FWI feiert sein 75-jähriges Bestehen

Der Fachverband Werkzeugindustrie e. V. (FWI) wurde im Jahr 1951 gegründet. Am 25. April feierte die Interessenvertretung ihr 75-jähriges Bestehen in der Eventlocation Alte Papierfabrik in Wuppertal.

Um die 100 Gäste, hauptsächlich Repräsentantinnen und Repräsentanten vieler Mitgliedsbetriebe, aber auch Gäste aus anderen Verbänden und aus den Bereichen Messe und Presse konnte der FWI begrüßen. Die Alte Papierfabrik in Wuppertal bildete den perfekten Rahmen für die Jubiläumsfeier. Streng genommen sei der FWI schon deutlich älter, erklärte Geschäftsführer Stefan Horst in seiner Begrüßungsansprache. Der „Verband deutscher Werkzeug-, Eisenwaren- und Haus- und Küchengeräte-Fabrikanten“, der direkte Vorgänger des FWI, wurde bereits im Mai 1909 in Remscheid gegründet. Am 23. April 1951 erfolgte dann die Neugründung, Stichdatum für das diesjährige Jubiläum.

Vorstandssprecher Thomas Glockseisen hob in seiner Rede die Bedeutung des FWI hervor: „Unser Verband wurde nicht gegründet, um einfach nur zu existieren. Er wurde gegründet, um etwas zu vertreten, nämlich Werte, die tragen. Seit 75 Jahren steht dieser Fachverband für Made in Germany, nicht als Etikett, sondern als Versprechen, und zwar für Qualität, für Präzision und für Verlässlichkeit“, so Glockseisen.

Der Fachverband Werkzeugindustrie e.V. (FWI) versteht sich als die zentrale Interessenvertretung und verbandliche Organisation der deutschen Werkzeughersteller. Mit Sitz in Remscheid vertritt er etwa 150 Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Handwerkzeuge, Maschinenwerkzeuge und Baubefestigungstechnik. Ein weiterer Kern des Selbstverständnisses sei der Zusammenhalt, führte Thomas Glockseisen weiter aus. „Unsere Mitgliedsunternehmen stehen zwar im Wettbewerb, aber im Fachverband stehen sie nebeneinander, manchmal auch füreinander. Hier werden Erfahrungen geteilt, Lösungen diskutiert, und manchmal auch leidenschaftlich gestritten, immer mit dem Ziel, gemeinsam besser zu werden“, so der Vorstandssprecher.

Mehr Informationen zum Jubiläum des FWI lesen Sie in der nächsten Ausgabe der EZ Eisenwaren-Zeitung, die am 26. Mai erscheint.

Bildtext Thomas Glockseisen: „Die Zukunft unserer Branche entscheidet sich heute. Ressourceneffizienz, langlebige Produkte und verantwortungsvolle Prozesse

sind keine Kompromisse, das sind Wettbewerbsvorteile.“

Bild: FWI/Frank Elschner