd. SEK (14 % weniger als 2019). Diese Produkte werden im Konzernbereich Industrietechnik gebündelt, zu dem seit dem Sommer 2020 auch die für über 10 Mrd. SEK (über 1 Mrd. Euro) übernommene Isra Vision AG gehört, ein führender Hersteller von Bildverarbeitungssystemen.


Die ifo-Indexwerte der letzten fünf Monate

Quelle: ifo


Die Stimmung unter den Managern in Deutschland hat sich merklich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 92,4 Punkte gestiegen, nach 90,3 Punkten im Januar. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich trotz Lockdown robust, vor allem wegen der starken Industriekonjunktur.

Im Verarbeitenden Gewerbe hat der Index einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Ein höherer Wert war zuletzt im November 2018 zu beobachten. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich. Für die kommenden Monate waren die Unternehmen merklich optimistischer. In allen wichtigen Industriezweigen stieg der Geschäftsklimaindex.

Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindikator gestiegen. Die Dienstleister waren mit ihrer aktuellen Lage zufriedener. Zudem nahm der Pessimismus bei den Geschäftserwartungen ab. Für das Gastgewerbe bleibt die Situation schwierig. In der Tourismusbranche zeigt sich erstmals wieder vorsichtiger Optimismus mit Blick auf die Urlaubssaison.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex nach dem Einbruch im Vormonat etwas gestiegen. Die Erwartungen sind zwar weiterhin pessimistisch, aber nicht mehr so stark wie im Vormonat. Die aktuelle Lage hingegen wurde von den Händlern schlechter eingeschätzt. Die Umsätze sind aufgrund des Lockdowns eingebrochen.

Auch im Bauhauptgewerbe verbesserte sich das Geschäftsklima. Dies war auf weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage wurde von den Baufirmen aber etwas schlechter beurteilt, vor allem wegen des außergewöhnlich kalten Wetters.


Henk Becker: „Wir möchten uns für diese außergewöhnliche Auszeichnung herzlich bedanken.“

Foto: Bosch PT


Der Elektrowerkzeughersteller Bosch Power Tools hat den renommierten Best Brands Award in der übergeordneten Kategorie „Best Brand Overall“ für 2021 gewonnen und sich dabei gegen andere namhafte globale Marken aus unterschiedlichen Branchen durchgesetzt.

„Wir möchten uns herzlich bedanken für diese außergewöhnliche Auszeichnung – insbesondere bei allen Verwendern, die uns ihr Vertrauen entgegengebracht haben. Wir sehen die Prämierung als Ansporn, unseren eingeschlagenen Weg der konsequenten Ausrichtung an den Bedürfnissen der Verwender weiterzugehen und ihnen damit auch in Zukunft einen spürbaren Mehrwert zu bieten“, sagte Henk Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Power Tools GmbH.

Die Best Brands Awards werden seit 2004 jährlich verliehen, basierend auf einer Kooperation von GfK, Seven.One Entertainment Group, Markenverband, WirtschaftsWoche, ZEIT Verlagsgruppe, RMS Radio Marketing Service, Media Impact und der Serviceplan Group. Die Awards wurden ins Leben gerufen, um Ansätze erfolgreicher Markenführung zu würdigen und zukunftsweisenden Kommunikationslösungen ein Forum zu bieten. Das Besondere daran ist, dass die Auszeichnungen auf Basis einer repräsentativen Konsumentenbefragung der GfK vergeben werden. Maßgeblich sind dabei zwei Kriterien: der tatsächliche wirtschaftliche Erfolg einer Marke („Share of Market“) sowie die Attraktivität der Marke in der Wahrnehmung der Verbraucher („Share of Soul“).


Grafik: FWI

Die Deutsche Werkzeugindustrie ist mit gedämpften Wachstumserwartungen in das neue Jahr gestartet. Wie der Fachverband Werkzeugindustrie e.V. (FWI) in einer Mitgliederumfrage ermittelt hat, bleiben unsichere Marktlage und Probleme mit Lieferketten bestehen.

Der Fachverband Werkzeugindustrie e.V. (FWI) erwartet für das laufende Geschäftsjahr 2021 nur eine moderate Erholung der wirtschaftlichen Lage in der Traditionsbranche. Nach einem Umsatzrückgang von 5,3 Prozent im vergangenen Jahr 2020 stehen die Wachstumsaussichten für das laufende Jahr unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der COVID-Pandemie und schon bestehender Probleme bei Lieferketten.

Stefan Horst, Geschäftsführer des Fachverbands Werkzeugindustrie e.V., kommentiert die Ergebnisse der im Februar durchgeführten Umfrage unter den Verbandsmitgliedern: „Die Werkzeugindustrie hat die Auswirkungen der Krise im vergangenen Jahr direkt zu spüren bekommen. Viele unserer Mitglieder sahen sich in 2020 mit starken Umsatzeinbrüchen konfrontiert, zusätzlich zu den besonderen Herausforderungen der Pandemie für das produzierende Gewerbe.“

Für das laufende Geschäftsjahr 2021 erwartet die Branche nur ein moderates Umsatzwachstum. 64 Prozent der Unternehmen erwarten ein Umsatzzuwachs in ihren Betrieben, der jedoch in vielen Fällen die Umsatzrückgänge des vergangenen Jahres nicht kompensieren dürfte. Stagnierende Umsätze im laufenden Jahr erwarten 18 Prozent der Unternehmen. Zusätzlich berichten aktuell 72 Prozent der Unternehmen von bestehenden Problemen in ihrer Lieferkette, die im weiteren Verlauf des Jahres die Produktion weiter beeinträchtigen könnten.

Einen ausführlichen Beitrag zu den Umfrageergebnissen des FWI lesen Sie in der Ausgabe 02-2021 der EZ Eisenwaren-Zeitung.


Dr. Michael Schlipf hat die Leitung der Seminarreihe.

Foto: proK

Der pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V. setzt seine Seminarreihe fort. Im Netz werden ab 22. März Inhalte in weiteren vier Modulen vermittelt.

Der demografische Wandel ist in vollem Gang. Umso mehr muss heute das Augenmerk auf einem rechtzeitigen Wissenstransfer liegen, insbesondere wenn es sich um komplexe Werkstoffe wie die Fluorkunststoffe handelt. Die Fluoropolymergroup des pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e. V. setzt daher ihre Seminarreihe in erweitertem Umfang fort.

Unter der Leitung von Dr. Michael Schlipf, dem Vorsitzenden der pro-K Fluoropolymergroup, werden im kommenden März insgesamt vier Veranstaltungen angeboten. Die aktuellen Seminarmodule werden alle ausschließlich als Web-Seminare durchgeführt. Die Seminare finden wie folgt statt:

•    Modul II:      S-PTFE und Compounds am 22. März 2021

•    Modul IV:     Konstruieren mit Fluorkunststoffen am 23. März 2021

•    Modul V:     Qualitätssicherung am 24. März 2021

•    Modul VI:     Product Stewardship am 25. März 2021

Die Teilnehmerzahl pro Seminarmodul ist auf maximal 15 Personen begrenzt. Das Anmeldeformular, alle weiteren Informationen zum Ablauf, den Referenten sowie zu den Seminarinhalten finden Sie auf der Internetseite des Verbandes.


Grafik: IFH

Die Analyse des Onlinekaufverhaltens im Corona Consumer Check zeigt: Konsumentinnen und Konsumenten sind mit ihren Onlinekäufen zunehmend zufrieden. Größter Profiteur des Onlinezuwachses bleibt Amazon.      

Wie das IFH Köln im aktuellen Corona Consumer Check ermittelt hat, waren über 80 Prozent der Befragten mit ihren Onlinekäufen zufrieden und beschreiben den Kaufprozess als einfach und unkompliziert. Darüber hinaus sind Konsumentinnen und Konsumenten überzeugt, durch den Kauf im Netz sehr viel Zeit zu sparen (71 %). So wollen rund 40 Prozent zukünftig noch mehr online bestellen. Auffällig: Alle Werte haben sich im Vergleich zu der Befragung Anfang November deutlich erhöht.

Einkäufe, die Konsumentinnen und Konsumenten normalerweise stationär tätigen, entfallen nun online mit Abstand am häufigsten auf Amazon. So gaben Anfang Mai 2020 62 Prozent an, statt im Geschäft verstärkt bei Amazon einzukaufen; dieser Wert liegt im Januar 2021 bei 83 Prozent. Auch andere große Onlineshops wie Otto oder Zalando können dahingehend zulegen. Den größten prozentualen Zuwachs verzeichnet Tchibo mit 11 Prozentpunkten.

Dass Online 2020 besonders wachsen konnte, zeigen auch erste Prognosen des IFH für die einzelnen Branchen. Auffällig: Besonders zulegen konnten vor allem die Wachstumstreiber der letzten Jahre – allen voran der FMCG-Bereich. Hier liegt der Prognosekorridor laut aktueller Berechnungen zwischen 33 und 59 Prozent Onlinewachstum im Vergleich zu 2019. Interessant für die Eisenwarenbranche: Der Bereich Heimwerken & Garten hat in 2020 den zweitstärksten Zuwachs gegenüber dem Vorjahr zu (siehe Grafik).


Michael Atug, der „digital rockstar“ in der Branche, zeigt, was geht im E-Commerce.

Foto: Koelnmesse

Im März 2022 soll es endlich wieder soweit sein: Nach einer pandemiebedingten Auszeit in 2020 und dann auch in 2021, startet die Internationale Eisenwarenmesse als hybride Veranstaltung. Aussteller können sich seit dieser Woche anmelden.

Die Internationale Eisenwarenmesse 2022 wird im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der Koelnmesse vom 6. bis 9. März 2022 erstmalig hybrid stattfinden. Die bekannten physische Produktpräsentations- und Networking-Formate werden durch neue, digitale Konzepte ergänzt und sorgen für eine größere internationale Reichweite.

Das Thema Onlinehandel wird in Kooperation mit dem E-Commerce-Spezialisten Michael Atug zu einem der Top-Attraktionen der Messe. Mit ihm wurde eine Größe der Start-Up Szene gewonnen. Atug wird spannende Einblicke in die innovative Welt des E-Commerce geben. Die „eCommerce area“ wird ganz im Licht der Innovationen des Onlinehandels stehen und einen Blick in die Zukunft von Payment- und Shopingsystemen, SEO, Multichannel, ERP sowie Hosting geben. Für die Keynote konnte Frank Thelen, Digitalisierungspapst und Investor, gewonnen werden.

Das „EISENForum“, die zentrale Eventbühne der Messe, bietet an den ersten beiden Messetagen ein spannendes Programm, dass in Zusammenarbeit mit Michael Atug konzipiert wurde. Der dritte Tag gehört dem BME e.V. (Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik), mit interessanten Themen aus und für seine Branchen. Am letzten Messetag gehört diese Bühne den Start-Ups. Junge, innovative Unternehmen können hier ihre Ideen dem Fachpublikum sowie den Multiplikatoren der Hardwarenbranche präsentieren.

Aussteller können sich bereits seit dem 16. Februar 2021 online für die Internationale Eisenwarenmesse 2022 anmelden und die attraktiven Frühbucherkonditionen bis zum 31. Mai 2021 nutzen.

Anmeldung hier


Logos: ZHH, FDM, FWI, ZVEI

 

 

Die Handels- und Industrieverbände der Werkzeugbranche laden zum „6. PVH-Kongress goes digital“ein. Die Veranstaltung findet am 19. März 2021, aufgrund der Covid 19-Pandemie, in einem verkürzten digitalen Format statt. Die Teilnehmer erwarten die Ergebnisse der neuen Marktuntersuchung sowie zukunftsweisende Praxisvorträge.

Am 19. März 2021 richten die Handels- und Industrieverbände der Werkzeugbranche, der Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH), der Fachverband des Deutschen Maschinen- und Werkzeug-Großhandels e.V. (FDM), der Fachverband Werkzeugindustrie e.V. (FWI) und der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) den „6. PVH-Kongress goes digital“ aus. Zu dieser Veranstaltung sind alle Entscheidungsträger der Werkzeug- und Eisenwarenbranche, aus Fachhandel und Industrie, herzlich eingeladen.

Die Zukunft des PVH im Blick, wird sich der 6. PVH-Kongress mit den aktuellen Herausforderungen und Entwicklungstendenzen befassen. Die Covid 19-Pandemie hat der Digitalisierung einen erheblichen Schub verliehen, der die Informations- und Kommunikationswege beeinflussen dürfte. Zeichnen sich durch die Pandemie geänderte Verhaltensweisen beim Kunden bereits ab und wenn ja, welche? Kommen die vorhandenen digitalen Services und Informationsquellen des PVH beim Kunden an? Erste Anhaltspunkte dürften die Ergebnisse der im Herbst / Winter 2020 vom Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln (IFH) im Auftrag der Branche durchgeführten neuen Marktuntersuchung bieten. Außer gibt es weitere Praxisvorträge zu zukunftsweisenden Themen.

Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit der kostenfreien Teilnahme und verpassen Sie nicht den „6. PVH-Kongress goes digital“. Das Programm und die Anmeldemöglichkeit finden Sie unter diesem Link.


Fachhandwerker beim Einkauf im Abhollager

Foto: Reisser

 

 

Die Reisser AG hat in den letzten sechs Monaten die in Lahr, Nagold und Calw neu eröffnet. Die Handwerker, Hauptzielgruppe des Großhändlers, schätzen den schnellen Warenzugang, die große Artikelverfügbarkeit und jeweils die geografische Nähe.

Der Großhändler Reisser hat somit 33  dieser Abholläger am Netz. Das Konzept ist ähnlich wie in einem Baumarkt, also reine Selbstentnahme durch den Kunden, den Fachhandwerker. Die Standorte bieten jeweils bis zu 8.000 unterschiedliche Artikel zur sofortigen Mitnahme. Was in den Abhollägern nicht vorrätig ist, kann gemeldet werden und steht zeitnah zur Verfügung.

Die Lagerbereiche sind nach Sortimenten unterteilt, farblich gekennzeichnet und systematisch angeordnet – ganz intuitiv findet man sich schnell zurecht und wird fündig. Für die Bedienung aus den Gondelregalen braucht man weder Leiter noch Stapler, nicht mal eine Tritterhöhung. Nachdem zuletzt die Abholläger in Lahr, Nagold und Calw aus der Taufe gehoben stehen in diesem Jahr weitere vier Standorte im süddeutschen Raum vor der Neueröffnung.

Einen ausführlichen Bericht zu den Abhollägern der Reisser AG lesen Sie in der Ausgabe 02-2021 der EZ Eisenwaren-Zeitung.

 


Im Gardena-Werk in Niederstotzingen werden vorwiegend Gartenscheren hergestellt.

Foto: Gardena/Armin Buhl

 

 

Der weltweite Umsatz der Gardena Division belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf 934 Millionen Euro. Währungsbereinigt entspricht dies einer Steigerung um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresumsatz.

Wie der Hersteller von Gartenwerkzeugen mitteilt, konnte ein weiteres Jahr in Folge ein neues Rekordergebnis erzielt und somit der Wachstumskurs weiter fortsetzen werden. Gardena konnte in allen Produktgruppen zulegen. Der Anteil der Gardena Division am Gesamtumsatz der Husqvarna Group betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr nunmehr 22 Prozent.

„Bereits zum Halbjahr hatte sich abgezeichnet, dass viele Verbraucher in Zeiten der Pandemie den Garten für sich entdeckt haben. Dieser Trend hat sich auch in der zweiten Jahreshälfte weiterhin positiv auf die Nachfrage ausgewirkt, insbesondere bei Handgeräten, Bewässerungsprodukten sowie Smart Gardening. Darüber hinaus hatten unsere zahlreichen Neuheiten entscheidenden Einfluss auf diesen Erfolg“, erläutert Pär Åström, President der Gardena Division innerhalb der Husqvarna Group.


Logo: Bundeskartellamt

 

 

Das Bundeskartellamt hat gegen drei Stahlschmiedeunternehmen und zwei verantwortliche Mitarbeiter Bußgelder in einer Höhe von insgesamt rund 35 Mio. Euro wegen der Beteiligung an einem kartellrechtlich unzulässigen Informationsaustausch verhängt. Der europäische Verband Euroforge widerspricht der Darstellung des Amtes.

Bei den Unternehmen handelt es sich um die beiden zur indischen Bharat Forge Gruppe gehörenden Unternehmen CDP Bharat Forge GmbH (jetzt: Bharat Forge Global Holding GmbH) und Bharat Forge CDP GmbH, beide mit Sitz in Ennepetal, sowie die ehemalige Johann Hay GmbH & Co. KG Automobiltechnik (jetzt: Musashi Bockenau GmbH & Co. KG), Bad Sobernheim.

Die Ermittlungen des Bundeskartellamtes wurden ausgelöst durch einen Kronzeugenantrag des Schmiedeunternehmens Hirschvogel Umformtechnik GmbH mit Sitz in Denklingen. In Anwendung der Bonusregelung des Bundeskartellamtes wurde gegen dieses Unternehmen kein Bußgeld verhängt.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Führende deutsche Stahlschmieden waren über viele Jahre hinweg an diversen Kartellverstößen beteiligt. Im Rahmen einer bis zu dreimal jährlich tagenden Arbeitsgruppe des europäischen Schmiedenverbandes Euroforge haben verantwortliche Mitarbeiter der Unternehmen mit weiteren Schmiedebetrieben aus dem europäischen Ausland wettbewerbssensible Informationen ausgetauscht. Insbesondere ging es dabei um die jeweilige Kostensituation der Unternehmen, die Preisgestaltung und um konkrete Verhandlungen mit der Lieferanten- und Kundenseite. Die beteiligten Schmiedeunternehmen wollten so erreichen, dass Kostensteigerungen möglichst vollständig an die Kunden weitergereicht werden konnten, ohne zu befürchten, hier von der Konkurrenz unterboten zu werden.“

Dieser Darstellung widerspricht Euroforge: „Die erwähnte Gruppe war niemals offizielle Arbeitsgruppe der Euroforge, sondern kann sich höchstens inoffiziell und parallel zu laufenden offiziellen Sitzungen des Verbandes getroffen haben.“ Auch sei die Gruppe nie durch einen offiziellen Verbandsvertreter begleitet worden.

Euroforge legt Wert auf die Feststellung, dass sie alle Aktivitäten strikten kartellrechtlichen Regeln unterzieht und zuletzt Anfang 2019 kartellrechtlich zertifiziert wurde.


Jörg Hoffmann (li.) und Dr. Eckard Kern sind zufrieden mit den Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres.

 

Foto: EZ/Mau

 

 

Die Eurobaustoff hat im vergangenen Geschäftsjahr ein zentral fakturiertes Umsatzvolumen von 7,48 Mrd. Euro realisiert, ein Plus gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 12,3 Prozent. Im Coronajahr war die Klassifizierung des Baufachhandels als „systemrelevant“ ein Erfolgsfaktor.

„Mit diesem Ergebnis blicken wir auf das erfolgreichste Jahr unserer Kooperationsgeschichte zurück und sind mit dem Sprung über die 7-Mrd.-Euro-Hürde in eine neue Dimension vorgestoßen“, sagt Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff Geschäftsführung, in der Rückschau auf ein außergewöhnliches Jahr.

Für den Vorsitzenden der Geschäftsführung liegt der Erfolg 2020 in erster Linie in der Leistungsbereitschaft der 453 Gesellschafter sowie ihrer Mitarbeiter an den 1600 Standorten und dem Zusammenspiel mit dem kooperationseigenen Dienstleistungscampus. „Im Corona-Jahr 2020 hat sich unsere mittelständisch geprägte und breit aufgestellte Gesellschafterstruktur im Baufachhandel im besonderen Maße bewährt. Eine Struktur, in der Eigentum und Führung in einer Hand liegen, wodurch schnelle Entscheidungsprozesse und ein Höchstmaß an Flexibilität erst möglich werden, einhergehend mit der Verantwortung für Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner“, resümiert Dr. Kern.

„Ein weiterer, nicht unbedeutender Faktor für unseren gemeinsamen Erfolg war die Klassifizierung des Baufachhandels als systemrelevant. Von dieser Einstufung konnten wir sowohl im Baufachhandel als auch im DIY-Bereich profitieren“, sagt Geschäftsführer Jörg Hoffmann, verantwortlich für den Bereich Finanzen.


Logos: AKW/ZHH

 

 

Der Arbeitskreis Werkzeuge (AKW) im Zentralverband Hartwarenhandel (ZHH) ruft die Branche dazu auf, ihre wichtigen Lieferanten aus den Bereichen Handwerkzeuge, Präzisionswerkzeuge, Betriebseinrichtung, Befestigungstechnik, Arbeitsschutz, Schleif- / Trennmittel, Messwerkzeuge und chemische Produkte zu bewerten.

Die Corona-Pandemie hat große Teile der Wirtschaft erheblich gebeutelt und auch das private Leben stark eingeschränkt. Ein Jahr, das von flächendeckenden Lockdowns und großen Umsatzschwankungen auch in der Hartwarenbranche gekennzeichnet war. Eine herausfordernde Zeit, die auch für den PVH ungewöhnliche Maßnahmen, neue Wege und veränderte Erwartungen mit sich brachte. Dabei waren Flexibilität und Kreativität genauso gefragt wie Kooperation und Vertrauen, um den jeweiligen Möglichkeiten des Vertriebes gerecht zu werden. Wie hat in einer für alle schwierigen Zeit dabei die Zusammenarbeit mit den Lieferanten in den letzten Monaten funktioniert, welcher Industriepartner ist dabei den Bedürfnissen des PVH gerecht geworden? Die Partnerwahl des PVH bietet eine Orientierungshilfe über die Zusammenarbeit in einem außergewöhnlichen Jahr und würdigt gleichzeitig die besonders fachhandelsorientierten Lieferanten, auch in Corona-Zeiten.

Die Beurteilungskriterien sind wie in den Jahren zuvor die Fachhandelstreue, realisierte Marge, Abverkaufsunterstützung, Produktinnovation, Reklamationsverhalten sowie Daten- und Digitalisierungsqualität

Ende Januar ist der Wahlbogen an rund 1.500 Fachhändler aus dem gesamten Bundesgebiet versandt worden. Einsendeschluss ist der ist der 28. Februar 2021.

Hier gelangen Sie direkt zum Wahlbogen.


Die neue Häfele Logistik im Modell

Foto: Häfele

 

 

Die Häfele Gruppe verzeichnete in 2020 einen Umsatzrückgang von 7,3 Prozent (währungsbereinigt - 4,6%) auf 1,39 Mrd. Euro. Eine deutliche Erholung ab dem dritten Quartal hielt die Auswirkungen der weltweiten Krise in einem überschaubaren Rahmen.

Wie Häfele selbst mitteilt, lag der Gruppenumsatz ab dem 3. Quartal währungsbereinigt wieder bei über fünf Prozent Zuwachs. Der Hersteller von Beschlagtechnik, elektronische Schließsysteme und LED-Licht profitiere auch diesmal von seiner internationalen Diversifikation, heißt es. Die Präsenz in 150 Ländern sei ein wichtiger Stabilitätsanker.

Die Muttergesellschaft in Deutschland blieb im abgelaufenen Geschäftsjahr mit -1,3 Prozent nahezu stabil. Westeuropa meldete - 9,3 Prozent. Noch stärkere Einbußen gab es in Süd- und Südostasien (inkl. Indien) mit -20 Prozent. Ostasien und Ozeanien mit Australien und China sowie Osteuropa schlossen leicht über Vorjahresniveau ab. Während weltweit das Objektgeschäft unter Druck stand, zeigte sich das Handwerk äußerst krisenresistent. Bei der Möbelindustrie folgte nach einem tiefen Fall ein ebenso schneller Aufstieg.

„Wie wir alle gelernt haben, hat die Pandemie eine ihr ganz eigene, nur schwer vorhersehbare und beeinflussbare Dynamik“, stellt Unternehmensleiterin Sibylle Thierer fest. Geplante Investitionen in Höhe von 60 Mio. Euro seien vor allem strategisch zu betrachten und flössen in Logistik, in IT- unterstützte Prozesse sowie neue Dienstleistungen ein, so das Unternehmen. Insgesamt schaut Häfele zuversichtlich ins neue Jahr.


Im verarbeitenden Gewerbe stieg die Kapazitätsauslastung um 1,6 Punkte auf 81,8 Prozent.

Foto: EZ/Mau

 

 

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 90,1 Punkte gefallen, nach 92,2 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im Dezember.

Die Unternehmer beurteilten laut ifo-Institiut ihre aktuelle Lage schlechter als im Vormonat. Auch ihre Erwartungen fielen pessimistischer aus. Die zweite Corona-Welle hat die Erholung der deutschen Wirtschaft vorläufig beendet.

Im verarbeitenden Gewerbe ist der Index nach zuletzt acht Anstiegen in Folge wieder gesunken. Dies war auf deutlich weniger optimistische Erwartungen der Industriefirmen zurückzuführen. Die aktuelle Lage bewerteten sie hingegen merklich besser. Die Kapazitätsauslastung stieg um 1,6 Prozentpunkte auf 81,8 Prozent. Sie liegt damit aber immer noch unter ihrem langfristigen Durchschnitt von 83,5 Prozent.

Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindikator merklich gesunken. Die Unternehmen korrigierten ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage nach unten. Zudem nahm der Pessimismus mit Blick auf die kommenden Monate deutlich zu. Der Auftragsbestand, insbesondere im Bereich Transport und Logistik, entwickelte sich schwächer.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex eingebrochen. Der Indikator zur aktuellen Lage stürzte in den negativen Bereich. Dies war der stärkste Rückgang seit April 2020. Auch die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Die Stimmung verschlechterte sich, teilweise massiv, in nahezu allen Einzelhandelssparten. Anders als im Dezember zeigten diesmal auch im Großhandel viele Indikatoren nach unten.

Auch im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich das Geschäftsklima. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage fielen etwas schlechter aus. Zudem blickten mehr Unternehmer pessimistisch auf die kommenden Monate.


Foto: Nordwest

 

 

Die Dortmunder Verbundgruppe Nordwest erhält in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal die begehrte Auszeichnung „Top Employer Deutschland Mittelstand 2021“. Bei der Zertifizierung wurde eine Vielzahl von Themenfeldern untersucht.

Das unabhängige Top Employer Institut mit Sitz in Amsterdam hatte das Dortmunder Unternehmen in den vergangenen Monaten, anhand verschiedener Kriterien, auf Herz und Nieren geprüft. Nordwest wurde dabei eine herausragende Leistung im Rahmen seiner Personalarbeit, die auch in der Corona-Krise überzeugend ist, bescheinigt.

„Es war uns wichtig, unsere Personalprozesse und Mitarbeiterbedingungen in einem Krisenjahr, wie dem Corona- Jahr 2020, prüfen und zertifizieren zu lassen. Denn auch in fordernden Situationen setzen wir alles daran, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein verlässlicher Arbeitgeber zu sein. Das wurde uns jetzt mit der erneuten Auszeichnung bestätigt, was uns extrem freut“, so die Nordwest-Vorstände Andreas Ridder und Jörg Simon.

In einem sechsstufigen Zertifizierungsprozess wurde eine Vielzahl von Themenfeldern untersucht und bewertet. Dazu gehörten die Bereiche People Strategy, Work Environment, Talent Acquisition, Learning, Wellbeing und Diversity & Inclusion. Das Institut legte ein besonderes Augenmerk auf die Maßnahmen und deren Kommunikation, die innerhalb des Unternehmens in den einzelnen Bereichen umgesetzt werden. Und auch wie die Führungskräfte die Maßnahmen vorleben, stand im Fokus des Verfahrens.


Aussteller benötigen Plattform, um Innovationen im direkten Dialog vorzustellen.

