Jubiläum: Uvex feiert 100-jähriges Bestehen

Uvex, Hersteller von Arbeitsschutzprodukten, feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Aus dem kleinen Handwerksbetrieb von einst ist bis heute eine global agierende Unternehmensgruppe mit rund 3.000 Mitarbeitern und 49 Tochterfirmen in 23 Ländern geworden.

Die Geschichte von Uvex beginnt im Jahr 1926 im Fürther Vorort Poppenreuth. Dort entwickelte Firmengründer Philipp M. Winter in Handarbeit die ersten Schutzbrillen. Schon bald waren seine Produkte nicht nur bei Arbeitern und Handwerkern gefragt, sondern auch im Sport. Bei den Olympischen Winterspielen 1936 stattete Philipp M. Winter erstmals Athleten mit Schutzbrillen aus. 1938 erklommen deutsche Bergsteiger den Nanga Parbat mit Gletscherbrillen aus Fürth. 1956 markierte die Geburtsstunde der Marke Uvex. Nach einem Aufenthalt in den USA entwickelte Rainer Winter, Sohn von Philipp M. Winter, den Markennamen als Kurzform aus dem Qualitätsmerkmal „ultra violet excluded“ – also UV-Schutz. Rainer Winter hatte erkannt, dass ein erfolgreiches Produkt eine prägnante Marke und Markenführung benötigt und trieb in der Folgezeit die Internationalisierung und Diversifikation des Unternehmens weiter voran.

Die Uvex Group vereinigt heute vier Gesellschaften unter einem Dach: die Uvex Safety Group (Uvex, Hex Armor, Laservision und Heckel), die Uvex Sports Group (Uvex, Alpina und Hiplok), die Filtral Group (Filtral und Primetta) und die UD2C Group für das Direct to Consumer Online-Geschäft. Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2024/25 einen Gesamtumsatz von 683 Mio. Euro. Das wichtigste Standbein der Gruppe mit einem Umsatzanteil von über 80 Prozent ist der Arbeitsschutz. Die Uvex Safety Group bietet ein umfassendes Produkt-Portfolio persönlicher Schutzausrüstung (PSA), vielseitige Dienstleistungen und digitale Geschäftsmodelle.

Bildtext Die Unternehmenszentrale von Uvex in Fürth. Das Unternehmen erzielte in 2024/25 einen Gesamtumsatz von 683 Mio. Euro.

Foto: Uvex