Geringeres Minus für die Baumarktbranche

Der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) meldet die Zahlen für das erste Quartal 2026. Trotz schwieriger Gesamtsituation hat sich das Umsatzminus in Deutschland sichtbar abgeschwächt.

Der Bruttoumsatz der Bau- und Heimwerkermärkte in Deutschland belief sich im ersten Quartal des Jahres auf 4,53 Mrd. Euro (Quelle: GfK-Total-Store-Reports, D-A-CH, März 2026). Das ist ein Rückgang von minus 0,9 Prozent beziehungsweise flächenbereinigt minus 0,5 Prozent in Deutschland. Dieser Rückgang ist deutlich geringer als im Vorjahresquartal. „Im ersten Quartal des Vorjahres lagen wir noch bei einem Minus von 4 Prozent“, erklärt BHB Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Wüst.

Besonders positiv entwickelten sich hierzulande in den ersten drei Monaten die Segmente Freizeit-/Saisonwaren (+18,3 %), Haushaltswaren (+9,4 %) und Automotive (+9,3 %). Merkliche Rückgänge gab es hingegen bei Gartenmöbeln (-12,4 %), Fliesen (-10,2 %) und Gartenausstattung (-7,4 %).

Österreich kann im Q1 ein kleines Plus von 0,5 Prozent verzeichnen. Hier entwickelten sich besonders Automotive (+17,2 %) sowie Gartengeräte/Be- und Entwässerung (+17,1 %) positiv, Verlierer sind Fliesen (-8,9 %) und Elektro (-8,2 %). Die Schweiz verliert minus 3,2 Prozent (aufgrund nationaler Sondereffekte), dreht allerdings auf bereinigter Fläche bereits wieder ins Plus (+1,0 %). Aufschwung gab es im Bereich Automotive (+3,7 %) und Technik/Büro/ Unterhaltung (+3,0 %), größere Verluste verzeichneten die Bereiche Gartenmöbel (-18,1 %) und Wohnen/Dekoration (-16,8 %).

Bildtext Umsatzentwicklung der Bau- und Heimwerkermärkte im ersten Quartal

Bild: BHB, *Quelle: GfK-Total-Store-Reports, D-A-CH, März 2026