Foto: Messe Essen

 

 

Endlich wieder eine Messe! Vom 13. bis 17. September 2021 soll in Essen die „Schweißen & Schneiden 2021“ stattfinden. Es heißt, die Aussteller benötigten dringend eine Plattform, um ihre Investitionsgüter am Markt zu präsentieren.

Nach Monaten des pandemiebedingten Stillstands drängt die Metallverarbeitungsbranche auf die Wiederaufnahme ihres Geschäftsbetriebs. Einen zentralen Beitrag zur wirtschaftlichen Reaktivierung soll die „Schweißen & Schneiden 2021“ liefern. Während die Impfprogramme weltweit ausgerollt werden und Experten eine signifikante Impfquote für diesen Sommer prognostizieren, laufen die Vorbereitungen für die Industriemesse in Essen auf Hochtouren. Das erprobte Hygieneschutzkonzept der Messe Essen bildet den Rahmen für die sichere Durchführung. Ein eigenes Schnelltestzentrum direkt am Messegelände kann bei Bedarf hinzugeschaltet werden.

„Komplexe Produkte brauchen Präsenzmessen“, betont Susanne Szczesny-Oßing, Fachbeiratsvorsitzende und Präsidentin des DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. „Der Vertrieb von Investitionsgütern setzt Vertrauen voraus, das nur im persönlichen Miteinander entstehen und aufgebaut werden kann.“

DVS-Hauptgeschäftsführer Dr.-Ing. Roland Boecking ergänzt: „Die Leitmesse ist für unsere Branche in diesem Jahr besonders unverzichtbar. Nachdem die internationalen Geschäftskontakte auf ein Minimum reduziert wurden, sind viele Unternehmen dringend darauf angewiesen, ihre Innovationen einem Entscheiderpublikum im direkten Dialog vorzustellen.“

„Schweißen & Schneiden“ – vom 13. bis 17. September 2021 in Essen.


Anke Binder

Foto: Stanley Black & Decker

 

 

Anke Binder hat die Geschäftsführung der Stanley Black & Decker Deutschland GmbH übernommen. Die Aufgabe der 49-Jährigen soll unter anderem sein, das Wachstum im Fokusmarkt Deutschland zu beschleunigen.

Wie erst jetzt bekannt wurde, ist Anke Binder bereits im Dezember 2020 zur Geschäftsführerin der Stanley Black & Decker Deutschland GmbH berufen worden. Einer Pressemeldung zufolge wird sie gleichzeitig die Geschicke als Commercial Director DACH, also den Vertrieb in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz leiten. Anke Binder war seit 2019 als Marketing Director für Central und Eastern Europe im Unternehmen tätig und verantwortete in dieser Position die Regionen DACH, Osteuropa und Russland. Zuvor war sie in leitenden Positionen im In- & Ausland bei namhaften Unternehmen wie Unilever, Metro Goldwyn Mayer und Brita tätig.

Vice President und General Manager Huub Lincklaen Arriens: „Ich freue mich sehr, dass ich Anke für diese Position gewinnen konnte. Mit ihren Erfahrungen wird sie wichtige Impulse setzen und das Wachstum besonders im Fokusmarkt Deutschland zusammen mit dem Team weiter beschleunigen. Wir werden mit dem Handel eng zusammenarbeiten, um ihr Geschäft mit unseren Marken wie Dewalt, Stanley, Facom und Lenox voranzubringen. Gleichzeitig werden wir die direkte Ansprache der Endkunden ausweiten.“


Der Bau des neuen Hochregallagers am Firmenstandort schreitet voran.

Foto: Einhell

 

 

Der Einhell-Konzern konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr zum dritten Mal in Folge einen Rekordumsatz erzielen. Um die steigende Nachfrage nach Werkzeugen und Gartengeräten zu erfüllen, wird in 2021 ein neues Hochregallager in Betrieb genommen.

Wie aus eine Ad-Hoc-Meldung des Unternehmens zu entnehmen ist, beträgt der Konzernumsatz für das Geschäftsjahr 2020 zwischen 720 und 725 Mio. Euro, nach 605,7 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Ertragsteuern liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor. Für das Geschäftsjahr 2021 plant der Einhell-Konzern einen Umsatz in einer Bandbreite eines zum Vorjahr vergleichbaren bzw. moderat erhöhten Umsatzes von 2,0 bis 3,0 Prozent auf den Vorjahreswert. Die geplante Rendite vor Steuern wird in etwa 7,0 Prozent betragen.

Diese Prognose beinhalte größere Unsicherheiten, vor allem bedingt durch die Corona Pandemie, so das Unternehmen. Es sei nur schwer absehbar, ob und wie sich die aktuellen und möglichen künftigen Ausgangssperren auf die Vertriebskanäle in den einzelnen Regionen auswirken. Außerdem könne es auch auf der Warenbeschaffungsseite zu negativen Einflüssen kommen.

Wie außerdem bekannt wurde, erweitert Einhell sein Betriebsgelände um ein neues hochmodernes Hochregallager. Mit Blick auf das weitere Unternehmenswachstum und die steigende Nachfrage nach Werkzeugen und Gartengeräten biete das neue Lager Platz für über 41.000 Paletten auf 17 Ebenen, heißt es offiziell. Damit werde nicht nur der Lagerbestand optimiert, sondern auch die Lieferfähigkeit in Zukunft sichergestellt.

Der Intralogistik-Spezialist SSI Schäfer aus Neunkirchen/Siegerland wurde mit der Teilprojektleitung und Realisierung des ca. 13-monatigen Bauvorhabens beauftragt. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2021 geplant.


Dr. Volker Lederer: „Wir wollen unsere Position auf dem Markt für rostfreie Verbindungselemente nachhaltig stärken.“

Foto: Lederer

 

 

Die Lederer GmbH hat rückwirkend zum 1. Januar 2021 sämtliche Geschäftsanteile der Normtec Montage- und Befestigungstechnik GmbH von der Theo Förch GmbH & Co. KG übernommen. Normtec wird am bisherigen Standort Wuppertal weitergeführt.

Der Anbieter Normtec beschäftigt elf Mitarbeiter und vertreibt seit sieben Jahren Edelstahl-Verbindungselemente. Eigenen Angaben zufolge umfasst das Portfolio verfügbarer Produkte 28.000 Edelstahl- Verbindungselemente. Leistungsfähige und kosteneffiziente Logistikprozesse stellten hohe Verfügbarkeit und präzise Lieferzeiten sicher und es sei auch möglich individuelle Anforderung umzusetzen.

Die Firma Lederer aus Ennepetal feierte im letzten Jahr 50-jähriges Bestehen und kann auf ein Team von inzwischen insgesamt über 200 Mitarbeiter blicken. (Siehe auch Beitrag in der Eisenwaren-Zeitung EZ, Ausgabe 09-2020, S. 28). Zum Lederer-Spektrum gehören individuelle Zeichnungs- und Sonderteile, herstellergebundene C-Teile, Verpackungen, Etikettierungen und Konfektionierungen sowie komplexe Logistik- und Kanban-Lösungen.

„Wir werden von nun an gemeinsam das Ziel verfolgen, unsere Position auf dem Markt für rostfreie Verbindungselemente nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln“ schreibt Inhaber und Geschäftsführer Dr. Volker Lederer an seine Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner. Die Geschäftsführung von Normtec wird der langjährige Mitarbeiter und Prokurist Sebastian Ovenhausen übernehmen. Normtec wird weiterhin als eigenständiges Unternehmen am bisherigen Standort Wuppertal bestehen und als Teil der Lederer GmbH weitergeführt.


In Walsrode entstehen vier Hallenabschnitte auf einem zehn Hektar großen Areal.

Foto: Hagebau

 

 

Die Garbe Industrial Real Estate errichtet für die Hagebau Logistik GmbH & Co. KG ein neues Logistikzentrum in Walsrode. In Planung ist ein Komplex mit vier Hallenabschnitten. Der Baustart wird im Frühjahr 2021 sein.

Auf dem Gebiet des A27parks Walsrode entsteht ab Frühjahr 2021 eine neue zehn Hektar große Logistikanlage für die hagebau-Tochter Hagebau Logistik GmbH & Co. KG. In den vier geplanten Hallenabschnitten mit jeweils 10.000 Quadratmetern soll zukünftig das gesamte Sortiment des Handelsunternehmens gelagert, kommissioniert und distribuiert werden. Schon Ende 2021 soll die Anlage in Betrieb genommen werden. Bei Bedarf kann das Logistikzentrum um einen fünften Hallenabschnitt erweitert werden.

Das neue Logistikzentrum in Walsrode soll sowohl die Baumärkte und Baustoffmärkte der Hagebau als auch die Kunden des Hagebau Onlineshops beliefern und im Zwei-Schicht-Verfahren betrieben werden. Dadurch entstehen am Standort bis zu 150 neue Arbeitsplätze. Die Hagebau Logistik GmbH & Co. KG betreibt aktuell bereits fünf regionale Logistikzentren, die nun um die neue Anlage erweitert werden. „In Walsrode entsteht ein hochmodernes Multichannel-Lager, das alle Vertriebskanäle parallel bedienen kann, ob online oder stationär. Damit gehen wir einen großen Schritt zur strategischen Integration all unserer Logistik-Leistungen in ein Gesamtkonzept“, erklärt Gerritt Höppner-Tietz, Geschäftsführer der Hagebau Logistik.


Didier Pflüger setzt auf gesundes und nachhaltiges Umsatzwachstum.

Foto: Profibau

 

 

Die in Göppingen ansässige Profibau Handel Logistik Service GmbH ist mit ihrem Sortiment auf Bauhandwerk und Baugewerbe spezialisiert. Mit Didier Pflüger hat das Großhandelsunternehmen nun einen neuen Vertriebsleiter.

Didier Pflüger wurde zum neuen Vertriebsleiter der Profibau Handel Logistik Service GmbH berufen. Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann, Handelsfachwirt und Betriebswirt (IHK) will mit dem gezielten Ausbau des Sortiments und monatlichen Aktionsangeboten neue Kunden gewinnen und ein "gesundes, nachhaltiges Umsatzwachstum" erzielen. Der 30-Jährige sei zuletzt bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG als Fachberater für kleine Handwerksbetriebe bis zum Key Account in den Bereichen SHK und Elektrik sehr erfolgreich tätig gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Profibau vertreibt ein gezielt auf die Bedürfnisse von zugeschnittenes Sortiment. Die Produktpalette umfasst rund 3.500 verschiedene lagergeführte Artikel und beinhaltet Maschinen, Werkzeuge, Geräte sowie ein breites Angebot für Betriebsausstattung und Arbeitsschutz. Ein wichtiges Standbein ist der Baustofffachhandel, für den Profibau Ladeneinrichtungen konzipiert und realisiert. Zudem betreibt das Unternehmen das Zentrallager der EVB Bau Punkt in Göppingen.

Große Erwartungen setzt Didier Pflüger in die neue Eigenmarke MMXX für Profi-Werkzeuge, die sich gerade im Aufbau befindet. "Damit stellen wir insbesondere dem Handwerk Produkte von sehr guter Qualität zu einem unschlagbaren Preis zur Verfügung."


Günther + Schramm ergänzt sein Programm durch neue bleifreie Aluminiumlegierungen.

Foto: Günther + Schramm

 

 

Die Günther + Schramm GmbH ist eigenen Angaben zufolge Süddeutschlands führender Systemdienstleister für Stahl, Edelstahl und Aluminium. Das Unternehmen startet nun mit neuen Materialien in das Jahr 2021.

Teil des Sortiments sind zukünftig zwei neue bleifreie Aluminiumlegierungen: EN AW-6026 LEAD FREE mit einem Durchmesser von 20 bis 250 mm und EN AW-2033 mit 30-150mm. Ergänzt wird das Alternativprogramm durch die bereits lagerhaltige Legierung EN AW-2017A Stangen mit einem Durchmesser von ebenfalls 20 bis 250 mm und EN AW-2017A Platten mit 10 bis 150 mm Dicke. Unternehmensangaben zufolge stehen diese bleifreien Legierungen denen mit Blei in nichts nach: Neben der Reduktion gefährlicher Stoffe in allen neuen Materialien, zeichnet sich 6026 LF vor allem durch eine Verbesserung in der Zerspannung des Aluminiums aus und erlaubt gleichzeitig eine höhere Produktivität. Hinzu kommt, dass die bleifreie Legierung eine gute Korrosionsbeständigkeit und eine ausgezeichnete Oberflächenqualität nach der Bearbeitung aufweist. Dadurch eignet sie sich bestens für das dekorative Anodisieren und für Hartanodisierungen, aber auch für die Warmumformung. Anwendung findet 6026 LF darüber hinaus in der Automobil-, Elektro- und Elektronikindustrie, bei der Herstellung von Gewindeteile und beim Warmschmieden. Die Erweiterung des Produktportfolios entspricht der aktuellen RoHS-Richtlinie und bietet für verschiedene Anwendungen sowie die Zerspanbarkeit weitere Vorteile.

Noch ausführlichere Informationen zu diesem Thema lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Eisenwaren-Zeitung EZ.


Nicolas-David Bremicker (li.) und Daniel Bremicker übernehmen wichtige Führungsfunktionen bei Abus.

Foto: Abus

 

 

Abus, Anbieter von Sicherheitslösungen, stellt die Weichen für die Zukunft. Zwei der Ur-Ur-Enkel des Gründers August Bremicker, übernehmen zum Jahreswechsel wichtige Führungsfunktionen innerhalb der Abus Gruppe.

Der Hersteller Abus beruft Daniel Bremicker (35) und Nicolas-David Bremicker (31) in Schlüsselpositionen des Unternehmens und erweitert somit die Geschäftsführung. „Wir sind als Familie und Geschäftsführung froh […], dass wir im Sinne des Unternehmens, unserer Partner und insbesondere der Abus Familie die Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe nunmehr auch mit der 5. Generation und aktuell mit Daniel und Nicolas-David weitergestalten können“, so Christian Bremicker, geschäftsführender Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung.

Daniel Bremicker ist ab sofort Mitglied der Geschäftsführung der Abus Gruppe und verantwortet dort weltweit das Ressort Mobile Sicherheit. Nach seinem Studium und einem Traineeprogramm bei der Dornbracht AG & Co. KG, übernahm der diplomierte Betriebswirt verschiedene Funktionen in Unternehmen der Abus Gruppe, zuletzt bereits als Unternehmensbereichsleiter Mobile Sicherheit. 

Ebenfalls in neuer Position ist Nicolas-David Bremicker als Bereichsleiter Haussicherheit Fachhandel Deutschland. Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann durchlief auch er mehrere Stationen bei Abus und verantwortete zuletzt Teile des Vertriebs Haussicherheit Deutschland im Tandem mit dem bisherigen Bereichsleiter Harald Schultz. Im Rahmen einer langfristigen Nachfolgeregelung wird Nicolas-David Bremicker weiterhin von Harald Schultz aktiv in seiner neuen Position unterstützt.


Christian Vietmeyer: „Die Sicherung der Materialversorgung ist das dominierende Thema in den Einkaufsabteilungen der Unternehmen.“

Foto: WSM

 

 

Immer mehr Stahlverarbeiter berichten von massiven Versorgungsschwierigkeiten beim Stahlbezug. Nicht nur die Beschaffung von Zusatzmengen ist bei Lieferzeiten von mehreren Monaten extrem herausfordernd. Auch bei schon geschlossenen Rahmenverträgen kommt es zu Verzögerungen und Minderzuteilungen mit entsprechenden Folgen für die Beschaffungskosten, die zuletzt stark gestiegen sind.

Während zunächst vor allem Flachstahl betroffen war, breitet sich das Problem nun auch auf Langprodukte wie Walzdraht und auf Spezialstähle aus. „Mittlerweile machen sich Verarbeiter in allen Segmenten große Sorgen um ihre Lieferfähigkeit in den kommenden Monaten, weil der benötigte Stahl so knapp ist“, so Christian Vietmeyer, Hauptgeschäftsführer des Wirtschaftsverbands Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM). „Die Sicherung der Materialversorgung ist das dominierende Thema in den Einkaufsabteilungen der Unternehmen.“

Am Markt werden verschiedene Gründe für die Situation genannt. Während die Produktion vieler Stahlverarbeiter seit dem Sommer unerwartet kräftig zugelegt hat, zieht die Stahlerzeugung nur zögerlich nach. So haben Stahlhersteller nicht alle der zu Beginn der Krise stillgelegten Hochöfen wieder hochgefahren. Die entlang der Supply Chain zur Jahresmitte stark reduzierten Lagerbestände wirken verschärfend. Erschwerend komm hinzu, dass die Einfuhr von Stahl aus Drittländern von der EU kontingentiert bzw. mit Einführzöllen belegt ist. Das heizt das Problem jetzt zusätzlich an.

„Stahl ist weltweit in kürzester Zeit zum knappen Gut geworden. So heftige Umschwünge gibt es nur sehr selten, zuletzt haben wir nach der Finanzkrise 2009 eine ähnliche Situation erlebt“, so Vietmeyer. „Jetzt scheint der Markt zusätzlich überhitzt zu sein. Daher ist es schwer zu sagen, wie lange dieser Zustand anhalten wird.“


Dieter Lühmann (li.) und Ronny Bindermann griffen stellvertretend für die Fachhandelspartner Ihres Gebietes zum Spaten.

Foto: Kress

 

 

Die Elektrowerkzeugmarke Kress arbeitet mit der Umwelt-Initiative „Plant-My-Tree“ zusammen. Im Zuge dieser Kooperation beteiligt sich das Unternehmen aktiv an Aufforstungsprojekten in Deutschland.

Wie erst jetzt bekannt wurde, erfolgte bereits Mitte November 2020 der Startschuss für die Pflanzung der ersten Bäume im Schleswig-Holsteinischen Hohenaspe. Für jeden verkauften Mähroboter ließ und lässt Kress einen Baum pflanzen, 5.000 Bäume insgesamt. Die beiden Kress Außendienstmitarbeiter Dieter Lühmann und Ronny Bindermann griffen stellvertretend für die Fachhandelspartner Ihres Gebietes zum Spaten und halfen, die ersten hundert Bäume im Hohenasper Forst zu setzen.

„Plant-My-Tree“ führt als Unternehmen Aufforstungen durch, wozu Projekte zur Erstaufforstung, Waldumbau und Waldschutz auf hauptsächlich eigenen Flächen in Deutschland zählen. Es ist geplant, in Hohenaspe 5.000 Roteichen, 50.000 Stieleichen, 6.000 Küstentannen, 5.250 Douglasien, 1.000 Linden, 1.000 Ulmen, 200 Bornmüllertannen, 150 Tulpenbäume, 150 Esskastanien, 150 Schwarznuss, 150 Hickory, 200 Orientalische Buchen, 200 Sumpfzypressen, 150 Sequoia Dendron, 1.000 Bergahorn und 25 Hybridnuss zu setzen. Die nachhaltigen Baumpflanzungen auf geeigneten Flächen sowie geplante Projekt-Laufzeiten von mindestens 99 Jahren, in denen keine Abholzung oder wirtschaftliche Nutzung erfolgen soll, unterstreichen die langfristigen Klimaschutz-Ziele von „Plant-My-Tree“ und damit auch die von Kress und der Positec-Gruppe.


Burkhard Eling

Foto: Dachser

 

 

Burkhard Eling ist seit Beginn dieses Jahres Chief Executive Officer (CEO) und Sprecher des Vorstands beim Logistikdienstleister Dachser. Er folgt auf Bernhard Simon, der ab Mitte 2021 den Vorsitz im Verwaltungsrat des Familienunternehmens übernehmen wird.

Eling steht dem Ressort Corporate Strategy, Human Resources, Marketing vor, in dem auch das Corporate Key Account Management sowie der Bereich Corporate Governance & Compliance angesiedelt sind. Gemeinsam mit Bernhard Simon wechselt auch der bisherige Chief Operations Officer (COO) Road Logistics, Michael Schilling, in das Aufsichtsgremium. Aus diesem Grund hat Dachser zum 1. Januar 2021 weitere Veränderungen im Vorstand vollzogen. Die langjährigen Dachser-Manager Stefan Hohm als Chief Development Officer (CDO) und Alexander Tonn als COO Road Logistics sind in das operative Führungsgremium des Logistikdienstleisters aufgerückt. Dazu zog Robert Erni, der zum 1. September 2020 von DSV Panalpina zu Dachser wechselte, als Chief Financial Officer (CFO) in den Vorstand ein. Komplettiert wird das fünfköpfige Vorstands-Team durch Edoardo Podestà, der seit Oktober 2019 als COO Air & Sea Logistics amtiert.

Der 49-Jährige Eling trat 2012 als stellvertretender Leiter des Vorstandsressorts Finance, Legal and Tax in das Unternehmen Dachser ein. Im Jahr darauf wurde er als Chief Financial Officer (CFO) Mitglied des Vorstands und leitet darüber hinaus das unternehmensweite, strategische Ideen- und Innovationsmanagementprogramm des Logistikdienstleisters.


Lothar Reineke †

Foto: M. Meesenburg KG

 

 

Der langjährige Geschäftsführer der M. Meesenburg KG, Lothar Reineke, ist am 31.12.2020 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Reineke war über 30 Jahre in der Baubeschlagbranche tätig.

Wie die M. Meesenburg KG mitteilt, begann Lothar Reineke nach seinem Studium und einer anschließenden Trainee-Zeit in einem großen Lebensmittelhandelsunternehmen im Jahr 1989 seine Tätigkeit bei der Firma Joh. Harms in Bremen, Vorläufer der Firma Geniatec. Bei der Geniatec war Reineke als Assistent von Andreas von Engelbrechten mehrere Jahre in führender Stellung tätig. Nach der Übernahme der Firma Geniatec durch die Firma Zech wurde Lothar Reineke Mitgesellschafter und Geschäftsführer. Im Jahr 2007 wurde die Firma Geniatec von Meesenburg übernommen und Lothar Reineke war dort als Mitgeschäftsführer tätig.

„Herr Lothar Reineke war bei unseren Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten für sein geradliniges, aufgeschlossenes und freundliches Wesen geschätzt. Wir verlieren einen guten Kollegen, eine wertvolle Führungskraft und einen stets engagierten, offenen und freundlichen Mitmenschen“, schreibt Martin Meesenburg in einer Mitteilung.


Eckhard Schwarzer: „Die Restriktionen in einigen Bundesländern sind politischer Rückenwind für die schärfsten Wettbewerber des Mittelstandes.“

Foto: Mittelstandsverbund

 

 

Angesichts der anstehenden Verlängerung des Lockdowns fordert der Mittelstandsverbund eine umgehende bundesweite Zulassung von „Click & Collect“ im Einzelhandel. Sonst würden Online- Riesen sie endgültig aus dem Wettbewerb drängen.

„Hier entstehen irreparable Verwerfungen im Wettbewerb“, wettert der Präsident des Mittelstandsverbundes, Eckhard Schwarzer, als Repräsentant von mehr als 230.000 in Verbundgruppen kooperierenden Unternehmen, darunter viele unmittelbar betroffene mittelständische Händler. Wie bereits bei vielen Maßnahmen im Frühjahr 2020 gibt es in den Bundesländern einen Flickenteppich bei den Regelungen zum Einzelhandel. In Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Sachsen beispielsweise ist Click & Collect für von den Schließungen betroffene Einzelhändler untersagt. Dabei ist dieses Verfahren, d.h. die Abholung von telefonisch oder online vorbestellter Ware am Ladengeschäft, gerade für kleinere Händler die letzte verbleibende Möglichkeit, ihre lokalen Kunden weiter zu versorgen.

Die unbegründeten Restriktionen in einigen Bundesländern seien „politischer Rückenwind für die schärfsten Wettbewerber des Mittelstandes, die sich aktuell eines ungebremsten Wachstums erfreuen, ohne dass dies über Steuern dem Gemeinwohl zugutekommt“, bringt Schwarzer es auf den Punkt. Gerade gegenüber den großen Online-Händlern werde dem Handel vor Ort damit ein letztes praktikables Mittel der Kundenbindung und –gewinnung genommen.


Nordwest-Vorstandsvorsitzender Andreas Ridder (l.) und Christian Scherpner (r.) übergeben dem Goethe-Gymnasium in Hörde 2.000 Masken. 

Foto: Nordwest

 

 

Die Verbundgruppe Nordwest hat in den vergangenen Tagen an zehn Dortmunder Schulen bzw. deren Fördervereine je 2.000 Hygiene-Stoffmasken gespendet.

An den weiterführenden Schulen herrscht Maskenpflicht. Aber an passendes Material zu kommen ist in diesen Tagen nicht immer einfach. „Wir haben es geschafft, noch vor Weihnachten und vor dem allgemeinen Lockdown alle Masken unter Einhaltung geltender Regeln zu übergeben“, berichteten Michael Rolf, Geschäftsbereichsleiter Handwerk & Industrie, und Christian Scherpner, Hauptbereichsleiter Rechnungswesen & Controlling / Personal.

Im Sinne der Nachhaltigkeit hat sich das Dortmunder Unternehmen bewusst für Masken entschieden, die bei 95 Grad koch- und waschbar sind. Die Schulen freuten sich sehr über die Unterstützung, wie in vielen persönlichen Gesprächen mit Fördervereinen und Schulleitungen deutlich wurde. Insgesamt zehn Schulen erhielten von Nordwest ein Maskenpaket. Somit wurden 20.000 Masken ausgeliefert.

„Wir wissen um die Schwierigkeiten, Masken in ausreichenden Mengen zu beschaffen. Von daher wollten wir die Schulen unterstützen und allen Beteiligten zumindest eine Sorge in diesen schwierigen Zeiten abnehmen“, so Michael Rolf und Christian Scherpner, „dass unsere Spende so gut ankommt, freut uns sehr und bestärkt uns in unserem Handeln.“


Auf insgesamt rund 3.200 m² Nutzfläche entsteht ein Gebäudekomplex, in dem sukzessive bis zu 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Platz finden.

 

Foto: Abus

 

 

Am 25. November 2020 war unter Teilnahme des Bürgermeisters der Stadt Wetter, Frank Hasenberg, offizieller Baubeginn und „Spatenstich“ für ein neues Büro- und Ausstellungszentrum der ABUS Gruppe.

Auf insgesamt rund 3.200 m² Nutzfläche entsteht in direkter Nachbarschaft zur ABUS Security World ein Gebäudekomplex, in dem sukzessive bis zu 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Platz finden. Die neuen, modernen Büro- & Kreativräume sollen Ende nächsten Jahres zunächst von den Unternehmensbereichen „Mobile Sicherheit“ und „Digital Services & Solutions“ bezogen werden. Darüber hinaus wird die vorhandene Produkt- und Themenwelten-Ausstellung der ABUS Security World nochmals erweitert. Die Investition am Unternehmenssitz erfolgt auch aufgrund der Diversifikation in neue Produktbereiche wie Rennrad-, Mountainbike- und Reitsporthelme, Lösungen aus dem Bereich Arbeitsschutz sowie IoT-Produkte und Services.

„Wir freuen uns sehr über diese wichtige Erweiterung, die Gott sei Dank aufgrund der Geschäftsentwicklung und Produktbereichserweiterung möglich ist. Denn trotz der coronabedingten Ausweitung von Homeoffice, ist uns auch die Präsenz-Zusammenarbeit perspektivisch wichtig und entspricht der ABUS DNA“, so Christian Rothe, Mitglied der Geschäftsführung der ABUS Gruppe. „Wenn in Zukunft wieder Kunden und Partner empfangen werden können, ist die Erweiterung der 2015 errichteten und sehr beliebten Ausstellungsfläche ein wichtiger Schritt, um Produkte und Anwendungen wieder live und in der Anwendung zu zeigen.“ Zu Beginn des nächsten Jahres soll die heutige Ausstellung dann zudem virtuell begehbar sein.


