Neue Workwear mit Flammenabwehr

Das Unternehmen Fristads entwickelt seine Arbeitskleider weiter in Richtung Sicherheit und Nachhaltigkeit. Der Hersteller hat an der Entwicklung einer neuen, flammenhemmenden Faser mitgewirkt, die in die kommende Multinorm-Green Kollektion integriert wird.

Flammenhemmende Bekleidung gehört zur persönlichen Schutzausrüstung. Bislang beruhten die Fasern darin auf Materialien mit chemischen Lösungen, erklärt das Unternehmen. Nun wird mit Protex F eine umweltfreundliche Alternative vorgestellt, die ohne das Metall Antimon auskommt. Entwickelt wurde sie in den letzten fünf Jahren von Fristads in Zusammenarbeit mit dem Chemiehersteller Kaneka und dem Faservertriebsunternehmen Waxman Fibres.

Die Faser kann unter Verwendung von recycelten Chemikalien aus Kunststoff- und Textilabfällen hergestellt werden. Eine Fallstudie dazu führte die Zeitschrift „Health und Safety International“ (HSI) durch. Fristads wird als einer der ersten Anbieter die Innovation auf den Markt bringen. Protex F wird in die Multinorm Green-Kollektion integriert, die im September in den Handel kommt.

Die Kollektion kombiniert zertifizierten Multinorm-Schutz mit nachhaltigeren Materialien. Ausgestattet ist sie erstmals mit Umweltproduktdeklarationen, die von unabhängigen Stellen verifizierte Daten zu CO2-Emissionen und Wasserverbrauch über den gesamten Lebenszyklus jedes Kleidungsstücks liefern.

Bildtext Fristads bringt ab September flammenhemmende Arbeitskleidung mit nachhaltigeren Fasern auf den Markt.

Bild: Fristads