Baywa startet das Jahr nach Plan

Die Baywa AG ist im ersten Quartal 2026 mit einem planmäßig rückläufigen Umsatz solide ins neue Jahr gestartet. Der Konzernumsatz belief sich im ersten Quartal 2026 auf 2,3 Mrd. Euro nach 3,6 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum.

Der Rückgang resultiere aus dem Zusammenwirken von Marktfaktoren sowie strategischen Entscheidungen im Rahmen der Sanierung, informiert das Unternehmen. Vor allem der seit Ende Februar laufende Irankonflikt belastet die Agrar- und Baustoffbranche durch höhere Preise für Diesel, Düngemittel und petrochemisch hergestellte Produkte wie bestimmte Kunststoffe.

Zu den planmäßigen, strategischen Faktoren gehört der Verkauf der Cefetra Group B.V., deren Umsatz nicht mehr in der Bilanz abgebildet wird. Einfluss auf den Umsatz hatte auch der strategische Fokus auf ertragsstärkere Produktlinien. Margenschwächere Produkte wurden aus dem Sortiment genommen. Aufgrund der angepassten Mittelfristplanung der Baywa hat der Vorstand beschlossen, das jetzige Sanierungskonzept frühzeitig anzupassen. Zu diesem Zweck wurde mit den finanzierenden Banken eine Standstill-Vereinbarung mit einer Laufzeit bis Herbst 2026 abgeschlossen. Die Vereinbarung soll einen strukturierten Prozess zur Überarbeitung des Sanierungskonzepts ermöglichen.

Vor dem Hintergrund des laufenden Prozesses zur Überarbeitung des Sanierungskonzeptes kann der Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2025 nicht innerhalb der gesetzlichen und börsenrechtlichen Fristen veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung ist nach Überarbeitung des Sanierungskonzepts und Vorliegen eines entsprechenden Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers vorgesehen.

Bildtext Die Zentrale der Baywa AG in München

Bild: Baywa