Dirk Köpsel ist ab 1. Januar Geschäftsführer Marketing & Vertrieb bei Klingspor.

Foto: Klingspor

 

 

Zum 1. Januar 2021 übernimmt Dirk Köpsel die Position des Geschäftsführers für Marketing & Vertrieb der Klingspor Management GmbH. In dieser Funktion folgt er auf Olaf ter Jung, der am 1.7.2019 in den Vorstand berufen wurde.

Dirk Köpsel trat 2016 als Vertriebsleiter für den deutschen Markt in das Unternehmen ein. In dieser Funktion setzte er bereits wichtige Akzente: Darunter die Neuausrichtung der Vertriebsorganisation, die verbesserte Markensichtbarkeit Klingspors im Handel sowie den Ausbau digitaler Schnittstellen zum Kunden.“. Anschließend erweiterte sich sein Verantwortungsbereich um die Leitung des Marketings sowie des Vertriebs weiterer Länder.

„Dirk Köpsel hat sich durch sein großes Engagement sehr schnell in die Klingspor Organisation integriert“, resümiert Olaf ter Jung, Vorstand der Klingspor AG. „Sein gutes Gespür für Trends liefert dem Unternehmen immer wieder wertvolle Impulse. Wir sind froh mit ihm einen geeigneten Kandidaten für die Geschäftsführung Marketing & Vertrieb gefunden zu haben!“

Dirk Köpsel verantwortet in seiner neuen Funktion die Bereiche E-Commerce und Marketing für die gesamte Klingspor Gruppe sowie den Vertrieb der Gebiete Europa, Asien und Australien. Die Klingspor Gruppe in ihren Marketing- und Vertriebsaktivitäten noch weiter zu vernetzen sowie die Digitalisierung der Unternehmensgruppe weiter voranzutreiben gehört zu seinen ambitionierten Zielen. „Ich freue mich auf die neue Position und die damit verbundenen Herausforderungen“, betont Köpsel. „Seit ich 2016 in das Unternehmen eingetreten bin, habe bereits viele spannende Projekte begleiten dürfen. Nun freue ich mich über das mir entgegengebrachte Vertrauen und auf die Zusammenarbeit mit meinen Kollegen in der Geschäftsführung sowie dem gesamten Team. Gemeinsam werden wir den Erfolgskurs der Klingspor Gruppe weiter fortsetzen.“


Häfele am Standort Nagold

Foto: Häfele

 

 

Das im baden-württembergischen Nagold ansässige Familienunternehmen hat sich zu einer Umfirmierung entschlossen. Unter neuem Namen will man sich fit für die Zukunft präsentieren. Gleichzeitig soll es ein Bekenntnis zum Standort und zu Europa sein.

Die Muttergesellschaft der weltweit führenden Häfele Gruppe für Möbel- und Baubeschläge, elektronische Schließsysteme und LED-Licht, Häfele GmbH und Co KG, hat sich zum 1. Dezember 2020 eine neue Gesellschaftsform gegeben. Häfele Deutschland firmiert ab sofort unter dem Namen Häfele SE & Co KG. „Mit der Rechtsform einer „Societas Europaea“ (SE) machen wir Häfele am Standort Nagold als international aktives Familienunternehmen vorausschauend fit für die Zukunft“, sagt Unternehmensleiterin Sibylle Thierer.

Einen ausführlichen Bericht zur Umfirmierung und zu dem Unternehmen Häfele finden Sie in der Eisenwaren-Zeitung EZ, Ausgabe 10-2020, welche  Abonnenten ab der 51. KW auf Ihrem Schreibtisch finden.


Durch Stellenstreichungen soll der Standort Gummersbach erhalten bleiben.

Foto: SABO

 

 

Die Geschäftsführung der SABO Maschinenfabrik GmbH streicht Stellen, um den Standort Gummersbach zu erhalten. Der Turnaround sei ohne diese organisatorische Restrukturierung nicht zu bewerkstelligen, heißt es.

„Wir hatten seit der Übernahme durch Mutares einen guten Start und verzeichnen ein Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr. Nichtsdestotrotz ist ein Stellenabbau aufgrund der weiterhin wirtschaftlich sehr herausfordernden Situation unumgänglich“ erläutert Fatmir Veselaj, Geschäftsführer der SABO Maschinenfabrik GmbH und Manager der Mutares SE & Co. KGaA. „Unser vor 100 Tagen eingeleitetes umfangreiches Turnaround-Konzept sieht neben dem Stellenabbau eine signifikante Gemeinkostenreduktion vor, die weitestgehend abgeschlossen ist. Durch die Personal- und Gemeinkostenreduktion bilden wir die Basis für unsere sehr ambitionierten Wachstumsziele. Wir schaffen es zudem, den Standort Gummersbach zu sichern, was für uns von Beginn an von höchster Priorität war.“

Im Rahmen der geplanten Restrukturierung sollen etwa 30 der insgesamt 120 Arbeitsplätze sozialverträglich abgebaut werden. Zudem wird für die verbleibenden Mitarbeiter ein Tarifvertrag, gemeinsam mit der IG Metall, abgeschlossen. Der Standort wird erhalten bleiben und Investitionen in Digitalisierung, „Smart Factory“, weitere Internationalisierung sowie neue, wachstumsstarke Produktkategorien sind geplant.


Logo des neuen Vertriebskonzeptes CAS Connect

Foto: CAS

 

 

Das System CAS Connect will dem Handel die Möglichkeit eröffnen, schnell und einfach auf alle Marken und alle Maschinen der Kooperation zugreifen zu können. Im Frühjahr 2021 wächst die Zahl der CAS-Partner auf 23, weitere sollen im Laufe des Jahres folgen.

Das Cordless Alliance System (CAS) verfolgt das Ziel, die Allianz der Besten – und vor allem der besten Spezialisten – zu sein. Seit CAS 2018 als weltweit erstes herstellerübergreifendes Akku-System mit neun Marken an den Start ging, ist die Allianz stetig gewachsen. Am Dienstag, 8. Dezember, präsentierte CAS in einer digitalen Pressekonferenz mit den neuen Marken Trumpf, Gesipa und Montipower drei Metall-Spezialisten, die eigenen Angaben zufolge in ihren Segmenten marktführend sind. Somit lassen sich dann 200 verschiedene Maschinen von 20 Marken mit nur einem Akku-Typ betreiben. Anfang 2021 stoßen dann noch die Marken Cemo, Baier und Scangrip hinzu. Außerdem stellte die Allianz mit CAS Connect ein innovatives System vor, mit dem der Handel sehr einfach auf alle Marken des herstellerübergreifenden Akku-Systems zugreifen kann, auch wenn er sie nicht in seinem Standard-Programm gelistet hat.

„Die beste Technologie und die stärksten Partner tun sich schwer, wenn die Anwender nicht alle Maschinen des Akku-Systems bei ihren Händlern kaufen können“, erklärte Horst W. Garbrecht, CEO von Metabo. Und weiter: „Natürlich ist uns auch klar, dass kein Händler alle 20 CAS-Marken in seinem Standard-Programm führen kann. Darum haben wir CAS Connect entwickelt, ein neues Vertriebskonzept, mit dem wir unseren Handelspartnern den Kauf von CAS-Maschinen erleichtern wollen. Ganz nach dem Motto ‚easy to use – easy to get – easy to sell‘. Jeder Händler, der mindestens einen CAS-Partner im Programm hat, bekommt so Zugriff auf das gesamte CAS-Programm. Damit stärken wir nicht nur den Handel, sondern erhalten auch die Vielfalt in den Fachgeschäften.“ Über eine zentrale Plattform können Händler die Produkte aller gelisteten CAS-Partner bestellen. Technisch gelöst wird das über einen Zugang zu einem CAS-Katalog auf dem Fachhandelsportal Nexmart. „Der Bestellprozess wird sehr einfach sein“, versprach Garbrecht. „Derzeit bereiten wir den Import der technischen Daten auf die Plattform vor. Im Frühjahr 2021 soll CAS Connect dann in Deutschland an den Start gehen, die Internationalisierung ist für die zweite Jahreshälfte 2021 geplant.“


Die drei Organisationen erhielten einen Scheck von je 3.000 Euro.

Foto: Nordwest

 

 

Auch in diesem Jahr hat die Nordwest Handel AG Spenden an soziale Organisationen überreicht. Das Frauenhaus der Stadt Dortmund, der Verein Löwenstarke Kinderhilfe Dortmund und das Kinderschutz-Zentrum Dortmund.

Die drei Organisationen erhielten je 3.000 Euro und ein großes Paket mit wasch- /kochbaren Hygiene-Stoffmasken. Corona-bedingt fiel die Übergabe der symbolischen Schecks in der Nordwest-Zentrale in diesem Jahr aus. Dennoch trafen sich Vorstandsvorsitzender Andreas Ridder und Vorstand Jörg Simon per Videomeeting mit Vertreterinnen und Vertretern der Organisationen, um sich über deren Engagement auszutauschen. „Sie alle leisten wichtige Arbeit für unsere Gesellschaft, die in Krisenzeiten nicht vergessen werden darf. Von daher ist es uns wichtig, dieses Engagement auch in unsicheren und herausfordernden Zeiten zu unterstützen und Ihnen ein verlässlicher Partner zu sein“, so die beiden Vorstände abschließend.


Michael Kleinbongartz: „Die Absage der Eisenwarenmesse wird vom FWI unterstützt, gleichzeitig aber auch sehr bedauert.“

Foto: Kukko

 

 

Der Fachverband Werkzeugindustrie (FWI) unterstützt die Entscheidung zur Absage der Internationalen Eisenwarenmesse Köln 2021. Trotz Bedauerns blickt der Verband allerdings zuversichtlich auf die Vorbereitung und die Durchführung der nächstjährigen Veranstaltung.

„Die angesichts der aktuellen Entwicklungen alternativlose Absage der Eisenwarenmesse 2021 wird von unseren Mitgliedsfirmen nachdrücklich unterstützt, gleichzeitig aber auch sehr bedauert“, kommentiert der FWI-Vorsitzende Michael Kleinbongartz die Entscheidung der Koelnmesse. „Es ist geradezu tragisch, dass trotz des hervorragenden Hygienekonzeptes der Koelnmesse die äußeren Umstände die Durchführung der Messe nicht zulassen“, so Kleinbongartz weiter.

„Niemand hat sich diese Entscheidung leichtgemacht“, ergänzt FWI-Geschäftsführer Stefan Horst. „In den intensiven und partnerschaftlichen Gesprächen mit der Koelnmesse überwogen am Ende jedoch die Zweifel, ob vor dem Hintergrund der kritischen Corona-Lage die Messe 2021 ihrer unumstrittenen Rolle als weltweite Leitmesse gerecht geworden wäre.“

Aussteller, Veranstalter und Besucher können sich nun auf den nächsten regulären Messetermin vom 6. bis 9. März 2022 konzentrieren und die Erfolgsgeschichte der Internationalen Eisenwarenmesse unter besseren Rahmenbedingungen fortschreiben.


Catja Caspary: „Mit dem breiten Commitment aus der Branche blicken wir nun mit neuer Energie auf die Veranstaltung 2022.“

Foto: Koelnmesse

 

 

Die Internationale Eisenwarenmesse, die vom 21. bis 24. Februar 2021 hätte stattfinden sollen, fällt nun doch wegen der Coronapandemie aus. Die Vorbereitungen für die Eisenwarenmesse im Jahr 2022 sollen in den nächsten Wochen anlaufen.

Noch zur Europäischen Pressekonferenz Ende Oktober war das Feedback aus der Branche hinsichtlich des neuen hybriden Konzeptes und der geplanten Inhalte für die Internationalen Eisenwarenmesse 2021 sehr positiv. Doch das derzeit dynamische Infektionsgeschehen sowie die Reiserestriktionen im internationalen Umfeld führten dazu, dass sich ein Großteil der Aussteller letztendlich gegen eine Messeteilnahme ausgesprochen haben. Auch das umfassende Hygiene- und Sicherheitskonzept „#B-SAFE4business“ zur Corona-konformen Durchführung von Fachmessen, reichte am Ende nicht aus, den Messebeteiligten mehr Planungssicherheit zu geben. Daher hat die Koelnmesse im engen Dialog mit den Verbänden und Ausstellern entschieden, die vom 21. bis 24. Februar 2021 geplante, hybride Internationale Eisenwarenmesse pandemiebedingt auszusetzen.

„Wir bedauern diese Entscheidung natürlich sehr. Wir waren gut aufgestellt und haben fest daran geglaubt, dass mit unserem hybriden Format vieles möglich gewesen wäre. Auch ein rein digitales Format wäre kein Ersatz für den neuen, hybriden Ansatz gewesen, da der Fokus bei der Internationalen Eisenwarenmesse nach wie vor auf einer physischen Präsenz der Aussteller basiert, welche die Angebote und Möglichkeiten der digitalen Plattform entsprechend nutzen können. Aber mit dem breiten Commitment aus der Branche blicken wir nun positiv und mit neuer Energie auf die Veranstaltung 2022“, betont Catja Caspary, Geschäftsbereichsleiterin der Koelnmesse.

Matthias Becker, Director der Internationalen Eisenwarenmesse ergänzt: „Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Messe liegt in ihrer hohen Internationalität auf Aussteller- und Besucherseite und der innovativen Themenvielfalt. Aber durch die weiterhin global steigenden Infektionszahlen und damit einhergehende Lockdowns konnte die Teilnahme internationaler Aussteller und Besucher nicht mehr ausreichend gewährleisten werden.“


Dr. Wilfried Schäfer: „Der Wandel bietet Chancen, kostet aber auch erhebliches Zerspanungsvolumen.“

Foto: VDW

 

 

Im dritten Quartal 2020 sank der Auftragseingang in der Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29 Prozent. Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) revidiert seine Jahresprognose.

Wie der VDW mitteilt, gingen bei der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie in den ersten neun Monaten des Jahres die Bestellungen aus dem Inland um 26 Prozent zurück. Die Auslandsorders verloren 30 Prozent, der Auftragseingang sank um 33 Prozent. Die Inlandsaufträge notierten 27 Prozent unter Vorjahr.

„Die zweite Corona-Welle hat die Werkzeugmaschinenindustrie voll erfasst“, kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken), Frankfurt am Main, das Ergebnis. „Nachdem die Konjunkturindikatoren im dritten Quartal angestiegen sind, schwindet die Hoffnung auf kurzfristige Besserung zusehends. Der Auftragseingang im dritten Quartal bleibt auf dem niedrigen Niveau der Vormonate“, so Schäfer weiter.

Nach Abnehmern betrachtet ist die Elektronikindustrie einer der wenigen Gewinner in der aktuellen Krise und bietet Absatzmöglichkeiten. Dies gilt auch für die Medizintechnik, Lüftungstechnik oder konsumnähere Bereiche wie die Lebensmittel- und Verpackungsindustrie. Die Automobilindustrie hingegen ist von der Krise ebenfalls stark getroffen. Sie profitiert zwar von der stark anziehenden Nachfrage im Reich der Mitte. Der Strukturwandel zu neuen Antrieben wird jedoch immer spürbarer, Investitionsbudgets werden zunehmend verlagert. „Der Wandel bietet Chancen, kostet aber auch erhebliches Zerspanungsvolumen“, erklärt Schäfer.

Vor diesem Hintergrund muss der VDW seine Produktionsprognose für das laufende Jahr revidieren. „Wir rechnen mit einem Rückgang von etwa 30 Prozent“, sagt Schäfer. Bezogen auf das Produktionsvolumen bedeutet dies einen Verlust von 5 Mrd. Euro. Das Volumen von dann knapp 12 Mrd. Euro liegt aber 2 Mrd. über dem der Finanzkrise 2009/2010. „Die Branche wird erst mittelfristig wieder zum Niveau von 2019 zurückkehren“, sagt Schäfer abschließend.


Dr. Ludwig Veltmann: „Viele mittelständische Unternehmen stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand.“

Foto: Der Mittelstandsverbund

 

 

Seit gestern (25.11.2020) können die „Novemberhilfen“ für die von Schließungen betroffenen Unternehmen endlich beantragt werden. Doch einen Anlass zur Freude sehen viele mittelständische Unternehmen darin nicht. Besonders die Betriebe, die nicht ihre gesamte Tätigkeit, sondern nur einen Teil aufgrund der Corona-Beschränkungen einstellen mussten, sehen sich benachteiligt.

Die nun veröffentlichten Regelungen für die Novemberhilfen sehen vor, dass auch sogenannte Mischbetriebe, also von einer teilweisen Schließung betroffene Einrichtungen, die Novemberhilfe erhalten können. Dazu müssen sie jedoch nachweisen, „insgesamt zu mindestens 80 Prozent als direkt, indirekt oder indirekt über Dritte betroffen“ zu sein. Diese Hürde kritisiert „Der Mittelstandsverbund“ als unangemessen hoch. Zudem sei aus Sicht des Verbandes die Nachweispflicht kaum zu erfüllen.

Dr. Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbundes erklärt: „Viele mittelständische Unternehmen stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand und brauchen nun endlich schnelle, zielgenaue und unbürokratische Unterstützung. Mit der von uns vorgeschlagenen Akuthilfe könnten dagegen alle Unternehmen – ob geschlossen oder nicht – auf der Grundlage einer Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr 2020 zeitnah und unbürokratisch eine Hilfszahlung bis zu einem festzulegenden Höchstbetrag ausgezahlt bekommen. Eine Verzinsung etwaiger Überzahlungen über die Abweichung gegenüber dem Vorjahr hinaus und eine Kopplung an die Steuererklärung setzt Anreize für eine sorgsame Antragstellung und vereinfacht die Administration weitreichend. Zudem wäre damit den Unternehmen aller Branchen und noch dazu punktgenau nach Betroffenheit in der Breite wirksam geholfen, was die Novemberhilfe leider nicht leistet.“


Logo: E/D/E

 

 

Die Euro Craft wurde 1995 von der E/D/E GmbH und der französischen Groupe Socoda gegründet. Unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige strategische Entwicklung haben nun dazu geführt, dass die E/D/E Gruppe den Austritt aus der Euro Craft SAS verkündet hat.

Die E/D/E Gruppe hat am Freitag, den 20.11. 2020 die Euro Craft SAS mit Sitz in Paris über ihren sofortigen Austritt informiert. Dieser Schritt ist die Folge unüberbrückbarer Differenzen über die strategische europäische Ausrichtung der Gruppe und der fehlenden Perspektive zur weiteren Kooperation in der aktuellen Konstellation. Das E/D/E betont, dass dieser Schritt keine Auswirkungen auf die hervorragende bilaterale Zusammenarbeit mit den anderen Joint Venture-und Kooperationspartnern der Gruppe hat. So soll die langjährige Zusammenarbeit mit der Cecofersa in Spanien und der Groupe Socoda auch zukünftig gestärkt und auf verschiedenen Ebenen ausgebaut werden. Das E/D/E verlässt als Gründungsmitglied nach 25 Jahren die Euro Craft SAS. Weitere strategische Optionen der europäischen Zusammenarbeit werden geprüft.


Investitionen in die Ausrüstung von Betrieben haben zugenommen.

Foto: EZ/Mau

 

 

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 3. Quartal 2020 gegenüber dem 2. Quartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 8,5 Prozent gestiegen. So haben auch Investitionen in Maschinen und Geräte zweistellig zugenommen.  

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilte, habe somit die deutsche Wirtschaft einen großen Teil des durch die Corona-Pandemie bedingten massiven Rückgangs des Bruttoinlandsprodukts im 2. Quartal 2020 wieder aufholen können. Allerdings lag das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP im 3. Quartal 2020 noch um 4,0 Prozent niedriger als im 4. Quartal 2019, dem Quartal vor der globalen Corona-Krise.

Infolge der massiven Rückgänge fast aller Verwendungsbereiche im 2. Quartal 2020 gab es im 3. Quartal 2020 bei den Ergebnissen teilweise zweistellige Wachstumsraten gegenüber Q-II. Insbesondere die privaten Konsumausgaben trugen mit einem Anstieg von 10,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal zum Wachstum im 3. Quartal 2020 bei. Auch der Staat erhöhte seine Konsumausgaben gegenüber dem Vorquartal nochmals um 0,8 Prozent, nach einem Plus von 2,2 Prozent im 2. Quartal. Damit stabilisierte der Staatskonsum in den ersten drei Quartalen des Jahres das Wirtschaftswachstum. Die Investitionen in Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge – stiegen um 16,0 Prozent. Von den Bauinvestitionen kamen dagegen keine Wachstumsimpulse, sie gingen gegenüber dem Vorquartal um 2,0 Prozent zurück. Der Handel mit dem Ausland hat ebenfalls zugenommen: Im 3. Quartal 2020 wurden preis-, saison- und kalenderbereinigt 18,1 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als im 2. Quartal 2020. Die Importe stiegen ebenfalls kräftig um 9,1 Prozent.


Der Bereich Werkzeuge/Handwerkzeuge hat immerhin noch einen Zuwachs von 21,9 Prozent zu verzeichnen.

Foto: EZ/Mau

 

 

Der Handelsverband Heimwerken Bauen und Garten e.V. (BHB) hat die aktuellen Quartalszahlen der Baumarktbranche in den D-A-CH-Regionen vorgelegt. Vor allem in Deutschland ist der Umsatzanstieg deutlich zweistellig.

Von Januar bis September setzten die Bau- und Gartenfachmärkte in Deutschland 17,32 Mrd. Euro um, was einem Umsatzplus von 15,0 Prozent entspricht. Auf vergleichbarer Fläche macht dies sogar einen Anstieg von 15,4 Prozent aus. In Österreich, das vom Lockdown im Frühjahr in weit stärkerem Maße betroffen war als seine Nachbarländer, betrug der Anstieg bei einem Gesamtumsatz von 2,3 Mrd. Euro immerhin 11,4 Prozent, auf vergleichbarer Fläche war ein Plus von 10,2 Prozent zu verzeichnen. Die Bau- und Gartenfachmärkte in der Schweiz setzten im Dreivierteljahresvergleich bei 2,76 Mrd. Schweizer Franken (CHF) 7,4 Prozent mehr um (flächenbereinigt ebenfalls +7,4%).

Mit Blick auf die unterschiedlichen Sortimente gibt es im deutschen Baumarkthandel in einigen Bereichen zweistellige Umsatzzuwächse zu verzeichnen. Am stärksten profitierte das Segment Farben/Malerzubehör mit einem Plus von 28,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, gefolgt von den Warengruppen Gartenausstattung (+26,2%) und Holz (25,5%). Werkzeuge/Handwerkzeuge haben immerhin noch einen Zuwachs von 21,9 Prozent zu verzeichnen.

Einen ausführlichen Bericht zu den vom BHB vorgelegten Quartalszahlen lesen Sie in der Ausgabe 10-2020 der Eisenwaren-Zeitung EZ.


Gerald Böse: „Wir schauen aber optimistisch in die Zukunft und freuen uns doppelt auf 2022.“

Foto: Koelnmesse

 

 

Die für den 20. bis 23. Januar 2021 geplante hybride Sonderedition der imm cologne muss aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie im europäischen und deutschen Umfeld abgesagt werden.

„Wir mussten uns der Realität stellen, auch wenn sie schmerzt. Durch die aktuelle sehr dynamische Entwicklung gab es zuletzt eine zu starke Verunsicherung bei unseren Ausstellern und Besuchern. Diese auf die Einrichtungs-Branche abgestimmte Entscheidung haben wir in enger Abstimmung mit unserem ideellen Träger, dem VDM, unseren Ausstellern und Partnern getroffen,“ so Gerald Böse, CEO der Koelnmesse. „Da im Konzept der Sonderedition beide Formate – off- und online – eng miteinander verwoben waren und sich gegenseitig bedingen, hat auch eine rein digitale Veranstaltung unter diesen Umständen keinen Sinn. Mit ambista – dem weltweiten Online Business Netzwerk für die Möbel- und Einrichtungsbranche vereint die Koelnmesse aber schon heute, in nur einer Plattform die wichtigsten Funktionen, die Marktteilnehmer der Möbel- und Einrichtungsbranche täglich brauchen,“ erklärt der CEO weiter.


Andreas Kroiss: „Wir haben die besonderen Herausforderung in diesem Jahr gemeinsam im Team mit Bravour gemeistert.“

Foto: Einhell

 

 

Der Elektrowerkzeughersteller Einhell hat die Zahlen für das dritte Quartal das laufenden Geschäftsjahres vorgelegt. Demnach konnte das Unternehmen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres einen Rekordumsatz von 529,6 Mio. Euro erzielen.

Nach einem Umsatz von 463 Mio. Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum bedeutet dies eine Steigerung von 14 Prozent. Der Konzern hatte zuletzt Anfang Oktober seine Prognose zum Jahresende erhöht und rechnet mit einem Jahresumsatz von 670 Mio. Euro, sowie einer Rendite vor Steuern von ca. 6,5 Prozent.

„Der Geschäftsverlauf in diesem Jahr hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen. Einhell hat sich schnell und flexibel an die gegebenen Rahmenbedingungen angepasst. Die Corona Krise hat der gesamten Belegschaft viel abverlangt, aber wir haben diese Herausforderung gemeinsam im Team mit Bravour gemeistert “, so Andreas Kroiss, der Vorstandsvorsitzende der Einhell Germany AG.

Ausschlaggebend für die positive Entwicklung war die starke Nachfrage nach DIY Produkten für Haus und Garten. Viele Kunden haben begonnen unterschiedliche Projekte umzusetzen, für die sie bisher keine Zeit hatten. Räume wurden renoviert, aufgeschobene Reparaturen wurden umgesetzt und Außenbereiche verschönert. Das kurbelte die Nachfrage, sowohl im Baumarkt als auch im Onlinehandel an. Bei Einhell äußerte sich dies vor allem in gestiegenen Absatzzahlen der Power X-Change Akku-Geräte. Die Plattform umfasst bereits jetzt 170 Akku-Werkzeuge und –Gartengeräte und unterstützt den Anwender überall dort, wo er sich kabellose Freiheit wünscht.

„Wir fokussieren uns seit einigen Jahren voll auf unsere Akku-Plattform Power X-Change. Dass dies der richtige Weg ist, zeigt neben der stark gestiegenen Nachfrage auch der kürzlich veröffentlichte Vergleichstest der Stiftung Warentest, in dem wir als Akku-Sieger hervorgegangen sind. Der Einhell Akku überzeugte durch Haltbarkeit, Handhabung und Sicherheit und konnte sich so erfolgreich gegen namhafte Wettbewerber durchsetzen. Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis und werden den Bereich Akku-Technologie konsequent weiterentwickeln.“ so Kroiss weiter.

Der Vorstand geht davon aus, dass die aktuelle Jahresprognose eintreffen wird, setzt jedoch voraus, dass es in den maßgeblichen Absatzmärkten aufgrund der Corona-Pandemie zu keinen Marktschließungen kommt.


Zum Verkauf: das Matec 30 HV CNC-Bearbeitungszentrum

Foto: Troostwijk/Dechow

 

 

Das Online-Auktionshaus Dechow vermarktet das Anlagevermögen der insolventen Eisenmann-Gruppe. Es steht die Versteigerung von Maschinen und Anlagen aus der Metall- und Blechbearbeitung sowie Bauteilen und Komponenten aus dem Anlagenbau an.

Die Firma Eisenmann zählt seit fast 70 Jahren zu den international führenden Anbietern von Anlagen und Dienstleistungen in den Bereichen Oberflächentechnik, Materialfluss-Automation, Thermoprozess- und Umwelttechnik. Als Systemlieferant war Eisenmann für die Automobilindustrie in den Bereichen Rohbau über die Lackierung bis hin zur Endmontage tätig. Die Fördertechniklösungen aus Böblingen sind auf der ganzen Welt bei führenden Automobilherstellern im Einsatz.

