Trumpf meldet Umsatz knapp über Vorjahr

Das Hochtechnologieunternehmen Trumpf hat vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/26 gemeldet. Der Umsatz liegt mit 4,3 Mrd. Euro in etwa auf Vorjahresniveau, der Auftragseingang steigt um sieben Prozent auf 4,5 Mrd. Euro. Damit beendet Trumpf das Geschäftsjahr besser als erwartet.

Nach drei Jahren mit rückläufigem Auftragseingang und zwei Jahren mit sinkendem Umsatz stünden die Zeichen nun auf Erholung, heißt es aus der Ditzinger Zentrale. Nach vorläufigen Berechnungen erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2025/26 (Stichtag 30. Juni 2026) einen Umsatz knapp über Vorjahresniveau von 4,34 Mrd. Euro (Geschäftsjahr 2024/25: 4,33 Mrd. Euro) und einen Auftragseingang von 4,5 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,2 Mrd. Euro). In seiner Prognose vergangenen Herbst war das Unternehmen von einem stagnierenden bis leicht steigenden Auftragseingang sowie einem sinkenden Umsatz für die Gruppe ausgegangen.

Der stärkste Einzelmarkt waren im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals wieder die USA. Dort konnte Trumpf einen deutlichen Umsatzzuwachs verzeichnen. So stieg der Umsatz um rund 16 Prozent auf etwa 760 Mio. Euro (Vorjahr: 661 Mio. Euro). Im Heimatmarkt Deutschland sank der Umsatz hingegen um sechs Prozent auf rund 660 Mio. Euro (Vorjahr: 700 Mio. Euro). Trotz eines erneuten Umsatzrückgangs um sieben Prozent war China mit rund 450 Mio. Euro Umsatz (Vorjahr: 482 Mio. Euro) stärkster asiatischer Einzelmarkt.

„Der gestiegene Auftragseingang stimmt uns optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, in dem wir weiteres Wachstum erwarten“, so Trumpf Chefin Nicola Leibinger-Kammüller. „Bei aller nötigen Vorsicht gehen wir auf Basis der letzten Monate von einer leichten konjunkturellen Trendwende in unserem Geschäft aus. Ungeachtet der schwierigen geopolitischen Rahmenbedingungen ist es uns gelungen, in allen Geschäftsbereichen zuzulegen. Dies betraf das Geschäft mit Werkzeugmaschinen und Lasern ebenso wie Elektronik und EUV mit unserem Partner ASML, das dank der deutlich gestiegenen Halbleiternachfrage spürbar zulegte. Zudem sind wir in wichtigen Entwicklungsprojekten wie der lasergestützten Drohnenabwehr spürbar vorangekommen.“

Bildtext Nicola Leibinger-Kammüller: „Dass die USA erstmals wieder der stärkste Einzelmarkt waren und darin Deutschland ablösen konnten, dokumentiert die Wachstumsdynamik in vielen Märkten weltweit.“

Foto: Trumpf