Nach der Insolvenz des Unternehmens stehen nun bei dem Auktionshaus Dechow die Maschinen und Anlagen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung der insolventen Eisenmann-Gesellschaften in einer Online-Versteigerung mit über 600 Positionen zum Verkauf. Ein Highlight ist hier die Stanz- und Biegeanlage der Marke Schuler mit Stanz- und Richtwerk sowie Coilzentrum, Coilhaspel, Übergabe- und Biegestation der Marke Wemo. Der Startpreis liegt hier bei 50.000,00 Euro.

Außerdem kommt zum Aufruf:

  • 1 Matec 30 HV CNC-Bearbeitungszentrum aus 2008 mit schwenkbarem Spindelkopf, das Startgebot für diese Anlage liegt bei 45.000,00 Euro.
  • 2 Laserschneidanlagen Trumpf Trumatic L 3030 mit Beladeturm, 13 Palettenfächern und Übergabestation. Startgebot: 28.000,00 Euro.
  • Darüber hinaus beinhaltet die Auktion insgesamt mehr als 2.500 Lose, wie beispielsweise eine Gesenkbiegepresse Weinbrenner, Aushalsmaschine T-Drill, die CNC-Drehmaschine Seiger und viele andere Kleinmaschinen und Zubehör aus dem Bereichen der Metall- und Blechbearbeitung, Lackiertechnik, Schweißtechnik, Automation sowie weitere Werkstattausstattung, Komponenten, Ersatzteile, Flurfördergeräte und die Büroausstattung.

Die Besichtigung der Maschinen, Geräte und Werkzeuge im Böblinger Werk ist am 26. November 2020 vorgesehen und nach Absprache möglich. Die Lose dieser Auktionen schließen am 30. November 2020 um 14 Uhr. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Weitere Auktionen sind am Eisenmann Firmensitz in Böblingen sowie am Standort Holzgerlingen bis März 2021 geplant.


Der 2020-er Adventskalender von Wera

Foto: Wera

 

 

Bereits ein Klassiker für Geschenke in der Vorweihnachtszeit ist der Adventskalender des Wuppertaler Schraubwerkzeugherstellers Wera, der in diesem Jahr zum elften Mal erscheint. Dabei gleicht kein Kalender dem anderen, denn er wird jedes Jahr aufs Neue mit den unterschiedlichsten Qualitätswerkzeugen bestückt.

Einige Werkzeughersteller warten in diesem Jahr wieder mit einem Adventskalender auf. Informationen zum Adventskalender von Stahlwille lesen Sie beispielsweise in der aktuellen Ausgabe der Eisenwaren-Zeitung EZ (Ausgabe 09-2020, S. 10 als „Marketing des Monats“). Bei der 2020er Edition des Herstellers Wera versteckt sich hinter den 24 Türchen eine komplette Schraubwerkstatt für 17 unterschiedliche Schraubprofile, so dass der Kalender für jeden ambitionierten Schrauber etwas zu bieten hat. Besonders praktisch ist die darin enthaltene Ratsche Zyklop Mini 3 mit sieben Nüssen bzw. sechs Bit-Nüssen. Äußerst kompakt ist der Stubby-Bithalter, der ein im Griff integriertes Magazin besitzt, in dem die ebenfalls enthaltenen sechs 25-mm-Bits platzsparend untergebracht werden können. Die ¼-Zoll „Wobble“-Verlängerung mit einem Ausschwenkwinkel von 15° in alle Richtungen ermöglicht schnelles und präzises Arbeiten in engen und verdeckten Einbausituationen. Klar, dass auch in diesem Jahr der beliebte Flaschenöffner mit Wera-Griff als Sammelobjekt nicht fehlen darf.

Der diesjährige Christmas Bit-Check in der emotionalen und werbefreien Schmuckverpackung ergänzt das weihnachtliche Angebot von Wera und sorgt mit Sicherheit für Begeisterung sowie dankbare Blicke unter dem Weihnachtsbaum. Mit 29 Bits und dem integrierten Handhalter ist der Beschenkte für neue Projekte bestens ausgestattet. Auf diese Weise Werkzeuge zu verschenken, kann echte weihnachtliche Gefühle auslösen.


Die neue Broschüre von Reyher

Foto: Reyher

 

 

Welche Schraube für welchen Einsatz im Stahl- und Metallbau? Diese und viele andere Fragen rund um die Thematik Verbindungselemente und Befestigungstechnik beantwortet eine neue Broschüre von Reyher und liefert darüber hinaus eine Vielzahl hilfreicher Hinweise zu Theorie und Praxis.

Das Handelsunternehmen verfügt Reyher über ein Sortiment an Verbindungselementen und Befestigungstechnik mit über 130.000 verschiedenen Artikeln am Lager. Darunter befinden sich Produktreihen von hochfest vorspannbaren Garnituren für Schraubverbindungen im Metallbau über Sechskantschrauben mit Muttern für Stahlkonstruktionen sowie Keilsicherungsscheiben bis hin zu Spannschlossmuttern. Der neue Branchenprospekt „Verbindungselemente Stahl- und Metallbau“ gibt einen kompakten Überblick über das breite und tiefe Sortiment von Reyher.

Neben einer Auswahl an branchenspezifischen genormten und nicht genormten Artikeln liefert die Broschüre umfangreiche technischen Informationen, beispielsweise zu Ausführungsnormen, Richtlinien und Vorspannniveaus, rund um die Verbindungstechnik im Stahl- und Metallbau. Ausführliche generelle Anmerkungen und Hinweise (FAQ) zum Praxiseinsatz runden die Firmenschrift ab.

„Verbindungselemente Stahl- und Metallbau“ steht ab sofort als PDF auf der Website des Unternehmens kostenlos zum Abruf bereit.


Neu im IVG Vorstand: Heribert Benteler

Foto: Stihl

 

 

Die Mitglieder des Industrieverband Garten (IVG) e.V. haben einen neuen Vertreter in den Vorstand gewählt. Die Verbandsspitze wird ab sofort ergänzt durch Heribert Benteler, Geschäftsführer der Stihl Vertriebszentrale AG & Co. KG in Dieburg.

Benteler bekleidet die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden und steht damit ab sofort dem IVG Vorsitzenden Christoph Büscher, Chief Marketing Officer der Hauert HBG Dünger AG, dem stellvertretenden Vorsitzenden Oliver Trappmann, Regional Director Central Europe bei der Compo GmbH, sowie dem Schatzmeister Dr. Hans-Ulrich Born, Geschäftsführer der Aglukon Spezialdünger GmbH & Co. KG, im engeren Vorstand zur Seite.

„Der Vorstand eines Verbandes hat nicht nur repräsentative Aufgaben – er trägt aktiv zur Weiterentwicklung bei. Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Benteler einen engagierten Branchenvertreter für die vakante Position gefunden haben, der den IVG in Zukunft weiter voranbringen möchte“, so Anna Hackstein, Geschäftsführerin des IVG. Heribert Benteler ist seit vielen Jahren aktives und engagiertes IVG-Mitglied. Er kennt den Verband und seine Gremien sehr gut. „Ich möchte mich aktiv in die strategische Ausrichtung des IVG einbringen und Ansprechpartner für die Belange der Mitglieder sein“, so Benteler.

 

 

 


Der Reparaturservice ist eine Mindestanforderung und wird daher als unverzichtbar angesehen, um bei Fachhändlern und Anwendern zu punkten.

 

Foto: Hikoki

 

 

Elektrowerkzeugherstellern ist inzwischen klar: Dem Handel und den professionellen Anwendern Serviceleistungen anzubieten, ist heutzutage keine Kür, sondern Pflicht. Es ist besser, mehr als die „Mindestanforderung Reparaturservice“ im Portfolio zu haben, um sich gegenüber der Konkurrenz zu profilieren.

Leistungsstarke Maschinen sind das eine, professionelle Services sind das andere. Profis brauchen beides. Die namhaften Elektrowerkzeughersteller bieten in der Regel auch beides. Die Eisenwaren-Zeitung EZ Tools & Trade hat sich bei der Industrie nach Services wie Reparaturservice, Garantieverlängerung, Schutzbriefe, Finanzierungsservice, Produktschulungen und dergleichen mehr erkundigt. Was die Hersteller eint, ist die Idee, mit starken Produkten und durchdachten Services dem Anwender einen echten Mehrwert zu bieten. Als unverzichtbar wird eigentlich von allen Anbietern der Reparaturservice angesehen. Eine Art „Immer-Funktions-Garantie“ nach dem Vorbild der „Mobilitäts-Garantie“, die namhafte Automobilhersteller bieten, sucht man bei den Elektrowerkzeugherstellern vergebens. Warum stellt man einem Profi nicht innerhalb kürzester Zeit ein Reservegerät zur Verfügung? Die Fachhändler könnten sich mit einer solchen Dienstleitung als kompetenter Servicepartner und Vermittler profilieren.

Welche Services die einzelnen Hersteller anbieten, lesen Sie im Schwerpunktthema der aktuellen Eisenwaren-Zeitung EZ Tools & Trade (Ausgabe 09-2020).

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Anna Hackstein (li.) im Dialog mit Alexander Graf

Foto: IVG

 

 

Das IVG Forum Gartenmarkt, das am 4. November in digitaler Form im Netz stattfand, verzeichnete mit über 300 registrierten Teilnehmern einen Besucherrekord. Bei der physischen Veranstaltung im Vorjahr war mit 280 Gästen schon eine Bestmarke erreicht worden.

„Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, wie beliebt das IVG Forum Gartenmarkt in der Grünen Branche ist“, resümierte Anna Hackstein, IVG Geschäftsführerin, nach der Veranstaltung, die zu Beginn mit kleinen technischen Problemen zu kämpfen hatte: Der Ton war ausgefallen, sodass Anna Hackstein ihre Moderation nach ein paar Minuten erneut starten musste. „Wir können rundum zufrieden sein“, so Hackstein. „In relativ kurzer Zeit mussten wir ein komplett neues Format auf die Beine stellen und hätten niemals mit einer derart hohen Resonanz gerechnet. Da kann man über kleine technische Probleme ruhig mal hinwegsehen.“ 

Das Vortragsprogramm hatte das Motto „Grün, grün, grün sind alle meine Farben?“ und stand ganz im Zeichen des Themas Nachhaltigkeit. Zu den Highlight-Referenten gehörten unter anderem Alexander Graf, Dr. Christina Koppe und Timothy Glaz. Alexander Graf, Geschäftsführer der Spryker Systems GmbH, sprach über Digitalisierung im Gartenmarkt. Dr. Christina Koppe, Referatsleiterin beim Deutschen Wetterdienst, beleuchtete das Thema Klimawandel. Timothy Glaz, Leiter Corporate Affairs bei Werner & Mertz, stellte in seinem Vortrag nachhaltige Verpackungslösungen vor.


 

 


Winfried Czilwa

Foto: Stahlwille

 

 

Der langjährige Vorsitzende der Geschäftsführung der Stahlwille Eduard Wille GmbH & Co. KG, Winfried Czilwa, verlässt auf eigenen Wunsch und aus privaten Gründen zum Jahresende das Unternehmen.

„Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Nach intensiven Gesprächen mit meiner Familie habe ich mich aber zu diesem Schritt entschlossen“, erklärte Czilwa. Der Manager hatte die Unternehmensleitung im Jahre 2014 in schwierigem Fahrwasser übernommen, Stahlwille markt- und technologieorientierter aufgestellt und auf mehr Effizienz getrimmt. „Wir bedauern außerordentlich, dass Winfried Czilwa uns verlassen will“, betonte der Beiratsvorsitzende Lutz Goebel. „Aber wir zollen seiner Entscheidung Respekt und Verständnis.“

Über die Nachfolge ist noch nicht entschieden. Beirat und Geschäftsleitung sind sich darin einig, dass der in den letzten Jahren unter der Führung von Winfried Czilwa eingeleitete strategische Kurs auf jeden Fall fortgeführt werden soll. Dazu zählen insbesondere Team- und Marktorientierung, Investitionen in neue Technologien, ein kooperativer Führungsstil sowie die Fortsetzung des Kulturwandelprogramms im Unternehmen.


 

Oliver Freese: „Wir haben beachtliche Investitionen in die Infrastruktur unserer Hallen, in die Themen Gesundheit, Hygiene aber auch Digitalisierung gemacht.“

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Als die wichtigste internationale Business-Plattform der Hartwarenbranche soll vom 21. bis 24. Februar nächsten Jahres die Internationale Eisenwarenmesse in Köln stattfinden. Die Koelnmesse hat dafür in ein umfassendes Hygienekonzept investiert.

Einen Tag nachdem von Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit den Ministerpräsidenten der Länder beschlossenen Teil-Lockdowns für Deutschland hat die Koelnmesse gestern die Hartwarenbranche auf die Internationale Eisenwarenmesse im nächsten Frühjahr eingeschworen. „Wir sind dazu da, Begegnungsstätten zu kreieren. Wir haben beachtliche Investitionen in die Infrastruktur unserer Hallen, in die Themen Gesundheit, Hygiene aber auch Digitalisierung gemacht“, erklärte Oliver Freese, COO der Koelnmesse. Sein Unternehmen sei sehr weit vorne, was die Digitalisierung von Veranstaltungen betrifft, and davon werde auch die Eisenwarenmesse profitieren, so Frese. Höchste Sicherheit soll das umfassende Hygienekonzept mit der Bezeichnung „#B-SAFE4business“ gewährleisten. Bestandteil des Konzepts sind hochmoderne Belüftungsanlagen, auf fünf Meter verbreiterten Gängen und zwei zusätzliche Messehallen, die persönliche Begegnungen mit Abstand ermöglichen.

Die Internationale Eisenwarenmesse soll als eine der ersten hybriden Messen ein sicheres Live-Event mit einer Online-Plattform verbinden. Die Themenvielfalt sowie das Event- und Workshop-Programm stoßen bei den Ausstellern auf große Resonanz. Bislang hätten sich 2.762 Unternehmen angemeldet, so die Veranstalterin darunter internationale Player wie Metabo mit der CAS Gruppe, Gesipa, Hazet, Pferd Rüggeberg, Proxxon, Prebena, Reyher, Scheppach, Stanley Black & Decker, Wiha, Witte und Kukko. Auf die Besucher warten innovative Lösungen für E-Commerce, 5G und 3D-Druck sowie einzigartige Produkt- und Technologie-Neuheiten.

Für jeden, der sich für die Zukunft der Hartwarenbranche und die neuesten Trends interessiert, ist die Internationale Eisenwarenmesse ein Muss –schon aufgrund des innovativen hybriden Veranstaltungsformats aus Präsenz- und Online-Event. Die für erfolgreiche Messen so elementaren physischen Produktpräsentationen und hochkarätigen Networking-Formate werden durch spannende digitale Angebote ergänzt. So will die Eisenwarenmesse noch mehr Reichweite generieren und den Ausstellern zusätzliche Business- Chancen und ein breiteres Spektrum an Besuchern bieten - national und international. Auch im nächsten Jahr präsentiert sich daher wieder der gesamte Hartwaren-Industriemarkt.

Neue Themenplattformen und innovative Sonderschauen bieten auf der Eisenwarenmesse 2021 Mehrwert für Aussteller und Besucher. In der „eCommerce area“ dreht sich alles um den Megatrend Digitalisierung des Handels – mit innovativen, disruptiven Lösungen und Strategien für Payment, Shopsysteme, Enterprise Resource Planning (ERP), Hosting, Search Engine Optimization (SEO) sowie Multichannel. Auf der Expo am 23. und 24.Februar präsentieren sich auch Online-Riesen wie Facebook, eBay sowie Business-Anbieter wie Shopware.


 

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Der EuroBlech Digital Innovation Summit 2020 findet vom 27. bis 30. Oktober 2020 statt und soll der neue digitale Treffpunkt für die internationale Blechbearbeitungs-Community sein. Ein Webinarprogramm und eine Online-Präsentationsbühne sind Bestandteil

Der erste EuroBlech Digital Innovation Summit bietet der Blechbearbeitungsbranche, die von der Covid-19-Krise getroffen ist, ein mit Spannung erwartetes Fach- und Networking-Event an. Das Online-Event mit Produktpräsentationen, Networking und Webinaren für Fachleute aus der gesamten Technologiekette der Blechbearbeitung geht insgesamt über vier Tage. Besucher können virtuelle Meetings mit Ausstellern abhalten, informative Produktpräsentationen ansehen und an Fachwebinaren zu aktuellen Industrietrends mit anschließenden Frage- und Antwortrunden teilnehmen. Ähnlich einer Live-Veranstaltung gibt es mehrere Optionen, wie Besucher mit Ausstellern in Kontakt treten können: Visitenkarten am virtuellen Stand abgeben, Meetings im Voraus buchen oder direkt Aussteller kontaktieren, wenn sie auf dem virtuellen Stand unterwegs sind.

Auf der virtuellen Vortragsbühne können Besucher Innovationen entdecken, die von ausgewählten Ausstellern präsentiert werden. Jede Ausstellerpräsentation dauert rund 15 Minuten und wird Produktinnovationen und neueste Technologien vorstellen, gefolgt von einer Live-Fragerunde. Firmen, die ihre Entwicklungen vorstellen, sind: Bystronic Laser, Lantek, Lumentum, Mazak, Prima Power, Salvagnini und Trumpf Group.

Die Öffnungszeiten der Online-Veranstaltung sind vom 27. – 30. Oktober, jeweils von 9 – 17 Uhr deutscher Zeit. Die Teilnahme ist für Besucher kostenlos und die Plattform ist bereits für Registrierung und Terminvereinbarungen geöffnet.

 

 


 

Foto: GfK

 

 

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat die Ergebnisse ihrer aktuellen Konsumklimastudie veröffentlicht. Demnach schwindet der Optimismus der deutschen Verbraucher im Oktober spürbar. Das Corona-Virus spielt da eine bedeutende Rolle.

„Die rasant steigenden Infektionszahlen führen zu Verschärfungen Pandemie-bedingter Einschränkungen. Zudem steigt die Furcht vor einem weiteren Lockdown, sollte das Infektionsgeschehen in den kommenden Wintermonaten außer Kontrolle geraten“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Die zum Teil kräftige Erholung der Stimmung vom Frühsommer dieses Jahres ist damit zum Stillstand gekommen und lässt das Konsumklima wieder abrutschen. Dazu hat auch eine im Oktober steigende Sparneigung mit beigetragen.“

Das spiegeln auch Ergebnisse aus einer aktuellen GfK-Umfrage wider. Demnach geht rund drei Viertel der Verbraucher in Deutschland (74 Prozent) davon aus, dass Covid-19 eine große bzw. sehr große Bedrohung darstellt. 17 Prozent sehen dies etwas gelassener und sechs Prozent fühlen sich überhaupt nicht bedroht. Geht es um die persönliche Zukunft – die potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise im Hinterkopf behaltend – so macht sich die Hälfte (51 Prozent) große bzw. sehr große Sorgen. Etwa 34 Prozent geben an, sich eher weniger Gedanken zu machen und 11 Prozent sorgen sich gar nicht. Interessant an diesen Ergebnissen ist, dass sie seit Beginn der wöchentlichen Messung im April 2020 noch nie so hoch bzw. negativ wie aktuell ausgefallen sind. Ob sich das Konsumklima in den kommenden Monaten wieder stabilisieren kann wird vor allem vom weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens abhängen.

Konjunkturaussichten gehen zurück

Die Konjunkturerwartung der Bundesbürger ist im Oktober der größte Verlierer unter den Stimmungsindikatoren. Nach fünf Anstiegen in Folge verliert die Konjunkturstimmung nun siebzehn Punkte und sinkt damit auf 7,1 Punkte. Die positive Nachricht ist, dass im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres immer noch ein Plus von knapp 21 Zählern zu Buche steht.

Schwindender Konjunkturoptimismus lässt auch die Einkommensaussichten der Verbraucher im Oktober nicht unbeeindruckt. Der Indikator Einkommenserwartung verliert 6,3 Zähler und sinkt auf 9,8 Punkte. Zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres fehlen damit gut 29 Punkte.

Im Sog sinkender Einkommensaussichten muss auch die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen. Mit einem Minus von 1,4 Punkten sind die Verluste allerdings wesentlich geringer. Aktuell weist der Indikator mit 37,0 Zählern nach wie vor ein sehr zufriedenstellendes Niveau auf. Im Vergleich zum Vorjahr fehlen derzeit knapp 15 Punkte.

Nachdem die GfK diese drei Stimmungsindikatoren zusammengefasst hat, wird GfK für November 2020 ein Wert von -3,1 Punkten und damit 1,7 Punkte weniger als im Oktober dieses Jahres prognostiziert.


Dr. Eckard Kern: „Es bleibt abzuwarten, wie sich die jüngste Entwicklung der Corona-Pandemie nun auf die letzten drei Monate des Jahres niederschlägt.“

Foto: Eurobaustoff

 

 

Die Kooperation Eurobaustoff hat die Zahlen für die ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Ein Einkaufsvolumen von 5,67 Mrd. Euro bedeutet ein Umsatzplus von 10,8 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum.

„Wir können keine negativen Effekte in Folge der Corona-Pandemie im operativen Geschäft unserer Eurobaustoff Fachhändler feststellen. Die Geschäfte bei unseren Gesellschaftern laufen weiterhin sehr gut“, teilt Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff Geschäftsführung, mit Blick auf die aktuellen Quartalszahlen mit.

Einen großen Anteil an dem Umsatzplus per 30. September habe die Entwicklung im Warenbereich Tiefbau/Galabau gehabt. Besonders die Sparte Galabau profitiere von der anhaltenden Investition der Eigenheimbesitzer in die Außenbereiche. Darauf aufbauend schließt der Warenbereich in den ersten neun Monaten des Jahres mit einem Plus von 17,3 Prozent ab.

Den nominal höchsten Zuwachs verbucht der Warenbereich Fliese, der eine anhaltend stabile Entwicklung auf einem hohen Niveau erreicht, die sich mit einem Umsatzplus von 20,8 Prozent widerspiegelt. Zu berücksichtigen hierbei sind jedoch Sondereffekte durch Veränderungen im Gesellschafterkreis. Der Einzelhandel hat ein Umsatzplus von 17 Prozent zu verzeichnen.

Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich die Geschäftsführung insgesamt positiv gestimmt. „Es bleibt abzuwarten, wie sich die jüngste Entwicklung der Corona-Pandemie nun auf die letzten drei Monate des Jahres niederschlägt,“ so Kern. Und weiter: „Eine Einschätzung für 2021 abzugeben, fällt angesichts der aktuellen Entwicklung schwer. Grundsätzlich verfestigt sich unsere bereits zum Halbjahr abgegebene Einschätzung zur Lage der Bauwirtschaft. Das Bauvolumen im Gewerbebau schwächt sich weiter leicht ab und es werden aktuell mehr Aufträge abgearbeitet als neue hinzukommen. Wir rechnen im Gewerbebau mit entsprechenden Auswirkungen auch für 2021.“


Dr. Nicola Leibinger-Kammüller: „Wir spüren bereits seit Herbst 2018 eine Abschwächung der weltweiten Konjunktur.

Foto: Trumpf

 

 

Der Hersteller Trumpf hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2019/20 vorgelegt. Demnach entwickelten sich Umsatz und Gewinn im Berichtszeitraum rückläufig. Anzeichen für das Ende der konjunkturellen Talfahrt scheinen in Sicht.

Die Trumpf Gruppe verzeichnete zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2019/20, das am 30. Juni 2020 endete, einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro, was ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 8,0 Prozent bedeutet. Der Auftragseingang ging um elf Prozent auf 3,3 Milliarden Euro zurück. Hierbei profitierte Trumpf noch vom hohen Auftragsbestand, sodass der Umsatz um 210 Millionen Euro über dem Auftragseingang lag.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entwickelte sich mit 309 Millionen Euro abhängig vom Umsatz ebenfalls rückläufig und sank gegenüber dem Geschäftsjahr 2018/19 (349 Millionen Euro) um 11,5 Prozent. Dank der konsequenten Umsetzung des Ergebnisverbesserungsprogramms „Koyer“ konnte das Unternehmen den Rückgang der EBIT-Rendite allerdings spürbar dämpfen: Aufgrund des Zurückfahrens von Investitionen und Sachkosten sowie Effizienzverbesserungen erzielte das Unternehmen eine insgesamt gute Rendite in Höhe von 8,9 Prozent (Vorjahr: 9,2 Prozent).

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung von Trumpf: „Wir spüren bereits seit Herbst 2018 eine Abschwächung der weltweiten Konjunktur. Corona hat den Rückgang zusätzlich verstärkt – als Krise in der Krise. Allerdings ist unser Umsatz deutlich geringer als im Maschinenbau insgesamt gesunken. Zudem ist es uns durch konsequentes Kostenmanagement gelungen, die Rendite nahezu auf Vorjahresniveau zu halten.“ Zum Ausblick auf das am 1.7.2020 gestartete Geschäftsjahr 2020/21 sagte Leibinger-Kammüller: „In den ersten drei Monaten konnte der Rückgang bei Umsatz und neuen Aufträgen gestoppt werden. Wir sehen vorsichtige Anzeichen für das Ende der konjunkturellen Talfahrt, wenn auch noch keinen Aufschwung.“


Blick in das DEKRA-Labor

 

Foto: Dekra

 

 

Vom 5. Januar 2021 an müssen Lieferanten von Erzeugnissen und komplexen Produkten die enthaltenen besonders besorgniserregenden Stoffe (SVHC) in die EU SCIP-Datenbank eingetragen haben. Die DEKRA unterstützt Unternehmen bei den Eintragungen.

SCIP steht für “Substances of concern in articles, as such or in complex objects (products)”. Die EU SCIP-Datenbank wurde erstellt, um auch Entsorgungsbetrieben den Zugriff auf SVHC-Informationen analog zu REACH Art. 33 zu geben. Allerdings ist der Umfang der Informationen, die in der Datenbankmaske abgefragt werden, sehr viel größer als in Art. 33 festgelegt. Die novellierte EU-Abfallrahmenrichtlinie sieht vor, das Hersteller die in ihren Produkten enthaltenen besonders besorgniserregenden Stoffe einzutragen haben. Da SVHC wie zum Beispiel Blei in vielen Bauteilen aus Stahl oder Aluminium enthalten sind, betrifft dies eine sehr große Zahl von Produkten und Unternehmen, warnen die Experten von DEKRA.

„Die neue Plicht betrifft alle Lieferanten von Produkten, die in mindestens einem „Erzeugnis“ (Bauteil) den Grenzwert für SVHC von 0,1 % überschreiten. Dies kann zum Beispiel eine bleihaltige Legierung in Bauteilen sein oder auch Weichmacher, Flammschutzmittel oder UV-Stabilisatoren in Kunststoffteilen“, so die DEKRA

Die Ermittlung der SVHC-Konzentration kann durch Informationen aus der Lieferkette geschehen, durch Laboranalysen oder Kenntnisse über materialtypische SVHC:  zum Beispiel Halbzeuge aus Automatenstahl oder Aluminium für die spanende Bearbeitung, die deshalb Blei enthalten. Die Meldung muss in einem speziellen XML-Format erzeugt werden. Dies ist über das IUCLID-Tool der Chemikalienagentur ECHA möglich. Darüber hinaus bieten einige spezialisierte Dienstleister Lösungen für eine direkte Datenübermittlung aus Datenbanken des Lieferanten an. 

DEKRA unterstützt Unternehmen dabei, die SCIP-Meldung im erforderlichen Format zu erzeugen und bei der ECHA einzureichen. Darüber hinaus berät DEKRA beim SVHC-Management und bietet SVHC-Laboranalytik an.

Die Arbeitsgemeinschaft Hartwarenhersteller (AGHH) hat indes in einem Positionspapier auf wesentliche Probleme der geplanten SCIP-Datenbank aufmerksam gemacht und fordert die EU-Kommission zu entsprechenden Korrekturen auf. Einen ausführlichen Beitrag dazu lesen Sie in der Ausgabe 08-2020 der Eisenwaren-Zeitung EZ Tools & Trade.

 


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Nach einem deutlichen Dämpfer im Vormonat zeigt sich das Konsumklima im September nahezu unverändert. Die einzelnen Stimmungsindikatoren verzeichnen eine uneinheitliche Entwicklung.

Konjunktur- und Einkommenserwartung legen zu, während die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen muss. GfK prognostiziert für Oktober 2020 einen Wert von -1,6 Punkten und damit 0,1 Punkte mehr als im September dieses Jahres (revidiert -1,7 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für September 2020. „Trotz steigender Infektionszahlen und der zunehmenden Furcht vor Verschärfungen Pandemie-bedingter Einschränkungen, stabilisiert sich das Konsumklima. Offenbar sind die umfangreichen Konjunkturpakete für Unternehmen und Verbraucher geeignete Maßnahmen, um Deutschland aus der schwersten Rezession der Nachkriegszeit zu helfen“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Der weitere Verlauf des Infektionsgeschehens in Deutschland sowie die Arbeitsmarktlage werden darüber entscheiden, ob der Dämpfer im Vormonat eine Eintagsfliege bleibt und die Konsumstimmung ihre Erholung in den kommenden Monaten wieder aufnehmen kann.“

Einkommenserwartung

Einen wesentlichen Beitrag zur stabilen Entwicklung des Konsumklimas leistet momentan die Einkommenserwartung der Verbraucher. Hier sind die Signale durchaus positiv. Der Indikator gewinnt 3,3 Punkte hinzu und klettert damit auf 16,1 Punkte. Die Bundesanstalt für Arbeit meldet für August gegenüber dem Vormonat keinen Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit. Wenn man den saisonüblichen Anstieg der Erwerbslosenzahlen aufgrund der Sommerpause unberücksichtigt lässt, ist die Zahl der Arbeitslosen sogar leicht gesunken. Zudem ging zuletzt die Zahl der Kurzarbeiter, die zeitweise bei über 5 Millionen Personen lag, spürbar zurück. All dies trägt sicherlich zur stabilen Entwicklung der Einkommenserwartung der privaten Haushalte bei.

Anschaffungsneigung

Im Gegensatz zu den Einkommenserwartungen legt die Anschaffungsneigung nach vier Anstiegen in Folge eine Verschnaufpause ein. Der Indikator verliert 5,3 Zähler und weist nun 38,4 Punkte auf. Trotz der Verluste ist das Niveau der Konsumneigung angesichts der Lage als überaus zufriedenstellend zu bezeichnen.

Konjunkturerwartungen

Die Verbraucher sehen die deutsche Wirtschaft nach dem heftigen Corona-bedingten Einbruch im Frühjahr dieses Jahres klar auf Erholungskurs. Die Konjunkturerwartungen legen zum fünften Mal in Folge zu. Der Anstieg ist mit 12,4 Zählern in diesem Monat deutlich. Aktuell weist der Indikator 24,1 Punkte auf. Dies ist gegenüber September 2019 ein Plus von gut 33 Punkten und der höchste Wert seit genau zwei Jahren. Im September 2018 wurden 24,6 Punkte gemessen.


Neue Stihl connected App ist auf den Bedarf von professionellen Anwendern zugeschnitten.

Foto: Stihl

 

 

Der Motorgerätehersteller Stihl baut eigenen Angaben zufolge mit seiner „connected App“ seine digitale Lösung für ein effizientes Flottenmanagement weiter aus. Die neu entwickelte App ist Teil der cloudbasierten Systemlösung Stihl connected.

Mit der App können professionelle Anwender ihre Geräteparks und Teams digital managen. Dabei empfängt die auf dem Smartphone oder Tablet des Anwenders installierte Stihl connected App die vom Smart Connector – einem auf den Geräten montierten Sensor – via Bluetooth übermittelten Betriebsstunden und leitet diese an die Stihl Cloud als zentralen Datenspeicher weiter. Auf Wunsch wird dabei auch die Geo-Position mit übertragen. So kann der Anwender dank der Synchronisierung mit der Cloud in der App auf seinem Smartphone zum Beispiel nach bestimmten Geräten suchen und ihren letzten bekannten Standorte über eine Karte einsehen. Zudem zeigt ihm die „Nearby-Funktion“ an, welche Geräte sich in seinem direkten Umfeld befinden. Auch anstehende Wartungen und die Wartungshistorie können eingesehen und unvorhergesehene Ausfallzeiten damit reduziert werden.

Reduziert auf das Wesentliche bietet die App nach Herstellerangaben einen schnellen Überblick über die Gerätedaten wie beispielsweise Laufzeit, Alter oder Teamzugehörigkeit. Auch anstehende Wartungen und die Wartungshistorie können eingesehen werden.


Gerald Böse: „In Köln halten wir selbstverständlich weiterhin an unseren Plänen fest, bald wieder Messen auf unserem Gelände zu veranstalten.“

Foto: Koelnmesse

 

 

Die Messe Frankfurt hat in dieser Woche (KW39) mitgeteilt, dass sie im Jahr 2021 bis einschließlich März keine eigenen physischen Messen am Standort Frankfurt veranstalten wird. Die Geschäftsführung der Koelnmesse reagiert darauf mit einer Stellungnahme.  

 

Auf die Ankündigung der Messe Frankfurt, im nächsten Jahr bis Anfang April keine physischen Messen zu veranstalten, erklärt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse: „Der Zeitpunkt der Frankfurter Entscheidung ist überraschend, gerade weil sich aktuell der Messemarkt auch in Deutschland wiederbelebt. Aber jeder Messestandort muss sich den Auswirkungen der Pandemie auf seine Weise stellen und seine Entscheidungen den Besonderheiten des eigenen Portfolios entsprechend treffen. In Köln halten wir selbstverständlich weiterhin an unseren Plänen fest, bald wieder Messen auf unserem Gelände zu veranstalten. Diese Pläne sind mit unseren Ausstellern und Besuchern intensiv besprochen und abgestimmt. Die Branchen wollen wieder an Messen teilnehmen – immer unter der Prämisse der Sicherheit und natürlich der behördlichen Genehmigungen.“

Oliver Frese, Geschäftsführer und Chief Operating Officer der Koelnmesse ergänzt: „In Nordrhein-Westfalen haben gerade die Düsseldorfer Kollegen mit dem Caravan Salon gezeigt, dass Messen unter Auflagen wieder machbar sind. So werden auch wir zu jeder einzelnen Veranstaltung den Bedürfnissen der einzelnen Branchen entsprechend vorgehen. Wir erwarten nicht, gleich zu Beginn des neuen Jahres wieder die internationalen Dimensionen der Vorveranstaltungen zu erreichen. Die Beteiligung wird deutlich fokussierter werden: bei den Kunstmessen im November eher auf den deutschen Markt orientiert, auf der imm cologne im Januar zum Beispiel stark euro-zentriert. Aber die Messen werden stattfinden. Dies werden wir in enger Abstimmung mit unseren Ausstellern und Partnern akribisch vorbereiten.


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Der Wunsch und das Bedürfnis, die Branchenfamilie zu treffen auf der einen Seite, das Gebot von Sicherheit und Abstand in Corona-Zeiten auf der anderen Seite: diese Herausforderung hat der BHB Handelsverband mit dem innovativen digitalen Veranstaltungsformat eBHB2020 angenommen.

Das neue Veranstaltungsformat transportiert starke Inhalte ebenso, wie es Austausch und Interaktion ermöglicht. Premiere ist am 3. und 4. Dezember. „Für alle Beteiligten in der Home-Improvement-Szene, seien es Händler, Lieferanten oder Dienstleister, spielt der persönliche Austausch eine wichtige Rolle. Es ist also unsere Aufgabe, den gerade jetzt so notwendigen Zusammenhalt auch auf eine digitale Ebene zu heben“, betont BHB-Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst.

Dies auch ohne physische Präsenz sicherzustellen, war die große Herausforderung für Planer und technisch Verantwortliche. Nun stehen als Ergebnis des Organisationsprozesses unterschiedliche Kombinationen von moderierten, offenen wie auch themengebunden Chaträumen und Diskussionsforen. Die Teilnehmer dürfen besonders auf diese Runden gespannt sein.

Natürlich steht aber auch die neue Variante des BHB-Kongresses für Kompetenz- und Wissenstransfer sowie Ausblicke und Analysen. Neben konstanten Eckpfeilern wie dem Lagebericht von BHB-Vorstandssprecher Peter Tepaß und dem Zahlen&Fakten-Part von Branchenanalyst Klaus-Peter Teipel, stehen mit Trendforscher Tristan Horx (Zukunftsinstitut), Professor Guido Quelle (Int. Marken-Kolloqium) und Mathias Gehrckens (GF Accenture, Strategieberatung) drei renommierte Experten mit ihren Einschätzungen für den Bau- und Gartenmarkthandel während und nach Corona auf dem Programm, das Dr. Peter Wüst moderiert. Die Erfahrungen der vergangenen Monate am Ruder eines des Handels-Großplayers wird erstmals Hornbach-Baumarkt-CEO Erich Harsch teilen.

„Ein rundes Konzept, angepasst an die Bedürfnisse und Besonderheiten einer digitalen Großveranstaltung“, so Peter Wüst.

Eines allerdings wird in diesem Jahr fehlen müssen. „Den DIY-LifetimeAward, der in diesem Jahr das Lebenswerk von Erich Huwer ehren sollte, werden wir erst vergeben, wenn wieder physische Veranstaltungen möglich sind. Solche emotionalen Momente wollen wir persönlich und gemeinsam ‚analog‘ feiern“.

Die Anmeldung zum eBHB2020 ist über die Website www.baumarktkongress.de möglich.


Impressionen von der spoga+gafa 2019

Foto: Koelnmesse

 

 

Die langfristige Terminverlegung der spoga+gafa in den Juni ist schon jetzt, auch mit dem einmaligen Termin Ende Mai bis Anfang Juni 2021, ein voller Erfolg. Dies zeigen die aktuellen Rebooking-Zahlen. Trotz der weltweiten Herausforderungen liegen die Anmeldungen, knapp neun Monate vor der nächsten spoga+gafa, mit einem Buchungsstand von über 90 Prozent, auf einem Vor-Corona-Niveau und in den meisten Hallen sogar darüber.

Der aktuelle Ausstellerstatus ist ein deutliches Signal: Die langfristige Terminverlegung bietet den Ausstellern branchenübergreifend neue Chancen für ihr Business, indem es dem veränderten Orderverhalten der Branchen noch besser gerecht wird. Nicht nur die Bestandsaussteller meldeten sich mit teilweise deutlichen Vergrößerungswünschen an, sondern es haben sich auch im erfreulichen Maße Unternehmen angemeldet, die in den letzten Jahren nicht teilnahmen. Dieses gilt unter anderem für den Barbecue-, den Dekorationssektor, die Halle 6 mit ihren Technik- und Ausstattungskunden sowie für den Möbelbereich.Auch in 2021 präsentiert sich die Weltleitmesse der Gartenlifestyle-Branchen wieder unter dem Thema „Nachhaltige Gärten“, denn laut aktueller Studien wird das Interesse der Konsumenten an nachhaltigen Produkten und smarten Lösungen in den nächsten Jahren noch zunehmen.

„Der aktuelle Anmeldestatus ist ein großartiges Signal für das Vertrauen der Branchen in die spoga+gafa und beweist, dass physische Networking-Formate für die Generierung von nachhaltigen Geschäftserfolgen unersetzbar sind“, erklärt Stefan Lohrberg, Director der spoga+gafa. „Unter dem #gardenbackstronger unterstreichen wir gemeinsam mit der Branche den Willen, in 2021 eine erfolgreiche Messe stattfinden zu lassen. Die Stärke einer physischen Veranstaltung ergänzen wir durch frische, digitale Formate, um auch die Kunden im Vorfeld, während und nach der Messe noch besser mit Mehrwerten zu unterstützen.“

Das Herzstück einer Messe ist der persönliche Kontakt: Um Networking auch in Corona-Zeiten so sicher und so erfolgreich wie möglich zu machen, hat die Koelnmesse nach den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen und in enger Abstimmung mit den Behörden in Köln Maßnahmen entwickelt, die lückenlos ineinandergreifen und das Miteinander auf der Messe regeln. Das Ziel: professionelle Sicherheit auf höchstem Niveau zu gewährleisten und eine Umgebung zu schaffen, in der das Business der Aussteller wieder wachsen kann.

Die aktuelle Lage immer im Blick, bereitet sich die Koelnmesse damit auf eine erfolgreiche, in knapp neun Monaten stattfindende spoga+gafa vor.


Grafik: IFH

 

 

Während in deutschen Supermärkten seit einigen Tagen schon Lebkuchen, Spekulatius und Co. in den Regalen stehen, wurden mancherorts die ersten Weihnachtsmärkte im „Coronajahr“ 2020 bereits abgesagt. Weihnachten wird in diesem Jahr unter Coronavoraussetzungen stattfinden, was für einige Konsumentinnen und Konsumenten teilweise mit Einschränkungen verbunden ist.

So werden viele in diesem Jahr Innenstädte und Weihnachtsmärkte meiden und Einkäufe eher online tätigen – so die neuesten Daten des Corona Consumer Check vom IFH Köln in Zusammenarbeit mit Sitecore und ecx.io, Teil der Agenturfamilie IBM iX.

77 Prozent der deutschen Konsumentinnen und Konsumenten rechnen damit, dass die Weihnachtszeit in diesem Jahr wegen Corona unter besonderen Voraussetzungen stattfinden wird. Die Mehrheit der für den Corona Consumer Check befragten Konsumentinnen und Konsumenten geben an, Weihnachtsmärkte und Innenstädte in der Weihnachtszeit meiden zu wollen. Die Auswirkungen der Pandemie auf das Weihnachtsgeschäft deuten 61 Prozent negativ.

43 Prozent der befragten Konsumentinnen und Konsumenten erwarten dieses Jahr ein verändertes Einkaufsverhalten in der Weihnachtszeit – bei 41 Prozent der Befragten bedeutet das, den Großteil der Weihnachsteinkäufe online zu tätigen. 31 Prozent geben an, sich von der Coronapandemie nicht in ihrem Einkaufsverhalten in der Weihnachtszeit beeinflussen zu lassen.

Der Onlinekanal ist nach wie vor Gewinner der Coronakrise – auch im Weihnachtsgeschäft. Die befragten Konsumentinnen und Konsumenten planen in diesem Jahr ihre Einkäufe um zehn Prozentpunkte mehr online zu tätigen als in der vergangenen Weihnachtssaison. Damit sind die Weihnachtseinkäufe stationär und online nahezu gleich verteilt (52 % stationär, 48 % online). Es ist somit mit einer Kanalverschiebung für das Weihnachtsgeschäft 2020 zu rechnen.


Carsten Scholz freut sich über die Auszeichnung.

Foto: Hazet

 

 

Das Magazin „Profi Werkstatt“ führte in Kooperation mit der Automechanika bereits zum vierten Mal die alle zwei Jahre stattfindende repräsentative Leserwahl durch, die Hazet nun nach 2014 erneut als „Beste Profi Werkstatt-Marke“ in der umkämpften Kategorie „Werkzeuge“ wieder für sich gewinnen konnte.

„Wir freuen uns außerordentlich darüber, uns den Spitzenplatz bei den Lesern der „Profi Werkstatt“ zurückerobert zu haben. Das zeigt uns, dass wir gleichbleibend gute Qualität in Produkten und Services liefern, die die Anforderungen unserer Zielgruppe treffen. Wir sehen diese Auszeichnungen als zusätzliche Motivation, weiter hochqualitative, auf den Anwender ausgerichtete Werkzeuge auf den Markt zu bringen, die bei unseren Anwendern einen Begeisterungsnutzen auslösen“, freut sich Carsten Scholz, Leitung Marketing & Werbung bei Hazet, im Rahmen der in diesem Jahr online verliehenen Auszeichnung.

Zum vierten Mal nach 2014, 2016 und 2018 wurde die Wahl online und offline zur besten Marke in verschiedenen Kategorien durchgeführt. Über ein halbes Jahr konnten Leser ihre Stimmen für ihre favorisierten Marken abgeben. Durch das Beantworten verschiedener Fragen beurteilen die Teilnehmer das Image, die Qualität und den Service der zur Wahl stehenden Unternehmen. Insgesamt konnte in 22 Kategorien von A wie Achsvermessung bis W wie Werkzeuge gewählt werden.


 

 

Mit Thorsten Schmidt übernimmt ein ausgewiesener Kenner der Baubranche die Leitung der Eurobaustoff Unternehmenskommunikation.

Foto: Eurobaustoff

 

 

In der Unternehmenskommunikation der Eurobaustoff steht zum 1. Januar 2021 ein Wechsel an. Nach über 14 Jahren gibt Bereichsleiter Franz-Josef Segin aus Altersgründen die Führung ab. Sein Nachfolger wird Thorsten Schmidt, der seit über 20 Jahren als Redakteur in der Baubranche tätig ist.

Thorsten Schmidt (55) ist ein erfahrener Fachredakteur in der Baubranche, Senior Manager Programm in der Rudolf Müller Mediengruppe und damit redaktionell verantwortlich für das offizielle Verbandsorgan des „BDB – Deutscher Baustoff-Fachhandel“ und Wirtschaftsmagazin Baustoffmarkt. Ende 1998 startete er zunächst mit der redaktionellen Betreuung der Fachzeitschrift Schloss+Beschlagmarkt im Wohlfarth-Verlag, Duisburg, bevor er 2004 als Chefredakteur die Verantwortung für diesen Programmbereich übernahm. Seit 2010 war Schmidt als Senior Manager Programm für den Baustoffmarkt verantwortlich. Mit dem Verkauf des Wohlfarth Verlages an die Rudolf Müller Mediengruppe in Köln übernahm Thorsten Schmidt die Leitung der Fachmedien im Bereich Handel und kümmerte sich in dieser Zeit verstärkt um die Entwicklung neuer Angebote für den Verlag.

„Wir sind froh, dass wir einen ausgewiesenen Kenner der Baubranche für die Leitung unserer Unternehmenskommunikation gewinnen konnten“, freut sich Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff Geschäftsführung. „Thorsten Schmidt bringt alle Voraussetzungen mit, sicher in der Außenwirkung in der Branche zu kommunizieren. Er wird die Kommunikation intern und extern noch stärker auf die neuen Anforderungen innerhalb einer sich stark verändernden Medienlandschaft fokussieren.“

Der überzeugte Hamburger startet am 1. Oktober in seiner neuen Aufgabe in Bad Nauheim. Franz-Josef Segin wird ihn in einer Übergangszeit bis Januar 2021 begleiten, unterstützen und ihm nach und nach die Aufgaben übergeben.


Grafik: ifo

 

 

Die Stimmung unter den Unternehmenslenkern ist weiter im Aufwind. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im August auf 92,6 Punkte gestiegen, nach 90,4 Punkten (Saisonbereinigt korrigiert) im Juli. Die Unternehmen beurteilten die aktuelle Lage im Vergleich zum Vormonat merklich besser.

Ihre Erwartungen fielen zudem leicht optimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft ist auf Erholungskurs. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima erheblich verbessert. Die Einschätzungen der Unternehmen zur aktuellen Lage machten einen Sprung nach oben. Trotzdem beurteilen noch viele Industriefirmen ihre wirtschaftliche Lage als schlecht. Der Ausblick auf die kommenden Monate fiel erneut optimistischer aus. Die Auftragsbücher füllen sich wieder. Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindex stark gestiegen. Die Dienstleister waren deutlich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Auch der Ausblick auf die kommenden sechs Monate verbesserte sich weiter.

Im Handel hat sich die Aufwärtsbewegung des Geschäftsklimas merklich abgeflacht. Die Händler waren zwar etwas zufriedener mit ihrer aktuellen Lage. Jedoch blieben die Erwartungen nahezu unverändert pessimistisch. Im Großhandel war das Geschäftsklima sogar rückläufig. Im Bauhauptgewerbe befindet sich das Geschäftsklima weiter im Aufwind. Die Baufirmen waren erneut mit ihrer aktuellen Lage zufriedener. Ihre Erwartungen sind jedoch weiterhin pessimistisch, wenn auch nicht mehr so stark wie im Vormonat.


Logo: GfK

 

 

Die Hoffnung auf eine rasche Erholung des Konsumklimas hat im August einen deutlichen Dämpfer erhalten. Nach drei starken Anstiegen in Folge verliert der Indikator spürbar. Während Konjunkturerwartung und Anschaffungsneigung nur noch minimal zulegen, muss die Einkommenserwartung einen deutlichen Rückgang hinnehmen.

Da auch die Sparneigung aktuell ansteigt, prognostiziert GfK für September 2020 einen Wert von -1,8 Punkten und damit 1,6 Punkte weniger als im August dieses Jahres (revidiert -0,2 Punkte). Das sind Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für August 2020.

„Steigende Infektionszahlen und die Furcht vor einer Verschärfung der Corona-bedingten Beschränkungen sorgen für Verunsicherung und drücken folglich auf die Stimmung. Die Mehrwertsteuersenkung, die zum 1. Juli in Kraft trat, kann die Konsumneigung zwar stützen, aber aktuell noch keine stärkeren Impulse verleihen“, erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Ob es sich hierbei nur um eine vorübergehende Eintrübung handelt, hängt vor allem von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens und den von der Politik zu ergreifenden notwendigen Maßnahmen ab.“

Einkommenserwartung

Besonders deutlich zeigt sich die Verunsicherung bei der Einkommenserwartung, die nach drei Anstiegen in Folge im August wieder spürbare Einbußen erleidet. Der Indikator sinkt nach einem Minus von 5,8 Punkten auf 12,8 Punkte – ein Minus von gut 37 Punkten gegenüber dem Vorjahreswert.

Anschaffungsneigung

Im Gegensatz zu den Einkommensaussichten kann die Anschaffungsneigung ihr gutes Niveau noch einmal verbessern. Mit einem Plus von 1,2 Zählern ist der Zuwachs allerdings gering. Mit aktuell 43,7 Punkten liegt der Indikator nur noch gut fünf Zähler unter dem Wert des Vorjahres.

Konjunkturaussichten

Die Konjunkturaussichten der Verbraucher legen im August ebenfalls zum vierten Mal in Folge zu. Allerdings ist auch hier der Zuwachs mit 1,1 Zählern eher gering. Der Indikator klettert auf 11,7 Punkte. Dies ist bereits der vierte Anstieg in Folge. Ein besserer Wert wurde zuletzt mit 14,8 Punkten im November 2018 gemessen.


Die Gesellschafterversammlung fand coronabedingt mit Sicherheitsabstand statt.

Foto: EVB BauPunkt

 

 

Die EVB BauPunkt sieht sich trotz der Coronakrise für die Zukunft gut aufgestellt – unter anderem wegen der im vergangenen Jahr erfolgten Investitionen in den IT-Bereich. Die Verbundgruppe war auch auf dem vorläufigen Höhepunkt der Pandemie voll handlungsfähig, berichtete jetzt Geschäftsführer Steffen Eberle auf der Gesellschafterversammlung.

Die Gesellschafterversammlung fand jetzt coronabedingt mit erheblichem Zeitverzug in Bad Boll statt. Zum zentralen Verbundgruppenereignis konnten zwei neue Gesellschafter willkommen geheißen werden: Robeer Scherer von der Firma HVS Scherer mit Sitz in Frankfurt/Main und Raphael Bauhöfer von der Firma Bauhöfer-Werkzeughandel in Achern.

Die beiden Neuzugänge sind für die EVB BauPunkt auch deshalb bedeutend, weil im Berichtsjahr 2019 einige Fachhandelsunternehmen aus dem Gesellschafterkreis ausgeschieden sind. Der zentralfakturierte Umsatz ging daher um 9,7 Prozent auf 108,2 Mio. Euro zurück. Bereinigt um die Abgänge stiegen die Erlöse jedoch um zwei Prozent. Die Eigenkapitalquote blieb nahezu unverändert, zudem konnte wieder ein Bonus an die Gesellschafter ausgeschüttet werden.

Auf Zustimmung im Gesellschafterkreis stieß die Entscheidung, die Zusammenarbeit mit dem E/D/E in der MAB Mittelstandsallianz Baugeräte GmbH zum Ende des Jahres 2020 einzustellen. Beirat und Geschäftsführung waren nach intensiven Beratungen zu der Erkenntnis gelangt, dass die EVB BauPunkt erfolgreicher ist, wenn sie sich auf ihre Tugenden besinnt und auf die eigenen Stärken und Kompetenzen konzentriert. Geschäftsführer Steffen Eberle geht davon aus, dass die Coronakrise zeitversetzt auch die Baubranche treffen wird. „Wir müssen uns für härtere Zeiten rüsten“, sagte er und kündigte an, im Markt verstärkt Akzente zu setzen. Das Geschäftsjahr 2020 verläuft bisher sehr zufriedenstellend, das Betriebsergebnis liegt aktuell über Plan. Ein Ausblick auf das Jahresende ist laut Steffen Eberle allerdings schwierig und insbesondere von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie abhängig.

Zum Erfolg soll unter anderem die neu geschaffene Webshop-Lösung der Verbundgruppe beitragen. Damit kann sich jeder Gesellschafter seinen eigenen, individuellen Onlineshop einrichten. Die vom Kunden georderten Artikel werden im von der profibau betriebenen Zentrallager der EVB BauPunkt kommissioniert und im Namen des Gesellschafters direkt an den Besteller geliefert. Das komplette Datenmanagement übernimmt die profibau, nur die Verrechnung erfolgt über den Gesellschafter.


Foto: Gardena

 

 

Die Finalisten stehen fest - die Auszeichnung für Unternehmer, Erfinder und Gründer wird in diesem Jahr im Rahmen einer digitalen Live-Übertragung am 2. September 2020 verliehen.

Mit dem Gardena garden award werden in diesem Jahr zum zweiten Mal in Partnerschaft mit der Koelnmesse und dem Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) innovative Unternehmer, Erfinder und Gründer ausgezeichnet, die nachhaltige Lösungen für die Zukunft des „digitalen Gartens“ im Blick haben. Die Verleihung findet am 2. September 2020 als digitale Veranstaltung statt. Die Live-Übertragung des Finales beginnt um 11 Uhr.

Die Jury von Gardena hat zunächst drei Kandidaten im Hinblick auf den Innovationsgrad und den Nachhaltigkeitsaspekt als Finalisten ausgewählt. Diese können in der Finalrunde nun sich selbst und ihre Konzepte der Jury präsentieren. Nach Beratung der Jury werden dann unmittelbar die Platzierungen bekannt gegeben und der Sieger gekürt. Nominiert für die Endrunde wurden die folgenden drei Gründerteams: Bioblinds (Deutschland), Compost Urbain (Frankreich) und Plantura (Deutschland).

„Gerade in unruhigen Zeiten bleibt es wichtig, Start-Up für deren Ideen internationale Sichtbarkeit zu geben. Auch wenn die spoga+gafa in diesem Jahr erstmalig nicht wie geplant stattfindet, so sind und bleiben wir auch 2020 gerne Partner der guten Ideen und somit des einmalig anderen Gardena garden award. Wir freuen uns darauf, ihn dann im kommenden Jahr, 2021, auch wieder physisch auf und während der größten Gartenmesse der Welt stattfinden zu lassen“, sagt Catja Caspary, Geschäftsbereichsleiterin Messemanagement der Koelnmesse GmbH.


Foto: Einhell

 

 

Der Werkzeug- und Gartengerätehersteller Einhell konnte im ersten Halbjahr 2020 Umsatz und Gewinn kräftig steigern. Das coronabedingte Wachstum in den Baumärkten hat den Trend unterstützt. Für das zweite Halbjahr wird weiteres Wachstum vorausgesagt.

Der Hersteller Einhell hat im ersten Halbjahr 2020 einen Umsatz von 341,6 Mio. Euro erwirtschaftet, was eine Steigerung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 5,8 Prozent bedeutet. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 23,3 Mio. Euro. Dies entspricht einer Rendite von 6,8 Prozent (im Vorjahr 6,3 Prozent).

Ein starker Auftritt in den Baumärkten, am Point of Sale und im Onlinehandel bildet die Grundlage für den deutlichen Umsatzanstieg. Hier zahlten sich die hohen Investitionen in Listungen und E-Commerce aus den vergangenen Jahren aus, so das Unternehmen. Außerdem weise Einhell eine starke und breite Distribution auf.

„Inzwischen ist Einhell in allen relevanten Baumärkten gelistet und war trotz der Corona-Krise immer lieferfähig. Die Corona-Krise hat in Deutschland einen do-it-yourself Boom ausgelöst, was sich in steigenden Umsätzen zeigt. Auch die Umsätze in den Monaten Januar und Februar 2020 waren bereits sehr stark. Das zweite Quartal 2020 war aber das umsatzstärkste in der bisherigen Firmengeschichte von Einhell“, so Vorstandsvorsitzender Andreas Kroiss.

Ein entscheidender Umsatzfaktor und wichtiger Wachstums- und Technologietreiber stellt für Einhell das Akkusystem Power X-Change dar. Mit inzwischen über 170 Akku-Werkzeugen und Gartengeräten bietet Einhell die breiteste und tiefste Akku-Plattform auf dem DIY-Markt.

Aufgrund der ungebrochen hohen Auftragslage hofft Einhell auf ein ebenso positives zweites Halbjahr. Aus heutiger Sicht wird mit einem Umsatz von ca. 620 – 630 Mio. Euro und einer Umsatzrendite vor Steuern von ca. 5,5 Prozent - 6,0 Prozent für das Geschäftsjahr 2020 gerechnet.


Logo: BHB

 

 

Der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB) hat die Branchenzahlen für das erste Halbjahr 2020 vorgelegt. Die Bau- und Gartenfachmärkte in Deutschland haben in dem Zeitraum ein Umsatzplus von 15,6 Prozent zu verzeichnen.

Wie der BHB erklärte, hätten die Bau- und Gartenfachmärkte in Deutschland die erste Phase der Corona-Krise seit März gut bewältigt. Das heißt, die Handelsbetriebe der DIY- und Gartenbranche in Deutschland konnten im ersten Halbjahr einen Umsatz von 11,82 Mrd. Euro und damit einen Zuwachs von 15,6 Prozent (auf bereinigter Fläche von +16,0  Prozent) verbuchen. Auch die DIY-Händler in Österreich (1,49 Mrd. Euro, + 8,3  Prozent, flächenbereinigt +7,1  Prozent) und der Schweiz (1,82 Mrd. CHF, + 3,5  Prozent, flächenbereinigt +3,6  Prozent) zeigten in der Krise trotz teils langer Marktschließungen sehr gute Performance. Laut BHB stellen die derzeit guten Zahlen zunächst einmal nur eine Momentaufnahme in einer sehr volatilen Sonderkonjunktur dar. Auf ein insgesamt positives Umsatz- und dann in der Folge auch ein gutes Jahresergebnis würden die nächsten Monate entscheidenden Einfluss haben.

Besonders spannend ist der Blick in die Veränderungen bei den einzelnen Sortimentsgruppen. Hier ist deutlich abzulesen, welche Sorgen und Probleme die Kunden beschäftigt haben und welche Produkte und Projekte während der Kontaktbeschränkungen umgesetzt wurden.

Spitzenreiter unter den Umsatzzuwächsen in den 22 vom Total-Store-Report erfassten Sortimentsgruppen:

·         Anstrichmittel/ Malerzubehör: + 37,6 Prozent

·         Holz (auch Gartenholz): +29,1 Prozent

·         Gartenausstattung (inkl. Gartenhäuser): +25,1 Prozent

·         Bauchemie/ Baumaterial: +24,9 Prozent

·         Gartenmöbel: +21,4 Prozent

 


Über 280 Sonderpreis Baumärkte sind inzwischen in Deutschland am Netz.

Foto: Fishbull

Die Fishbull Franz Fischer Qualitätswerkzeuge GmbH hat eine weitere Filiale ihrer Baumarkt-Discounter-Kette Sonderpreis Baumarkt eröffnet. Mit dem neuen Markt in Weimar betreibt das Unternehmen deutschlandweit inzwischen über 280 Standorte.

Das neue Geschäft in der Industriestraße in Weimar ist seit dem 3. August für die Kundschaft geöffnet und hält auf einer Fläche von rund 850 Quadratmetern mehrere Tausend Artikel vor – dazu gehören unter anderem Werkzeuge, Kleineisenwaren, Farben, Malerzubehör sowie Produkte aus den Bereichen Auto, Garten, Hobby und Haushalt. „Ob Heimwerker, Renovierer oder Gärtner: Bei uns findet jeder die benötigten Teile für sein Vorhaben. Durch unser kompaktes Raumkonzept halten wir die Marktkosten und unsere Preise sehr niedrig – trotz hoher Produktqualität“, sagt Franz Fischer, Geschäftsführer der Fishbull Franz Fischer Qualitätswerkzeuge GmbH. „Ein großer Schwerpunkt liegt bei unseren Baumärkten auf dem Sortiment der Schrauben und Kleineisen. Diese Artikel verkaufen wir zum einheitlichen Kilogrammpreis“, so Fischer weiter.

Unternehmensangaben zufolge sollen im Verlauf des Jahres weitere Neueröffnungen folgen.


Michael Bräuer, Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Markenbotschafter von Abus, präsentiert den „EISEN 2020".

Foto: Abus

Am 6. August 2020 wurde zum 5. Mal in Folge der hochkarätige, internationale „EISEN Innovation-Award 2020 powered by ZHH“ für außergewöhnliche Produktinnovationen verliehen. Ausgezeichnet wurden die Unternehmen Abus, Bernstein und Knipex. Einen Sonderpreis erhielt das CAS-Cordless Alliance System.

In diesem Jahr wurde der Preis einmal ganz anders verliehen: Virtuell als digitale Eventshow. Die bewegten Bilder dazu, die am 6 August 2020 ab 10.00 Uhr im Netz unter eisenwarenmesse.de/eisen freigeschaltet wurden, waren zu Beginn noch nicht störungsfrei auf jedem Internet-Browser zu sehen. Dieser technische Bug ist aber inzwischen behoben.

Von den 75 Bewerbungen schafften es zehn in die engere Auswahl. Auch diesmal wurden die Gewinner wieder durch eine hochkarätige Jury aus Presse, Handel, Forschung, Handwerk und Design ausgewählt. Bewertet wurden unter anderem Kriterien wie Funktionalität, Design, Ergonomie, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Ausgeschrieben war der Preis in den Kategorien Werkzeug, Befestigungstechnik und Industriebedarf. Folgende Unternehmen wurden schließlich mit dem „EISEN Innovation-Award 2020 powered by ZHH“ ausgezeichnet:

Abus August Bremicker Söhne KG für den drahtlosen Fensterantrieb HomeTec FCA3000/FSA3550. Der kabellose Fensterantrieb macht die Terrassentür zum sicheren Hintereingang. Er öffnet und schließt einfach per Knopfdruck oder mit einem Zahlencode.

Bernstein Werkzeugfabrik Steinbrücke GmbH für den Kugelgelenk-Schraubstock Spannfix 4. Mit einer Maulweite von 100 mm ist der Spannfix 4.0 der größte Kugelgelenk-Schraubstock auf dem Markt. Dank seiner Flexibilität spannt er Werkstücke kraftvoll in jedem Winkel.

Knipex-Werk C. Gustav Putsch KG für den Tubix Rohrabschneider. Dank seiner Quicklock-Technologie lässt sich der Rohrabschneider mit nur einer Hand präzise positionieren und fixieren.

Die Jury hat sich in diesem Jahr entschieden, einen Sonderpreis an eine besonders nachhaltige und effiziente Innovation zu vergeben: und zwar für das Cordless Alliance System CAS. In einer beispiellosen Zusammenarbeit hätten sich 17 Hersteller zu einer gemeinsamen Allianz, dem Cordless Alliance System, zusammengeschlossen, heißt es in der Begründung der Jury. Die Akku-Technologie selbst kommt von der Metabo Gruppe. Die CAS Partner sind ein Verbund von Generalisten und Spezialisten mit klarem Fokus auf Elektrowerkzeugen für professionelle Anwendungen.

Auch die Initiatoren des Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) und die Koelnmesse sowie Kooperationspartner der Internationalen Eisenwarenmesse freuen sich mit den Gewinnern und über den Erfolg des Innovationpreises: „Die Koelnmesse und der ZHH bieten der Branche eine internationale Plattform für Spitzenprodukte und Innovationskraft. Wir gratulieren den Gewinnern zu ihren herausragenden Leistungen,“ erklärt Oliver Frese, Chief Operating Officer der Koelnmesse. „Wir freuen uns über die zahlreichen, internationalen Einreichungen. Der Award ist für unsere Verbandsmitglieder eine hochkarätige Auszeichnung und steht für Fortschritt, Innovation und Nachhaltigkeit. Im Rahmen dieser Kooperation bieten wir den Produktinnovationen unser Mitgliedsunternehmen eine einzigartige Sichtbarkeit und Strahlkraft,“ fügt Thomas Dammann, Hauptgeschäftsführer des ZHH, hinzu.


 

Physische Präsenz auf der Festbühne wie bei der Preisveryleihunh 2018 wird es in diesem Jahr nicht geben.

Foto: Koelnmesse

Die Gewinner des „EISEN Innovation-Award 2020 powered by ZHH“ stehen fest. Weil der übliche Rahmen, die Internationale Eisenwarenmesse in Köln in diesem Jahr nicht stattgefunden hat, erfolgt die Preisverleihung als digitale Eventshow im Livestream.

Ausgewählt wurden die Gewinner des „EISEN Innovation-Award 2020 powered by ZHH“  wieder durch eine hochkarätige Jury aus Presse, Handel, Forschung. Handwerk und Design. Dabei wurden unter anderem Kriterien wie Funktionalität, Design, Ergonomie, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Umwelt bewertet. Die Initiatoren Zentralverband für Hartwarenhandel e.V. (ZHH) und die Koelnmesse sowie Kooperationspartner der Internationalen Eisenwarenmesse sehen der Auswahl der Gewinner und den Bewertungen der Jury gespannt entgegen.

 

Digitale Eventshow im Netz

Die Preisverleihung wird in diesem Jahr zum virtuellen Erlebnis, denn die heißbegehrte Trophäe wird am 6. August 2020 um 10.00 Uhr erstmalig rein digital verliehen. Jeder kann dabei sein und zwar unter diesem Link im Netz.

Die außergewöhnliche Auszeichnung gewinnt laut Koelnmesse und ZHH mit jeder Verleihung an Popularität und ist zu einer festen Institution der Hartwarenbranche geworden. Dies zeigt auch die große Resonanz. Es wurden 75 Bewerbungen eingereicht, und es nahmen insgesamt 60 Unternehmen aus 14 Ländern teil; davon wurden zehn Produkte nominiert. Bewerben konnte man sich in den Kategorien Werkzeuge, Befestigungstechnik & Industriebedarf.

„Wir haben uns über die zahlreichen, internationalen Bewerbungen sehr gefreut. Dies zeigt uns deutlich, dass der Preis auch eine internationale Strahlkraft und Sichtbarkeit besitzt,“ erklärt Catja Caspary, Geschäftsbereichsleiterin Koelnmesse. Der Geschäftsführer des Zentralverbandes Hartwarenhandel e.V., Thomas Dammann, ist von der Wirkung des Preises überzeugt: „Mit der Nominierung und Verleihung bieten wir den Mitgliedern im Handel und dem Verwender eine fundierte Orientierung über die innovativsten neuen Produkte im Veranstaltungszyklus. Die Auszeichnung mit ihren begleitenden Kommunikationsmaßnahmen sind Anerkennung und Verkaufsargument zugleich.“

Physisch können die Gewinner- und Nominierten-Produkte auf der nächsten Internationalen Eisenwarenmesse, die vom 21.bis 24. Februar 2021 in Köln stattfindet, bestaunt werden. Der nächste „EISEN Innovation-Award“ wird in 2022 verliehen.


Vor der Bedienung von Maschinen müssen Mitarbeiter über Handhabung und Risiken informiert werden.

Foto: ClipDealer

Laut Arbeitsschutzgesetz haben Arbeitgeber ihre Beschäftigten ausreichend und angemessen über Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zu unterweisen. Für die Bedienung von Maschinen bedeutet das: Mitarbeiter in diesem Arbeitsbereich müssen über die Handhabung und spezielle Risiken der Maschinen informiert sein, bevor sie ihre Tätigkeit aufnehmen.

Die Betriebsanleitung des Herstellers liefert sämtliche Anweisungen und Warnhinweise zu einer Maschine. Diese Herstellerinformationen und das betriebseigene Wissen aus den regelmäßig stattfindenden Gefährdungsbeurteilungen muss der Arbeitgeber an die Mitarbeiter weitergeben, bevor diese mit der Maschine arbeiten. „Außerdem ist er in der Pflicht, geeignete Maßnahmen zur Prävention zu ergreifen“, ergänzt Christina Müller, Sicherheitsexpertin bei der Nürnberger Versicherung. In kleineren Firmen führt der Arbeitgeber Einweisungen meist selbst durch. Stellvertretend können diese aber auch von fachlich geeigneten Personen übernommen werden. Grundsätzlich gilt: Der sicherheitstechnische Zustand und die Funktionsfähigkeit der Maschinen muss regelmäßig geprüft werden. „Der Arbeitgeber sollte dabei beispielsweise auf intakte Elektrokabel, dichte Hydraulikleitungen und unbeschädigte Sicherheitseinrichtungen wie den Notausschalter achten“, so Müller. Außerdem muss beim Einsatz bestimmter Maschinen für jeden Mitarbeiter eine vollständige Schutzausrüstung vorhanden sein.

Die richtige Versicherung

Regelmäßig durchgeführte Einweisungen können die Fehlerquote zwar reduzieren, doch menschliches Fehlverhalten ist auch dann nicht komplett ausgeschlossen. Damit der Betrieb bei Schäden durch Bedienungsfehler und unsachgemäße Handhabung nicht auf den Reparaturkosten sitzen bleibt, empfiehlt sich der Abschluss einer Maschinenversicherung. Für den versicherten Betrieb ist es meist von Vorteil, wenn die Maschinenversicherung für die Reparaturkosten aufkommt oder bei einem Totalschaden den Zeitwert der Maschine erstattet – und das nicht nur bei Bedienungsfehlern oder unsachgemäßer Handhabung. Eine gute Versicherung leistet auch Entschädigung bei technischen Defekten an Schutz- und Sicherheitseinrichtungen sowie bei Schäden, die durch Kurzschlüsse, Konstruktionsfehler, Überspannung und Überhitzung entstehen. Je nach Versicherung sind auch Defekte durch äußere Einwirkung, beispielsweise Frost, Vereisung, Sturm, Flüssigkeiten oder Sabotage, mit abgedeckt.


Reuter.de, ein Onlineshop, in dem auch Handwerker einkaufen

Foto: EZ/Mau

Das ECC Köln hat die Digital Experience von Onlineanbietern aus acht Branchen untersucht. Fazit: Die Zufriedenheit mit Onlineanbietern ist im Vergleich zum Vorjahr in allen Branchen gestiegen. Nachholbedarf gibt es vor allem in puncto Social Media, Innovation und Personalisierung.

Die Coronapandemie hat der Relevanz des Onlinekanals im Einzelhandel einen neuen Schub gegeben. Wer sich in Zukunft nicht um eine Top-Onlineperformance bemüht, wird es schwer haben. Vor diesem Hintergrund hat das ECC Köln basierend auf einer Erhebung mit „dotSource“ die Studie „Digital Experience – Deutschlands beste Onlineanbieter“ veröffentlicht. Dabei wurden elf Erfolgsfaktoren von Onlineshops von Navigation über Lieferung bis hin zu Vertrauen und Social Media untersucht, die die Basis für das Digital Experience Profil bilden.

„Die Coronakrise hat auf sehr harte Weise verdeutlicht: Onlinekanäle sind heutzutage für Händler entscheidender denn je geworden. Wer nicht reagiert und keine Top-Onlineperformance schafft, wird in Zukunft mit großen Problemen konfrontiert werden. Schwachstellen können sich Onlineshops schlichtweg nicht erlauben – dafür ist die Konkurrenz zu groß,“ so Anne Lisa Weinand, Leiterin des ECC Köln, zu den Ergebnissen der Studie.

Neben dem Performance Index liegt der Fokus der Studie auf der Bewertung des ganzheitlichen Einkaufserlebnisses eines Onlineanbieters. Dies spiegelt sich in seinem entsprechenden Digital Experience Profil wider, das anhand der folgenden elf Erfolgsfaktoren bestimmt wurde: Bestellprozess und Checkout, Zustellungsprozess, Datensicherheit, Produkt, Retoure, Bedienung und Navigation, Beratung und Information, Design, Personalisierung, Social Media sowie Innovation. Je Kriterium wurden nicht nur die jeweiligen TOP 3 Anbieter insgesamt ermittelt, sondern auch in acht Branchen analysiert, welcher Onlineshop dort seine Kunden besonders begeistert.

In nahezu allen Branchen schneiden die Onlineanbieter gut ab, was die grundlegenden Hygienefaktoren wie Bestellprozess, Checkout und Lieferung betrifft. Dennoch zeigt sich, dass Kunden hiermit kaum noch begeistert werden können. Vor allem Faktoren wie Social Media, Innovation und Personalisierung gewinnen zunehmend an Relevanz und können bei Kunden punkten.


Foto: Gedore

Das Remscheider Unternehmen Gedore hat die Teilnahme an der Internationalen Eisenwarenmesse 2021 abgesagt. Der Hersteller von Handwerkzeugen erklärt, „die Sicherheit unserer Mitarbeiter und der Erfolg einer Beteiligung“ seien gegenwärtig nicht einschätzbar.

Seit dem Ausbruch von COVID-19 steht Gedore eigenen Angaben zufolge im offenen Austausch mit der Messegesellschaft Koelnmesse und verfolgt die Entwicklung der allgemeinen Situation aufmerksam. „Wir sind uns der gegenwärtigen Situation sehr bewusst und haben unsere Entscheidung mit Fokus auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Kunden getroffen. Die Umstände, die uns Anfang Februar zu dem Entschluss veranlasst haben, unsere Teilnahme an der Eisenwarenmesse zurückzuziehen, sind grundlegend unverändert geblieben“, so das Unternehmen in einer am 30.Juli 2020 veröffentlichten Presseerklärung. Zusätzlich habe der aktuell nicht einschätzbare Erfolg einer Teilnahme an dem Ersatztermin der Internationalen Eisenwarenmesse 2021 diese Entscheidung untermauert. „Wir schauen allerdings gespannt in die Zukunft und sind zuversichtlich, dass die Umstände und Rahmenbedingungen für eine Teilnahme am nächsten regulären Termin der Internationalen Eisenwarenmesse im Jahr 2022 sprechen werden“, so Gedore.

Die im Zweijahres-Rhythmus stattfindende Internationale Eisenwarenmesse hätte regulär vom 1. bis zum 4. März 2020 ihre Tore in Köln geöffnet gehabt. Wegen der Corona-Pandemie musste dieser Termin abgesagt werden. Der Ersatztermin dafür ist nun der 21. bis 24. Februar 2021. Die nächste „reguläre Internationale Eisenwarenmesse“ findet dann wieder im Jahr 2022 statt.


Prüfung eines Hangschlosses

Foto: PIV

Das Prüfinstitut Schlösser und Beschläge Velbert (PIV) besitzt unter anderem die Akkreditierung als Zertifizierungsstelle gemäß DIN EN ISO/IEC 17065. Die Urkunde dazu wurde nun um die Zertifizierungsprogramme für abschließbare Fenstergriffe sowie Hangschlösser und Hangschlossbeschläge erweitert.

Das PIV ist Teil der Gütegemeinschaft Schlösser und Beschläge e. V.. Das Institut besitzt verschiedene Akkreditierungen und Anerkennungen. Das heißt, es ist unter anderem anerkannte Überwachungs- und Zertifizierungsstelle nach der Landesbauordnung NRW, notifizierte Prüf- und Zertifizierungsstelle nach der Bauproduktenverordnung und anerkannte Prüfstelle für DIN CERTCO.

Die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) bestätigt der Gütegemeinschaft nun mit der neuen Urkunde, dass das PIV nicht nur die Zertifizierungskompetenz nach DIN EN ISO/IEC 17065 (aus dem Jahr 2013) nachweisen kann, sondern darüber hinaus auch abschließbare Fenstergriffe sowie Hangschlösser und Hangschlossbeschläge zertifizieren kann und darf.

In dem Originaltext heißt es:

In der neuen Version wurde die bestehende Akkreditierung als Zertifizierungsstelle für Produkte nach DIN EN ISO/IEC 17065:2013 abgeändert. So wurden nun die neuen Zertifizierungsprogramme für abschließbare Fenstergriffe „Z0008: Baubeschläge für Fenster und Fenstertüren, Abschließbare Fenstergriffe nach DIN EN 13126-3 - Betätigungsgriffe, insbesondere für Drehkipp-, Kippdreh- und Drehbeschläge“ sowie Hangschlösser und Hangschlossbeschläge „Z0013: Bauprodukte für Türen und Tore nach DIN EN 12320 - Hangschlösser und Hangschlossbeschläge nach DIN EN 16864 - Mechatronische Hangschlösser Anforderungen und Prüfverfahren nach DIN EN 16864“ mit aufgenommen. Zudem wurde die Befristung der Akkreditierung aufgehoben.


Die Indexkurven zeigen auf niedrigem Niveau alle steil nach oben.

Grafik: ifo

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich weiter aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 86,2 Punkte gestiegen, nach 79,7 Punkten im Mai. Dies ist der stärkste jemals gemessene Anstieg. Das natürlich auf niedrigem Niveau.

Die aktuelle Lage wurde von den Unternehmen etwas besser beurteilt. Ihre Erwartungen machten zudem einen deutlichen Sprung nach oben. Die deutsche Wirtschaft sieht Licht am Ende des Tunnels. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex erneut merklich gestiegen. Dies war auf deutlich verbesserte Erwartungen der Industrieunternehmen zurückzuführen. So stark sind die Erwartungen bisher noch nie gestiegen. Die aktuelle Lage wird jedoch weiterhin von einer großen Mehrheit der Unternehmen als schlecht eingestuft. Im Dienstleistungssektor hat sich die steile Aufwärtsbewegung beim Geschäftsklima im Juni fortgesetzt. Insbesondere nahm der Pessimismus mit Blick auf das kommende halbe Jahr deutlich ab. Auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich merklich.
Im Handel ist der Geschäftsklimaindex erneut deutlich gestiegen. Die Indikatoren zu Lage und Erwartung erholten sich merklich im Vergleich zum Vormonat. Trotzdem erwarten viele Händler weiterhin eine schlechte Geschäftsentwicklung. Gegenwärtig ist die Stimmung im Einzelhandel weniger pessimistisch als im Großhandel. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima verbessert. Dies war erneut auf weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Baufirmen bewerteten ihre aktuelle Lage im Vergleich zum Vormonat etwas besser.


Ron van het Hof: „Spätestens im dritten Quartal des Jahres wird die Zeitbombe hochgehen."

Foto: Euler Hermes

Der Kreditversicherer Euler Hermes prognostiziert in seiner aktuellen Studie einen weltweiten Anstieg von Insolvenzen. Betroffen sind Schlüsselbranchen wie beispielsweise die Metallindustrie. Der DIHK sieht die Stimmung in Deutschland besser als die Lage.


Spätestens ab Herbst dieses Jahres dürfte überall auf der Welt eine Pleitewelle einsetzen, die sich dann über das gesamte erste Halbjahr 2021 fortsetzt. Zu diesem Ergebnis kommt der Kreditversicherer Euler Hermes in seiner aktuellen Studie. Die Analysten erwarten aktuell für die beiden Jahre 2020 und 2021 einen kumulierten Anstieg der weltweiten Insolvenzen um insgesamt 35 Prozent auf einen neuen Negativrekord (17 Prozent im Jahr 2020, 16 Prozent im Jahr 2021). Die Entwicklung ist allerdings sehr heterogen: In zwei von drei Ländern zeigt sich bereits jetzt ein massiver Anstieg der Pleiten, im anderen Drittel wiederum findet der stärkste Anstieg zeitversetzt erst 2021 statt.
„Das ist aber längst keine Entwarnung, sondern vielmehr eine tickende Zeitbombe", sagt Ron van het Hof, CEO von Euler Hermes in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Spätestens im dritten Quartal des Jahres wird diese Zeitbombe hochgehen und die Schockwellen dürften sich ins gesamte erste Halbjahr 2021 ausbreiten." Eine Entspannung zeichnet sich 2021 mit einem weiteren Zuwachs der weltweiten Insolvenzen also keinesfalls ab. „Vergleicht man die Prognosen von 2021 mit den Fallzahlen von 2019, ergibt dies in den beiden Jahren einen kumulierten Zuwachs der globalen Pleiten um mehr als ein Drittel (+35 Prozent) auf einen neuen Negativrekord", sagt Maxime Lemerle, Chef der Insolvenz- und Branchenanalysen bei der Euler Hermes Gruppe. „Wenn die jeweiligen staatlichen Unterstützungsmaßnahmen zu früh beendet werden, dürfte der Anstieg sogar noch um 5-10 Prozentpunkte höher ausfallen."


Exportnation Deutschland
Keine guten Nachrichten für die Exportnation Deutschland, bei der sich negative Entwicklungen in den Exportmärkten meist stärker auswirken als in anderen Staaten. Trotzdem kommt Deutschland im Vergleich voraussichtlich besser durch die Krise als viele andere. „Deutschland könnte im Vergleich zu vielen anderen Ländern mit einem blauen Auge davonkommen", sagt Van het Hof. „Gründe dafür sind neben der besseren Ausgangssituation und dem kürzeren, weniger strikten Lockdown vor allem die schnellen und sehr umfangreichen Sofortmaßnahmen der Regierung. Insbesondere der gemeinsame Schutzschirm von Bund und Kreditversicherern für deutsche Unternehmen hat den Handel erst einmal stabilisiert und Lieferketten zusätzlich geschützt."
Insgesamt dürften die Pleiten hierzulande im Zuge der Covid-19-Pandemie in den zwei Jahren bis 2021 um insgesamt zwölf Prozent auf dann etwa 21.000 Fälle ansteigen. Der Löwenanteil dürfte mit plus acht Prozent auf 2021 entfallen. 2020 erwartet der führende Kreditversicherer einen Zuwachs der Fallzahlen um plus vier Prozent auf rund 19.500 Fälle.
Damit gehört Deutschland wie auch Großbritannien, Frankreich, Belgien, der Schweiz oder Indien zu dem Drittel der Länder, die die Negativeffekte zeitverzögert erreicht. Neben den staatlichen Sofortmaßnahmen ist einer der Hauptgründe dafür die temporäre Aussetzung der Insolvenzantragspflicht in Deutschland bis zum Herbst.
Unternehmen in Schieflage müssten dies aktuell erst im Herbst bei einem Insolvenzgericht anzeigen, so Van het Hof. „Deshalb sehen wir aktuell noch relativ wenige Fälle in Deutschland. Aber der Schein trügt und im Herbst schlägt für viele die Stunde der Wahrheit. Auch wenn aufgrund der temporär ausgesetzten Antragspflicht zuletzt nur wenige Insolvenzen angemeldet wurden, darf auch das nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir im ersten Halbjahr 2020 trotzdem bereits eine Häufung von Großinsolvenzen sehen – insbesondere in Schlüsselbranchen wie der Automobil- und Metallindustrie."

Weitere Milliardenhilfen gefordert
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) sieht die Stimmung in Deutschland jedenfalls besser als die konkrete Lage. DIHK Präsident Eric Schweizer sieht die deutsche Wirtschaft trotz der zuletzt erfolgten Lockerungen in der Corona-Krise noch lange nicht über den Berg: „Als es Deutschland gutging, hatte man immer das Gefühl, die Stimmung ist schlechter als die Lage.“ Aktuell sei es genau umgekehrt. Schweizer sprach sich gegenüber dpa über weitere milliardenschwere staatlich Hilfen aus.


 

Foto: GfK

Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat die Ergebnisse ihrer Konsumklimastudie für Juli 2020 vorgelegt. Demnach legt die Anschaffungsneigung zum dritten Mal in Folge deutlich zu. Die Mehrwertsteuersenkung scheint die rasche Erholung des Konsumklimas zu unterstützen.

Für das Konsumklima zeichnet sich gegenwärtig eine V-förmige Entwicklung ab: Auf einen scharfen Einbruch der Konsumstimmung folgt unmittelbar eine rasche Erholung. Das Konsumklima steigt zum dritten Mal in Folge spürbar an. Seit seinem Tiefpunkt im Frühjahr hat der Indikator damit fast 23 Punkte hinzugewonnen.
„Zum überaus positiven Verlauf trägt sicherlich die Reduzierung der Mehrwertsteuer bei. Die Verbraucher beabsichtigen offenbar, geplante größere Anschaffungen vorzuziehen, was dem Konsum in diesem Jahr hilft“ erklärt Rolf Bürkl, GfK Konsumexperte. „Ob das allerdings einen nachhaltigen Effekt hat, darf bezweifelt werden. Händler und Hersteller müssen sich darauf einstellen, dass sich die Konsumneigung wieder zurückbilden könnte, wenn ab Januar 2021 der ursprüngliche Mehrwertsteuersatz gilt.“

Anschaffungsneigung
Wenn auch die Effekte für die Binnennachfrage nach den bisherigen Erfahrungen nicht nachhaltig sein dürften, wird die Maßnahme eine wichtige Stütze für den Konsum in diesem Jahr sein. Vor allem die Anschaffungsneigung kann bereits jetzt davon profitieren. Sie legt im Juli um 23,1 Zähler zu und klettert auf 42,5 Punkte. Damit liegt sie nur noch knapp vier Zähler unter dem entsprechenden Wert des Vorjahres. 

Einkommenserwartungen
Auch die Einkommenserwartungen legen im Juli zum dritten Mal in Folge zu. Der Indikator gewinnt zwölf Zähler hinzu und weist nun 18,6 Punkte auf. Das Minus zum entsprechenden Wert des Vorjahres beträgt jedoch immer noch rund 32 Punkte. Die Aussicht auf die Auszahlung des Kinderbonus sowie spürbar gesunkene Preiserwartungen stützen den Einkommensindikator.

Konjunkturaussichten
Die Konjunkturaussichten der deutschen Verbraucher legen im Juli ebenfalls zu. Allerdings ist das Plus mit 2,1 Zählern wesentlich bescheidener als bei Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung. Aktuell weist der Indikator 10,6 Punkte auf. Ein besserer Wert wurde zuletzt mit 10,8 Punkten im Dezember 2018 gemessen.


Pär Åström: "Das gute Halbjahresergebnis bietet uns nun die Chance, neue Investitionen zu tätigen."

Foto: Gardena

Im ersten Halbjahr 2020 hat der Gartengerätehersteller Gardena Division seinen Umsatz um knapp elf Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum steigern können. Das Unternehmen investiert einige Millionen in deutsche Standorte.

Einen Umsatz von 631 Mio. Euro hat der Hersteller Gardena im ersten Halbjahr erzielen können, im Vergleich zu 569 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum stellt dies ein Wachstum von 10,9 Prozent dar. Trotz der besonderen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie konnte Gardena vor allem von der gesteigerten Verbrauchernachfrage nach Gartenbedarf profitieren. Der Wachstumskurs der Ulmer Gartenmarke setzt sich somit ungebrochen fort. Im gesamten Geschäftsjahr 2019 hatte Gardena einen Umsatz von 790 Millionen Euro erzielt.
„Das Jahr hat mit besonderen Herausforderungen begonnen, aber wir sind bislang gestärkt aus dieser Zeit hervorgegangen. Das haben wir vor allem auch unseren Mitarbeitenden zu verdanken, die in dieser besonderen Situation viel Umsicht und Engagement gezeigt haben. Ihrer Sicherheit und Gesundheit galt bisher und auch weiterhin stets die höchste Priorität. Das gute Halbjahresergebnis bietet uns nun die Chance, neue Investitionen zu tätigen und unsere Marke weiter zu stärken“, sagt Pär Åström, President der Gardena Division innerhalb der Husqvarna Group.
Investitionen in Deutschland
Die Husqvarna Group beschäftigt in Deutschland aktuell rund 1.950 Mitarbeitende an den Standorten Ulm, Heuchlingen, Niederstotzingen und Laichingen. Dies sind 90 Beschäftigte mehr als noch zum Jahreswechsel. Neueinstellungen fanden vor allem in den operativen Bereichen von Logistik und Produktion statt. Angesichts des fortgesetzten Wachstums baut Gardena seine Kapazitäten weiter aus und investiert in seine Standorte. Größte Einzelmaßnahme in diesem Zusammenhang ist die Erweiterung des Werks Heuchlingen im Landkreis Heidenheim. Aber auch an den übrigen Standorten werden in diesem und im kommenden Jahr Investitionen für zusätzliche Anlagen und Maschinen getätigt. Diese dienen ebenfalls der Kapazitätserweiterung sowie der Modernisierung. In Summe belaufen sich die Investitionen an den deutschen Standorten auf 32 Millionen Euro.


Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl

Das Bundeskabinett hat das „Handlungskonzept Stahl – Für eine starke Stahlindustrie in Deutschland und Europa“ beschlossen. Unterdessen meldet die Wirtschaftsvereinigung Stahl einen Rückgang in der Rohstahlproduktion in Deutschland

Die negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Rohstahlproduktion in Deutschland sind deutlich sichtbar. Im Juni ist die Rohstahlerzeugung um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gefallen, nachdem es bereits im April und Mai gravierende Rückgänge gegeben hatte. Im zweiten Quartal 2020 hat die Produktion das Niveau des Vorjahres um 26 Prozent unterschritten, nachdem sie bereits im ersten Vierteljahr um 6 Prozent gesunken war. Damit liegt die Stahlerzeugung im ersten Halbjahr 2020 rund 16 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Diese Zahlen meldet die Wirtschaftsvereinigung Stahl.
Die Bundesregierung hatte in der letzten Woche das federführend vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erarbeitete „Handlungskonzept Stahl – Für eine starke Stahlindustrie in Deutschland und Europa“ beschlossen. In Regierungskreisen wird das Papier als ein politisches Gesamtkonzept für eine langfristig starke, international wettbewerbsfähige und klimaneutrale Stahlindustrie am Standort Deutschland bezeichnet. Stahl soll auch langfristig innerhalb Europas nach den europäischen Umwelt- und Klimaschutzstandards konkurrenzfähig produziert werden. Mit dem Handlungskonzept verfolgt die Bundesregierung das Ziel

  • Chancengleichheit auf dem globalen Stahlmarkt zu schaffen;
  • den Carbon Leakage-Schutz für die Stahl- und andere energieintensive Industrien zu stärken;
  • eine Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion zu ermöglichen und die Chance zu nutzen, Vorreiter innovativer Klimaschutztechnologien zu werden.

Auf der Grundlage des „Handlungskonzept Stahl“ sollen künftig Investitionen in treibhausgasarme /-freie Technologien in der Stahlindustrie unterstützt und die industrielle Nutzung von Wasserstoff vorangebracht werden.


Nordwest Finanzvorstand Jörg Simon und Vorstandsvorsitzender Andreas Ridder zeigten sich zufrieden mit den Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres.

Foto: EZ/Mau

Die Verbundgruppe Nordwest hat die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2019 bekannt gegeben. Demnach das Geschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahr um fast zehn Prozent gesteigert werden. Corona fordert Verband heraus, Handelspartner zu stärken.

Nordwest Finanzvorstand Jörg Simon stellte das Zahlenbild der Verbundgruppe vor: Mit einem Geschäftsvolumen von 3,33 Mrd. Euro wurde im vergangenen Geschäftsjahr der Wert aus dem Jahr 2018 noch einmal deutlich um 9,4 % übertroffen. Das Lagergeschäft erzielte mit 173,4 Mio. Euro ebenfalls einen neuen Höchstwert. Damit übertrifft es die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2018 um 6,1 %. Das operative Ergebnis (EBIT) entwickelte sich analog zum Geschäftsvolumen und lag 2019 bei 11,5 Mio. Euro. Die Anzahl der Fachhandelspartner konnte im abgelaufenen Jahr um 39 auf 1.091 gesteigert werden.
Die Geschäftsbereiche
Der Geschäftsbereich Stahl erzielte mit einem Geschäftsvolumen von 1,23 Mrd. Euro einen weiteren Höchstwert und übertraf den Rekordwert aus dem Vorjahr um nahezu 3 %. Die abgesetzte Tonnage konnte dabei sogar um 9,1 % ggü. dem Vorjahr gesteigert werden. „Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die hohe Nachfrage aufgrund intensiver Bautätigkeiten zurückzuführen“, so Simon. Die 2019 akquirierten Fachhandelspartner sorgten für eine positive Ausweitung des Geschäftsvolumens. Im Geschäftsbereich Bau-Handwerk-Industrie setzte sich die herausragende Entwicklung der vergangenen Jahre fort. Hier wurde 2019 ein Geschäftsvolumen von 1,16 Mrd. Euro erzielt und damit das Vorjahr um weitere 3,9 % übertroffen.
Der Bereich Bau erreichte dabei ein Geschäftsvolumen von 389,4 Mio. Euro was ein Anstieg von 2 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Der Bereich Handwerk & Industrie, in dem die gesamten Werkzeuge und Verbindungsmittel subsummiert werden, steigerte das Geschäftsvolumen um 4,9 % gegenüber dem Vorjahreswert auf 771,7 Mio. Euro. Der Bereich profitierte laut Simon von der guten Auftragslage im Handwerk. Mit einem Anstieg von 6,1 % gegenüber dem bereits starken Vorjahreswert erzielt die Exklusivmarke Promat weiteres Wachstum. Der Geschäftsbereich Haustechnik hat im vergangenen Geschäftsjahr den Turnaround geschafft und verzeichnete ein Steigerung des Geschäftsvolumen von 17,4 % auf 214,9 Mio. Euro. Zu dem Wachstum habe insbesondere die positive Entwicklung des Produktfelds Sanitär beigetragen sowie der erfolgreiche Relaunch der Exklusivmarke delphis, die Gründung der Haustechnik- Genossenschaft Hategro und der damit einhergehende Gewinn neuer Fachhandelspartner, aber auch die deutliche Ausweitung der Geschäftsvolumina mit den bestehenden Fachhandelspartnern.
Der durch die Factoring-Aktivitäten der TeamFaktor NW GmbH geprägte Geschäftsbereich TeamFaktor/Services konnte das Volumen im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 32,6 % auf insgesamt 725,5 Mio. Euro steigern. „Das stetige Wachstum der letzten Jahre zeigt, dass die TeamFaktor NW GmbH das Potenzial bei kleinen und mittleren Unternehmen im Segment der kleinvolumigen Rechnungsstrukturen frühzeitig erkannt und sich als Nischenspezialist etabliert hat“, so Finanzvorstand Simon.
Auf der Bilanzpressekonferenz in Dortmund wurden nicht nur die Geschäftszahlen des Jahres 2019 besprochen. Auch die aktuelle Situation, in der sich der Verbund derzeit befindet, wurde in den Fokus gerückt. Wie der Vorstandsvorsitzende Andreas Ridder ausführte, habe die Situation nach der globalen Verbreitung des Corona-Virus „uns allen vor Augen geführt, wie wichtig gegenseitige Solidarität und Unterstützung sind und wie stark unsere Partnerschaft zu unseren Händlern und Lieferanten ist. Dafür sind wir sehr dankbar.“ Für die Nordwest bedeutet diese Situation, für die Fachhandelspartner ein verlässlicher Partner zu sein. Seit März hat der Verband verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Handelspartner zu stärken und in den außergewöhnlichen Zeiten wie gewohnt zu unterstützen.
„Wir sind uns bewusst, dass dieses Jahr für alle eine große Herausforderung darstellt und dass insbesondere die von uns eingeleiteten unterstützenden Maßnahmen noch länger andauern werden. Dieser Verantwortung stellen wir uns gerne. Wie lange die Krise anhalten wird, welche tiefgreifenden Auswirkungen sie mit sich bringt und ob sich eine weitere Verschlechterung im Zeitablauf ergeben wird, wissen wir nicht“, so Ridder.
Wie Jörg Simon noch einmal hervorhob, waren auch die ersten Monate des Jahres 2020 waren trotz extremer Randbedingungen zufriedenstellend erfolgreich. Der Nordwest-Konzern erreicht zum 31. Mai 2020 ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,7 Mio. Euro (-1,5 % ggü. VJ) bei einem Ergebnis nach Ertragsteuern von 2,4 Mio. Euro (-5,7 % ggü. VJ). Die positive Entwicklung des Geschäftsvolumens setzt sich auch im Juni fort. Mit einem Geschäftsvolumen von 1.855,3 Mio. Euro stellt eine Steigerung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 13,7 % dar.


Sieben weitere Hersteller haben sich der Bosch Professional Akku-Plattform angeschlossen.

Foto: Bosch Power Tools

Der Hersteller Bosch Power Tools öffnet seine 18 Volt-Akku-Plattform für andere Profi-Marken und revolutioniert damit das Akku-Segment für den professionellen Anwender. Eine Akku-Allianz gibt es ebenfalls im Baumarktbereich.

„Wir geben den Handwerkern Werkzeuge an die Hand, mit denen sie das beste Ergebnis schneller, einfacher, günstiger und sicherer erzielen“, so Lennart de Vet, Geschäftsführer der Robert Bosch Power Tools GmbH, verantwortlich für Bosch Professional. Im Fokus stehen Effizienz und Effektivität. Die Öffnung der 18 Volt-Akku-Plattform bietet dem gewerblichen Verwender erheblichen Mehrwert: Durch die Partnerschaft mit Brennenstuhl, Sulzer, Klauke, Ledlenser, Lena Lighting, Sonlux und Wagner – allesamt Experten auf ihrem Gebiet – bietet Bosch ein noch breiteres Anwendungsspektrum und noch mehr Flexibilität beim Einsatz von spezialisierten Produkten wie Baustrahlern, Kartuschenpressen, akkuhydraulischen Schneidwerkzeugen und Farbsprühsystemen. Weitere Hersteller werden folgen. Der Profi muss ab sofort nur noch einen Akku und ein Ladegerät mit sich führen ? das spart Zeit, Platz und Geld. Sich stapelnde, nicht kompatible Akkus und Ladegeräte gehören damit der Vergangenheit an. „Die Öffnung des Professional 18V Systems ist der Startschuss einer weltweiten Partnerschaft mit starken Profi-Marken. Ziel ist es, professionellen Verwendern das beste 18 Volt-System über viele Marken und Länder hinweg anzubieten ? und ihnen damit einen weiteren Effizienzschub zu verleihen“, so Lennart de Vet.


Grüne Baumarktlinie
Auch im Baumarktbereich „Home & Garden“ öffnet Bosch seine 18 Volt-Akku-Plattform für andere Hersteller und setzt damit eine Marke: Bosch und Gardena bilden künftig eine Allianz und bieten mit weiteren führenden Marken ein herstellerübergreifendes Akku-System für Produkte rund um das gesamte Zuhause: die Power for All Alliance. Basis dieser Allianz ist die Akku-Technologie von Bosch. „Wir öffnen unser System für andere Hersteller und bieten Verwendern damit mehr Flexibilität als jemals zuvor: Sie können künftig mit ein und demselben 18 Volt-Akku sowohl Elektrowerkzeuge, Gartengeräte und Haushaltsgeräte von Bosch als auch Produkte der Marken Gardena, Emmaljunga, Gloria, Wagner und Rapid betreiben“, sagt Henk Becker, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Power Tools GmbH. So sparen Kunden beim Kauf von Produkten der Allianz künftig Geld, Platz und Zeit. Sich stapelnde, nicht kompatible Akkus und Ladegeräte unterschiedlicher Marken gehören damit der Vergangenheit an. Gemeinsames Ziel ist es, dem Endverbraucher das größte herstellerübergreifende Akku-System und damit das breiteste Anwendungsspektrum für sein Zuhause zu bieten: Heimwerkergeräte, Garten- und Reinigungsgeräte, Haushaltsgeräte, Produkte für die Oberflächenbeschichtung, für Freizeit und Camping.
Mehr dazu lesen Sie in der Eisenwaren-Zeitung  EZ Tools& Trade 07-2020


Impression von der spoga+gafa 2019

Foto: Koelnmesse

Auf Wunsch der Branche verschiebt die Koelnmesse den Termin der spoga+gafa dauerhaft in die jeweils erste Jahreshälfte. Damit findet die Garten-Lifestylemesse zukünftig zu einem für weite Teile der Branche besseren Orderzeitpunkt statt. Die nächste spoga+gafa findet vom 30. Mai bis 1. Juni 2021 statt.

Trotz einer fast ausgebuchten Gesamtfläche im Frühjahr 2020 und damit einem exzellenten Anmeldestatus für die spoga+gafa schlugen sich die aktuellen Covid-19-Entwicklungen und die wirtschaftliche Situation immer stärker auf die Lage der Messe nieder. Die Nachrichten um neue Infektionsfälle in Deutschland spielten ebenfalls eine Rolle. Zudem bleibt die Reisesituation insbesondere auf interkontinentaler Ebene derzeit weiter unsicher. Eine große Mehrheit der Aussteller und Fachbesucher hat sich deshalb in den vergangenen Wochen entschlossen, die spoga+gafa nicht zu besuchen. Auch die intensiven Vorbereitungen der Messe und das Maßnahmenpaket #B-SAFE4business zur Corona-konformen Durchführung der Fachmessen, reichten am Ende nicht aus, die Verunsicherung der Messebeteiligten zu beruhigen. Aus diesem Grund hat die Koelnmesse die Gesamtsituation gemeinsam mit dem Fachbeirat neu bewertet und entschieden, den Absagen und Wünschen einer Vielzahl von Ausstellern und Besuchern der Branche zu entsprechen und die spoga+gafa 2020 nicht durchzuführen. Darüber hinaus wird auf Wunsch der Branche die Veranstaltung terminlich dauerhaft neu ausgerichtet. Die nächste spoga+gafa findet deshalb vom 30. Mai bis 1. Juni 2021 statt.

Oliver Frese, COO der Koelnmesse, zur Verlegung der spoga+gafa in die erste Jahreshälfte: „Ziel unserer Gespräche mit der Branche ist es, gemeinsam einer starken Messe die Chance zu geben, noch weiter an Stärke und Marktrelevanz zu gewinnen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht dabei das über die Jahre angepasste Orderverhalten innerhalb vieler Teile der Branche. Um diesem noch besser gerecht zu werden, findet die spoga+gafa, beginnend im kommenden Jahr, dauerhaft Ende Mai oder Anfang Juni statt.”


Brigitte Vöster-Alber

Foto: Geze

Die geschäftsführende Gesellschafterin der Geze GmbH, Brigitte Vöster-Alber, scheidet aus der Geschäftsführung aus und wechselt zum 1. Januar 2021 in den Aufsichtsrat. Sie leitete das Familienunternehmen seit 52 Jahren.

In dem 1863 gegründeten Unternehmen findet nun ein Generationswechsel statt. Mit Wirkung zum 30. Juni 2020 zieht sich die geschäftsführende Gesellschafterin der Geze GmbH mit Stammsitz in Leonberg aus dem operativen Geschäft zurück. Die Nachfolge sei sorgfältig und langfristig vorbereitet worden, heißt es offiziell. Marc Alber, Andrea Alber und Sandra Alber sowie Tomislav Jagar arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich in der Geschäftsleitung von Geze zusammen und führen diese ab Juli 2020 gemeinsam fort.
Unternehmensangaben zufolge hat Brigitte Vöster-Alber in 52 Jahren Geschäftsführung mit einem sicheren Gespür für die Anforderungen des Marktes, viel Mut und Durchsetzungskraft das Unternehmen erfolgreich gemacht. Vorausschauend und bereit Risiken einzugehen, hat sie unter anderem die Internationalisierung des Unternehmens schon früh vorangetrieben. Brigitte Vöster-Alber wechselt zum 1. Januar 2021 in den Aufsichtsrat von Geze.


Grafik: ifo

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich weiter aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 86,2Punkte gestiegen, nach 79,7 Punkten1im Mai. Dies ist der stärkste jemals gemessene Anstieg.

Die aktuelle Lage wurde von den Unternehmen etwas besser beurteilt. Ihre Erwartungen machten zudem einen deutlichen Sprung nach oben. Das heißt, besonders im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex erneut merklich gestiegen. Dies war auf deutlich verbesserte Erwartungen der Industrieunternehmen zurückzuführen. So stark sind die Erwartungen bisher noch nie gestiegen. Die aktuelle Lage wird jedoch weiterhin von einer großen Mehrheit der Unternehmen als schlecht eingestuft. Im Dienstleistungssektor hat sich die steile Aufwärtsbewegung beim Geschäftsklima im Juni fortgesetzt. Insbesondere nahm der Pessimismus mit Blick auf das kommende halbe Jahr deutlich ab. Auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich merklich.
Im Handel ist der Geschäftsklimaindex erneut deutlich gestiegen. Die Indikatoren zu Lage und Erwartung erholten sich merklich im Vergleich zum Vormonat. Trotzdem erwarten viele Händler weiterhin eine schlechte Geschäftsentwicklung. Gegenwärtig ist die Stimmung im Einzelhandel weniger pessimistisch als im Großhandel. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima verbessert. Dies war erneut auf weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die Baufirmen bewerteten ihre aktuelle Lage im Vergleich zum Vormonat etwas besser. Die deutsche Wirtschaft sieht also offenbar Licht am Ende des Tunnels.


Rainer Bröcher

Foto: Gedore

Die Führungsspitze des Herstellers von handgeführten Werkzeugen stellt sich mit Rainer Bröcher neu auf.

Ab dem 01.10.2020 tritt Bröcher in die Geschäftsführung der Gedore Holding ein. Mit der Verpflichtung legt das Unternehmen die Verantwortung für die Bereiche Sales und Operations in eine Hand, „um die Bedürfnisse des Marktes noch besser bei der Produktentwicklung und der Produktion einfließen zu lassen“. Rainer Bröcher übernimmt die Aufgaben von Chris Metzler, der nach fünf Jahren erfolgreicher Zeit bei Gedore im Einvernehmen mit den Gesellschaftern das Unternehmen verlässt. Gemeinsam mit Suzanne Wahab, seit Juni 2016 in der Geschäftsführung der Holding, wird Rainer Bröcher die Führung der Konzernspitze besetzen.


Dr. Eckard Kern

Foto: Eurobaustoff

Am 17. Juni 2020 gab die Eurobaustoff bekannt, im Januar nächsten Jahres nicht an der Internationalen Baumesse BAU in München teilzunehmen. Grund ist die seit Februar anhaltende Corona-Pandemie, die Großveranstaltungen jeglicher Art verhindert beziehungsweise massiv einschränkt.

Die Entscheidung war auf der Aufsichtsrats-Sitzung der Kooperation in Bad Nauheim von Aufsichtsrat und Geschäftsführung einstimmig getroffen worden. „Wir mussten uns jetzt entscheiden“, so Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff Geschäftsführung. „Wir legen viel Wert auf die persönliche Kommunikation mit unseren Partnern aus der Industrie, dem Handel, den Verbänden und aus dem Dienstleistungsbereich. Dieses ist aus unserer Sicht auf der nächsten BAU nicht mehr gegeben.“ Er begründet dies unter anderem mit den Absagen auf Herstellerseite. Branchengrößen wie Schüco, Xella, Roto, Velux, BMI Group und Uzin haben ihre Teilnahme bereits öffentlich revidiert, andere bereiten diesen Schritt noch vor. Auch eine kürzlich durchgeführte Umfrage des BDB verzeichnete einen Stimmungswandel im Fachhandel.  Mehr als Zweidrittel der Verbandsmitglieder gaben an, nicht oder diesmal ohne Profikundenbegleitung an der Messe teilnehmen zu wollen.


Grafik: ZHH

Die dritte Umfrage des Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) zur Situation im Hartwarenhandel in der Corona-Krise signalisiert, dass nun auch der Produktionsverbindungshandel (PVH) die Folgen der Corona-Krise zu spüren bekommt. Hingegen profitiert der Hartwareneinzelhandel weiterhin von den Lockerungen der behördlichen Maßnahmen und der schrittweisen „Normalisierung“ des öffentlichen Lebens.

Situationsbeurteilung des PVH

Die Umsatzentwicklung im Mai wird von 60 % der befragten PVH-Unternehmen als schlechter (bis 5% Rückgang), viel schlechter (mehr als 5% Rückgang) oder sehr viel schlechter (mehr als 10% Rückgang) als im Vorjahresmonat bewertet. Dies ist nunmehr der zweite Monat in Folge, in dem gegenüber den (guten) Vorjahresmonaten empfindliche Verluste zu verzeichnen waren. Im März konnte der PVH im Durchschnitt noch ein mittleres einstelliges Wachstum erwirtschaften und auch das erste Quartal ist insgesamt erfreulich verlaufen. Immerhin ein Drittel der PVH´ler verzeichnet aber immer noch eine gleichbleibende und 5% sogar eine bessere (bis 5% Zuwachs) Umsatzentwicklung als im Mai 2019. Diese Entwicklung deckt sich mit den Berichten aus dem verarbeitenden Gewerbe, die signalisieren, dass Auftragsüberhänge aus dem Vorjahr weitestgehend abgebaut wurden, Nachfolgeaufträge aber merklich abgeflacht sind. Letzteres dürfte vor allem auf die sinkende Investitionsbereitschaft in der Industrie und der öffentlichen Hand zurückzuführen sein.

Situationsbeurteilung des Hartwareneinzelhandels

Der stationäre Facheinzelhandel spürt eine erfreuliche Solidarisierung der Endverbraucher mit dem lokalen Fachhandel, was sich in einer gesteigerten Bereitschaft zur Investition in hochpreisige Produkte, einer in vielen Regionen wieder erfreulichen Kundenfrequenz und einer deutlichen Abnahme von Preisdiskussionen spiegelt. Insbesondere steigt die Investitionsbereitschaft bei Sortimenten, die im Eigenheim und im Garten Verwendung finden. Denn viele Endverbraucher haben verstärkt ihr direktes Umfeld in den Blick genommen. Entsprechende Effekte bejahten jeweils fast die Hälfte der befragten Facheinzelhändler. Aufgrund seiner differenzierten Sortimentsstruktur sowie regionaler Unterschiede musste jedoch ein Drittel der Hartwarenhändler auch im Mai 2020 Verluste gegenüber dem Vormonat hinnehmen. Gegenüber Mai 2019 sogar fast 40% der Befragten. Doch sehr erfreulich: Über 50% verzeichneten wieder ein teilweise deutliches Umsatzplus verglichen zum April und zum Mai des Vorjahres. Dies kann unter dem Gesichtspunkt, dass bei der vorherigen Befragung im April noch über 60% der teilnehmenden Fachhändler mit langfristigen Umsatzrückgängen gerechnet haben, durchaus als erfreuliches Signal in der Corona-Krise gewertet werden. Die Auftragslage im Werkstattgeschäft sowie bei Montagen und Dienstleistungen ist auf Vorjahresniveau. Für Juni rechnen sogar fast zwei Drittel der Fachhändler mit einer gleichbleibenden oder besseren Entwicklung als im Mai.


Oliver Boensch: „Die Mitarbeiterzufriedenheit ist für uns ein überaus wichtiges Thema."

Foto: E.I.S.

Die Zeitschrift Focus Business und das Arbeitgeber-Bewertungsportal kununu.com haben zum zweiten Mal Deutschlands TOP-Arbeitgeber aus dem Mittelstand ausgezeichnet. Der E.I.S. Verband hat erneut einen Spitzenplatz errungen.

Die E.I.S. Beschaffungs- und Marketing GmbH & Co. KG (E.I.S.) konnte sich in diesem Jahr mit einer verbesserten Bewertung der Mitarbeiter/innen (4,5 von 5 möglichen Sternen) und einer erneuten Weiterempfehlungsrate von 100 % platzieren. „Wir freuen uns nach der ersten Auszeichnung 2019 auch dieses Jahr über die Würdigung als TOP-Arbeitgeber Mittelstand. Unsere mitarbeiterzugewandte, respektvolle und offene Unternehmenskultur zahlt sich erkennbar für alle Beteiligten aus“, so Oliver Boensch, Geschäftsführer des E.I.S. Verbands.
Basis der Erhebung waren wieder die bei kununu.com gelisteten Unternehmensprofile. Für eine Platzierung unter den Besten mussten die Unternehmen u.a. eine Gesamtwertung von mindestens 3,5 Sternen erhalten und darüber hinaus einen Unternehmensstandort in Deutschland haben. Grundlage für die Bewertung sind verschiedene Kriterien wie bspw. die Unternehmensgröße und die Gesamtzahl der Bewertungen. Zusätzlich wurde die E.I.S. als „Open Company“ und „Top Company“ ausgezeichnet.
„Die Mitarbeiterzufriedenheit ist für uns ein überaus wichtiges Thema. Wenn die Mitarbeiter Spaß an ihrer Tätigkeit haben, werden auch sehr gute Arbeitsergebnisse erzielt. Das trägt wesentlich zum Unternehmenserfolg des E.I.S. Verbands bei. Als erfolgreiches Unternehmen freuen wir uns dann über ein positives Image in der Außenwahrnehmung. Damit können wir uns als attraktiver Arbeitgeber positionieren. In Zeiten wachsenden Fachkräftemangels ist dies für das Personalmarketing von besonderer Bedeutung. Wir werden konsequent daran arbeiten, auch 2021 mit dieser wichtigen Auszeichnung bedacht zu werden“, erläutert Oliver Boensch abschließend.

 

 


Impression der GaLaBau von 2019

Foto: NürnbergMesse

Nach zahlreichem Feedback von Kundenseite hat die NürnbergMesse in enger Abstimmung mit dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) entschieden, die GaLaBau 2020 nicht wie geplant durchzuführen.

„Diesen Schritt gehen wir nicht unüberlegt und erst nach reiflicher Prüfung“, so Petra Wolf, Mitglied der Geschäftsleitung, NürnbergMesse. „In unsere Entscheidung, dass die GaLaBau erst 2022 wieder wie gewohnt in Nürnberg stattfinden wird, flossen maßgeblich die Wünsche unserer Aussteller und Besucher mit ein. Unser Angebot an die Branche ist nun, für 2020 ein Alternativkonzept vor Ort und virtuell auf die Beine zu stellen. Gleichzeitig ist dies aber nun der Startschuss für eine erfolgreiche GaLaBau 2022,“ so Wolf weiter.
Die GaLaBau sei eine Erlebnismesse. Sie lebe insbesondere von Live-Demonstrationen, Wettbewerben und der Möglichkeit, Maschinen, Geräte und Materialien anzufassen und auszuprobieren. „Auch wenn unsere Kunden den Bedarf haben, Kontakte zu knüpfen und sich über neue Produkte zu informieren, sind die Bedenken in der Branche aufgrund der Covid-19 Pandemie einfach zu präsent, um eine GaLaBau im gewohnten Format stattfinden zu lassen. Wir blicken nun optimistisch nach vorne und legen unsere volle Kraft in die GaLaBau 2022,“ so Petra Wolf.
Lutze von Wurmb, Präsident des Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL), ergänzt: „Natürlich bedauern wir, dass unsere GaLaBau dieses Jahr nicht stattfinden kann. Oberste Priorität hat für uns jedoch, im Sinne der ganzen Branche zu agieren und keine Veranstaltung gegen deren Wunsch durchzuführen. Unser Ziel, mit der GaLaBau für Aussteller und Besucher ein besonderes Erlebnis zu schaffen und den vielfältigen Auf- und Ausbau von Geschäftsbeziehungen zu ermöglichen, lässt sich unter den Auswirkungen der Corona-Krise leider nicht einhalten. Wir sind jedoch sehr zuversichtlich, dass Teile der GaLaBau, wie beispielsweise der beliebte Landschaftsgärtner-Cup, vor Ort realisiert und virtuell für Zuschauer übertragen werden könnten. An solchen Überlegungen arbeiten wir nun mit Hochdruck.“
Die nächste GaLaBau wird also nun vom 14. bis 17. September 2022 im Messezentrum Nürnberg stattfinden.

 

 


Christian W. E. Haub: „Ich freue mich sehr über diesen nächsten wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung der OBI-Organisation.“

Foto: OBI

Der Aufsichtsrat von OBI hat in seiner Sitzung vom 16. Juni 2020 beschlossen, den Vorstand um fünf neue, auf nunmehr insgesamt sieben, Mitglieder zu erweitern. Die strategische Transformation des OBI-Geschäftsmodells soll somit weiter vorangetrieben werden.

Neben Sergio Giroldi – der als Vorstandsvorsitzender (CEO) weiterhin das Unternehmen leitet und die strategische Entwicklung vorantreibt – und Finanzvorstand Oliver Geiling (CFO) werden künftig Franz-Peter Tepaß, Dr. Sebastian Gundel, Markus Vieler, Oliver Tackmann und Dr. Gonn Weide im Vorstand vertreten sein:

Franz-Peter Tepaß übernimmt als Chief Sales Officer (CSO) für Zentraleuropa mit der Verantwortung für den Vertrieb in den zentraleuropäischen Ländern (Deutschland, Ungarn, Tschechische Republik, Slowakei). Dr. Sebastian Gundel bekommt als Chief Customer Officer (CCO) die Verantwortung für die Definition des Kundenangebots, das Kanalmanagement sowie die Kundenkommunikation. Gundel wird auch weiterhin als Landesgeschäftsführer von OBI Österreich tätig sein.

Markus Vieler wird Chief Sourcing Officer mit der Verantwortung für alle Sourcing-bezogenen Aktivitäten von OBI. Vieler wird auch weiterhin als Landesgeschäftsführer von OBI Polen tätig sein. Oliver Tackmann wird Chief IT & Logistics Officer mit der Verantwortung für IT und Logistik von OBI und schließlich übernimmt Dr. Gonn Weide als Chief Strategy & Implementation Officer die Verantwortung für alle strategischen Themen und die Implementierung des Strategieprogramms.

„Ich freue mich sehr über diesen nächsten wichtigen Schritt in der Weiterentwicklung der OBI-Organisation und des Management-Teams, welches die strategische Transformation des OBI-Geschäftsmodells bereits erfolgreich vorangetrieben hat”, erklärt Christian W. E. Haub, Vorsitzender des Aufsichtsrats von OBI.

„Bei OBI stehen die Kunden im Mittelpunkt unserer Strategie. OBI bietet ein unverwechselbares Kundenversprechen, welches durch effiziente und effektive operative Prozesse ermöglicht wird. Ständige Veränderungen, Geschwindigkeit und die weiter steigende Komplexität des modernen DIY-Einzelhandels erfordern ein noch stärkeres Management-Team. Ich bin stolz auf alles, was wir bei OBI schon erreicht haben, und freue mich nun darauf, gemeinsam den zukünftigen Erfolg von OBI zu gestalten.“, sagt Sergio Giroldi, CEO von OBI.

 

 


Hornbach-Markt im niederländischen Zwolle

Foto: Hornbach

Der Hornbach Baumarkt AG Konzern hat im ersten Quartal (1. März bis 31. Mai 2020) des Geschäftsjahres 2020/21 Umsatz und Ertrag im Vergleich zum Vorjahresquartal sprunghaft gesteigert.

Nach ersten vorläufigen Ergebnissen ist der Konzernumsatz im Auftaktquartal um 18,4 Prozent auf 1,492 Mrd. Euro (Vj. 1,261 Mrd. Euro) gewachsen. Das um nicht-operative Ergebniseffekte bereinigte Betriebsergebnis (adjusted EBIT) erhöhte sich im Konzern um rund 90 Prozent auf ca. 160 Mio. Euro (Vj. 84,1 Mio. Euro).

Grund für die erhebliche Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen das starke Umsatzwachstum im In- und Ausland. Im Zuge der Coronakrise war die Nachfrage der Kunden im stationären und Online-Geschäft seit Mitte März - begünstigt auch durch das freundliche Frühjahrswetter 2020 - erheblich gestiegen. Die größten Umsatzzuwächse wurden im Mai 2020 mit plus 36 Prozent erzielt (März 2020: minus 2 Prozent; April 2020: plus 17 Prozent), nachdem alle der anfänglich bis zu 64, von behördlichen Verkaufsbeschränkungen betroffenen HORNBACH Bau- und Gartenmärkte wieder geöffnet worden waren.Die im Geschäftsbericht 2019/20 veröffentlichte Prognose für das Gesamtjahr 2020/21 bleibt dennoch vorerst unverändert. Der Vorstand verweist insoweit auf die erheblichen und schwer abschätzbaren konjunkturellen Risiken durch die Coronakrise im weiteren Geschäftsverlauf. Er hält es aus heutiger Sicht weiterhin für wahrscheinlich, dass die Konzernumsätze im gesamten Geschäftsjahr 2020/21 in etwa das Niveau des Geschäftsjahres 2019/20 (4,4 Mrd. Euro) erreichen werden und das bereinigte Konzernbetriebsergebnis (EBIT) leicht unter dem Vorjahreswert (181,8 Mio. Euro) liegen wird. Die endgültigen Zahlen des ersten Quartals 2020/21 werden in der Quartalsmitteilung am 26. Juni 2020 veröffentlicht.

 

 


Grafik: ifo

Die Stimmung unter den deutschen Unternehmen hat sich nach den katastrophalen Vormonaten etwas erholt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Mai auf 79,5 Punkte gestiegen, nach 74,2 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im April.

 

 

Wie der Präsident des ifo Instituts, Clemens Fuest, erklärt, beurteilten die Unternehmen die aktuelle Lage zwar nochmals etwas schlechter, jedoch hätten sich ihre Erwartungen für die kommenden Monate deutlich verbessert. Trotzdem erwarte ein Großteil der Unternehmen noch immer eine Verschlechterung der Geschäftslage. Die ersten Lockerungen sorgten für einen Hoffnungsschimmer.

 

Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Geschäftsklimaindex deutlich gestiegen. Das war allerdings nur auf die stark verbesserten Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen. Von Optimismus sind die Industriefirmen aber noch weit entfernt. Die aktuelle Lage stuften sie nochmals erheblich schlechter ein.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima nach dem historischen Tief im April wieder merklich verbessert. Das liegt vor allem an deutlich gestiegenen Erwartungen. Die Dienstleister schätzten auch ihre aktuelle Lage etwas besser ein. Dennoch überwiegt bei den Unternehmen noch immer der Pessimismus.

Im Handel ist der Geschäftsklimaindex ebenfalls deutlich gestiegen. Hier haben sich sowohl die Lageeinschätzungen als auch die Erwartungen spürbar erholt. Insbesondere im Einzelhandel verbessern die Lockerungen die Stimmung.

Im Bauhauptgewerbe ist der Index wieder gestiegen, nachdem er zuletzt mehr als ein halbes Jahr gefallen war. Grund hierfür war ein historischer Anstieg der Erwartungen. Die aktuelle Lage schätzten die Baufirmen etwas schlechter ein.

 

 


Logo: Destatis

Die Neuaufträge im verarbeitenden Gewerbe in Deutschland sind im April 2020 aufgrund der Corona-Pandemie nochmals deutlich zurückgegangen, nachdem sie bereits im März deutlich gesunken sind. Das hat aktuell das Statistische Bundesamt (Destatis) bekannt gegeben.

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes  im April 2020 saison- und kalenderbereinigt 25,8 Prozent niedriger als im März 2020. Dies ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im Januar 1991. Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2019 gab es einen kalenderbereinigten Rückgang um 36,6 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen lag der reale Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe saison- und kalenderbereinigt 25,1 Prozent niedriger als im Vormonat.
Die Aufträge aus dem Inland gingen im April 2020 im Vergleich zum Vormonat um 22,3 Prozent zurück, die Auslandsaufträge verringerten sich um 28,1 Prozent. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 30,6 Prozent ab. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland fielen um 26,7 Prozent gegenüber März 2020.
Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im April 2020 um 22,7 Prozent niedriger als im Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Rückgang um 30,6 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter gingen die Aufträge um 11,4 Prozent zurück. Für März 2020 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse insgesamt ein Rückgang um 15,0 Prozent gegenüber Februar 2020 (vorläufiger Wert: -15,6 Prozent).


Umsatz: -22,8 Prozent saisonbereinigt zum Vormonat
Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben im April 2020 saison- und kalenderbereinigt um 22,8 Prozent niedriger als im Vormonat. Für März 2020 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang von 10,9 Prozent gegenüber Februar 2020 (vorläufiger Wert: -11,5 Prozent).


Foto: Fischer

Für ihr Konzept und Produktprogramm "Ganz ohne Werkzeug" hat die Unternehmensgruppe Fischer den Deutschen Marken-Award 2020 in der Kategorie „Beste Markendehnung“ gewonnen.

Die Auszeichnung zeuge von der erfolgreichen Marketingstrategie, durch die der Befestigungsspezialist mit seiner komplett neuen Sortimentsmarke seit der Markteinführung bis heute weitere Zielgruppen und Marktsegmente erschließt.
„Durch überzeugende Markenführung konnten wir gemeinsam mit unseren Handelspartnern mit 'Ganz ohne Werkzeug' neue Kunden hinzugewinnen und weitere Wachstumspotenziale erschließen“, sagt Michael Geiszbühl, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing Befestigungssysteme bei Fischer. „Wir freuen uns sehr über den Deutschen Marken-Award als wichtige Anerkennung und Auszeichnung für unsere Mitarbeiter.“
2018 erweiterte der Hersteller aus dem Schwarzwald sein Kernsortiment an Kunststoffdübeln, Stahlankern, chemischen Befestigungssystemen, Schrauben und vielem mehr um 'Ganz ohne Werkzeug' Produkte für werkzeuglose Do-It-Yourself-Projekte. Zusammen mit der begleitenden Kommunikation gelang es, mit den DIY-Lösungen Anwender neu anzusprechen, denen die Übung und das Werk-zeug für Befestigungen, Reparaturen und Verschönerungen zuhause fehlen.


Logo: NWS

Wie die Plattform RP-Online berichtet, zieht der Solinger Werkzeughersteller NWS in die zu Kreis Mettmann gehörende Stadt Haan. In dem einstigen Hagebaumarkt-Gebäude will das Unternehmen die benötigte Kapazitätserweiterung vornehmen.

Wie die Rheinische Post in ihrem Online-Portal darlegt, hat NWS Geschäftsführer Thomas Küll sein Unternehmen und die Gründe für den geplanten Wechsel in die Gartenstadt jetzt im Haaner Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt. Demnach sucht die Firma NWS, die 130 Mitarbeiter an drei Standorten beschäftigt, schon seit längerem Kapazitäten für die dringend benötigte Erweiterung. Bereits vor drei Jahren habe man versucht, das Gelände zu kaufen, dies sei jedoch an zu hohen Preisvorstellungen des Hagebau-Gesellschafters gescheitert. Willibald Nöthen, der Gründer von NWS, wohnt in Haan.


Husqvarna führt ein neues Sortiment an Bodenschleifmaschinen ein.

Foto: Husqvarna

Der Baumaschinenhersteller Husqvarna Construction Products hat ein Sortiment von acht neuen Bodenschleifmaschinen entwickelt. Entgegen der ursprünglichen Ankündigung werden die neuen Maschinen wahrscheinlich erst im ersten Quartal 2021 zur Verfügung stehen.

„Aufgrund von Covid-19 verzögert sich unsere angekündigte Veröffentlichung und Auslieferung der neuen Husqvarna Bodenschleifmaschinen“, heißt es offiziell aus dem Unternehmen. Die neuen Maschinen der PG-Reihe werden demnach nicht 2020 auf den Markt kommen, sondern voraussichtlich im ersten Quartal 2021 zur Verfügung stehen. In der aktuellen Eisenwaren-Zeitung EZ 04-2020 wurde die zweite Jahreshälfte 2020 als Auslieferungstermin genannt.

Bei der Entwicklung der Maschinen hätten die Bedürfnisse des Benutzers im Mittelpunkt gestanden, hieß es in der ersten Ankündigung. „Die Einführung dieses Sortiments ist ein Quantensprung in der Branche“, erklärte Mark Michaels, Leiter des Produkt-Managements von Husqvarna Construction North America. „In Kombination mit unserem Sortiment an Staubabsauggeräten, Diamantwerkzeugen, Schulungen und Online-Service Angeboten ist diese Einführung eine unserer größten seit vielen Jahren – und eine Bekundung zu unserem langjährigem Engagement für unsere Kunden und die Entwicklung der Branche.“


Leonardo Verni: „Wir konnten für die Partnerschaft eines der erfahrensten Unternehmen in der Branche gewinnen.“

Foto: Gral

Die Gral Systeme GmbH geht eine neue Partnerschaft mit dem Wilh. Schlechtendahl & Söhne GmbH & Co. KG (WSS) ein. Für den Bereich Glasanwendungen außerhalb des Badezimmers stehen als neueste Ergänzung ab sofort auch die Beschlaglösungen von WSS zur Verfügung.

„Hiermit konnte eines der erfahrensten Unternehmen in der Branche gewonnen werden, denn WSS beschäftigt sich bereits seit 1906 mit der Entwicklung, der Fertigung und dem Vertrieb von Schlössern und Beschlägen für den Stahl-, Metall- und Glasbau“, freut sich Leonardo Verni, Geschäftsführer der Gral Systeme GmbH. Das traditionsreiche Unternehmen WSS befindet sich in Heiligenhaus, im Herzen der deutschen Schloss- und Beschlagindustrie.

Mit den jeweils über viele Jahre gewachsenen Kompetenzen im Bereich „Beschlag und Glas“ eröffnet die langfristig angelegte Zusammenarbeit neue Möglichkeiten in der Entwicklung intelligenter Lösungen für das Bauen und Gestalten mit Glas. Die Kunden der Gral Systeme GmbH können sich nun auf das Angebot von WSS-Produkten einstellen. So wurden teilweise mit Prüfzyklen von über eine Million Wiederholungen die Vorgaben der DIN um mehr als das Siebenfache überschritten. Das Ergebnis dieser Tests ist eine Garantie von fünf Jahren, die besonders bei den hohen Anforderungen in gewerblichen Gebäuden wertvolle Vorteile bietet.


Uwe Müller: „Wir können nun unseren Kunden zeitnah und passgenau die Mittel aus Sonderprogrammen zugänglich machen.“

Foto: E/D/E

Die Etris Bank, Tochterunternehmen der Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler GmbH (E/D/E), ist seit dem 19. Mai 2020 für die öffentlichen Finanzierungsprogramme bei der NRW.Bank akkreditiert.

Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen den deutschen Mittelstand flächendeckend. Insbesondere in Zeiten einer angespannten Liquiditätssituation bekommt die Sicherung der Zahlungsfähigkeit einen noch höheren Stellenwert.

Die Etris Bank ist mit der Akkreditierung durch die NRW.Bank ab sofort in der Lage, ihren Kunden alle Förderprogramme der NRW.Bank und der KfW im Zusammenhang mit der Corona-Krise anzubieten. Damit wird für viele Mitgliedsunternehmen des E/D/E der schnelle Weg zu den besonderen Förderprogrammen im Rahmen von Corona ohne Beteiligung von Drittbanken ermöglicht. Auf diese Weise können die Kunden der Etris Bank zum Beispiel ab sofort den NRW.Bank-Universalkredit mit bis zu 80-prozentiger Haftungsfreistellung sowie den KfW-Schnellkredit mit 100-prozentiger Haftungsfreistellung zur Liquiditätssicherung ihres Unternehmens direkt über die Etris Bank beantragen.

Uwe Müller, Sprecher der Geschäftsführung der Etris Bank: „Vor dem Hintergrund der Corona-Krise und der damit verbundenen Belastungen haben wir eine Akkreditierung angestrebt, um unseren Kunden zeitnah und passgenau die Mittel aus Sonderprogrammen zugänglich machen zu können. Als neuer Finanzierungspartner der NRW.Bank kann die Etris Bank die finanzielle Stabilisierung ihrer Kunden jetzt noch besser unterstützen.“ Dr. Andreas Trautwein, Vorsitzender der Geschäftsführung der E/D/E GmbH und Aufsichtsrat der ETRIS BANK, ergänzt: „Seit Beginn der Corona-Krise haben wir im E/D/E und in unserer Bank alle Anstrengungen unternommen, um den Mitgliedsunternehmen des E/D/E den Zugang zu Fördermitteln zum Erhalt ihrer Liquidität zu erschließen. Für besondere Programme für den Mittelstand haben wir uns schon im ZGV in der Taskforce Liquidität intensiv eingesetzt. Wir sind stolz darauf, dass wir nun den Zugang zu den Fördermitteln durch unsere Akkreditierung direkt gewährleisten können.“


Mario Sommer: „Wir wollen mit der Teilnahme in diesem Messe-Zwischenjahr auch ein optimistisches Signal setzen.“

Foto: Wiha

Was Corona 2020 vereitelte soll nun 2021 nachgeholt werden – Handwerkzeughersteller Wiha wird im kommenden Jahr vom 21. bis 24. Februar, wie auch wieder in den Folgejahren im Regel-Rhythmus, an der Kölner Eisenwarenmesse teilnehmen. Voraussetzung sei natürlich, dass die weitere Entwicklung rund um Covid-19 die Messedurchführung zulässt.

Produkt-Highlights aus diesem und dem nächsten Jahr, ganzheitliche Konzepte und modulare Displaylösungen sollen dem Handel und weiteren Besuchern vor Ort vorgestellt werden. Der Hersteller verspricht ein spannendes Messeprogramm, auf das sich das Warten gelohnt haben wird.

Marketingleiter Mario Sommer kommentiert die Unternehmensentscheidung mit einem klaren Statement: „Die Plattform dieser Leitmesse bewerten wir für die Branche heute und in Zukunft als sehr wichtig. Wir sind davon überzeugt, dass diese Möglichkeit der Präsentation und des Dialoges zwischen Handel und Hersteller ein enormer Motor für die weitere Zusammenarbeit und Entwicklung ist.“ Gerade in einer so außergewöhnlichen und herausfordernden Zeit wie der aktuellen, wolle Wiha mit der Teilnahme in diesem Messe-Zwischenjahr auch ein optimistisches Signal setzen, wie Mario Sommer weiter erklärt. „Wir freuen uns sehr darauf mit Vollgas loszulegen und live zu zeigen, was Wiha alles im Petto hat. Daher halten wir an einer Teilnahme bis zum Schluss fest und hoffen sehr, dass der neue Termin planmäßig stattfinden kann.“


Abbildung: ZHH

Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Zentralverband Hartwarenhandel e.V. (ZHH) zur Situation im Hartwarenhandel zeigen, dass der Produktionsverbindungshandel (PVH) im April eine Verschlechterung der Umsatzsituation hinnehmen musste. Der Hartwareneinzelhandel profitiert hingegen teilweise schon von den Wiedereröffnungen der stationären Flächen.

Die Umsatzentwicklung im April wird von 56 Prozent der befragten PVH-Unternehmen als schlechter (bis 5 Prozent Rückgang), viel schlechter (mehr als 5 Prozent Rückgang) oder sehr viel schlechter (mehr als 10 Prozent Rückgang) als im Vorjahresmonat bewertet. Diese Entwicklung ist wenig überraschend, hatten doch im Vormonat bereits fast drei Viertel der befragten Unternehmen eine negativere Umsatzentwicklung prognostiziert. Im März konnte der PVH im Durchschnitt noch ein mittleres einstelliges Wachstum erwirtschaften. Immerhin 24 Prozent verzeichnen eine gleichbleibende und 22 Prozent sogar eine bessere (bis 5 Prozent Zuwachs) oder viel bessere (über 5 Prozent Zuwachs) Umsatzentwicklung als im Vorjahresmonat (Abbildung 1). Diese Unterscheidung dürfte zum einen mit den Kundengruppen zu tun haben, da Bau und Handwerk recht ordentlich laufen, während die Maschinen- und Werkzeugindustrie erhebliche Einbrüche verkraften muss. Zum anderen aber auch darauf zurückgeführt werden, dass mittlerweile wieder 93 Prozent der Befragten ihre stationäre Verkaufsfläche ganz oder teilweise geöffnet haben, und das Geschäft im B2B-Bereich von einer intensiven Außen- und Innendienstbetreuung lebt.

Situation im Hartwareneinzelhandel

Im Hartwareneinzelhandel haben derweil wieder alle Verkaufsstellen geöffnet, nachdem ab Mitte März rund ein Drittel der Händler ihre stationären Verkaufsflächen schließen musste. Im Hartwareneinzelhandel ist aufgrund seiner differenzierten Ausprägung und den regional unterschiedlichen Restriktionen seitens der Politik weiterhin kein einheitliches Bild darzustellen. Für den April meldeten 44 Prozent der befragten Unternehmen Umsatzrückgänge verglichen mit dem Vorjahresmonat. Dagegen konnten aber auch 38 Prozent der Facheinzelhändler ein (teilweise deutliches) Umsatzwachstum erzielen (Abbildung 3). Im Vergleich zum März 2020 stiegen die Umsätze bei 46 Prozent der Facheinzelhändler, während sie bei 39 Prozent zurückgingen. Dies kann unter dem Gesichtspunkt, dass bei der Befragung im April noch über 60 Prozent der teilnehmenden Fachhändler mit Umsatzrückgängen gerechnet haben, vorsichtig als erfreuliche Tendenz gewertet werden. Die Auftragslage im Werkstattgeschäft sowie bei Montagen und Dienstleistungen bewerten 33 Prozent der Befragten als gut, 45 Prozent als gleichbleibend und 22 Prozent als schlecht. Für den Mai rechnen 66 Prozent der Fachhändler mit einer gleichbleibenden oder besseren Entwicklung als im April.