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SCHWERPUNKT
Stefan Duge: „Wir verkürzen unsere Durchlaufzeiten, indem wir den Material- und Teiletransport auch bei Spitzenaus- lastung der Produktion oder in Urlaubs- phasen lückenlos 24/7 aufrechterhalten.“
Foto: Roto
rend die DCU602 über eine Kippfunktion verfügt, die das Abladen übernimmt, hat die DCU601 eine elektrische Hebefunk- tion. Wenn es mal wieder später wird, sorgt die Beleuchtung der Schubkarren fürs Sehen und Gesehen-Werden.
Meta
Der Anbieter Meta hat anlässlich der an- stehenden Logimat verschiedene neue Produkte und Lösungen angekündigt.
Um den speziellen Anforderungen durch den Einsatz von Kommissionierrobotern gerecht zu werden, wurde eine eigene Re- gallösung auf Basis des Systems „META Multifloor“ entwickelt. Unter dem Namen „META-ILS“ (ILS = Innovative Logistic Solutions) bietet das Unternehmen außerdem seit mittlerweile zwei Jahren in- dividuelle Kundenlösungen für komplexe Aufgaben im Bereich der Lagerautomati- sierung mit Fördertechnik an. Die weltwei- ten Kunden profitieren dadurch nachhaltig von effizienter Fördertechnik in Verbin- dung mit der hochwertigen Lagertechnik. Zum Start der Logimat wird sich der Arns- berger Lagertechnikspezialist zudem mit einem neuen Markenlayout präsentieren, das die Markenkerne wie zum Beispiel Qualität und Innovation verstärkt heraus- stellen soll. Das neue Design wird mit der Leitmesse in Stuttgart weltweit ausgerollt und soll die Positionierung der bewährten Qualitätsmarke weiter stärken.
Roto Frank
Wie profitieren Unternehmen und ihre Kunden konkret von modernen Intralo- gistik-Lösungen? Eine Antwort auf diese Frage liefert der Fenster- und Türtechno- logie-Hersteller Roto Frank. Dort fährt seit Oktober 2023 ein elektrisch betrie- bener, fahrerloser Outdoor-Transportzug den gesamten Produktionsoutput voll automatisiert vom Zwischenlager der Produktion über das Firmengelände.
Im Servicecenter Logistik lädt der Zug die transportierten Paletten ebenfalls vollautomatisch ab. Der Inbetriebnahme des Outdoor-Transportzugs ging mit Unterstützung des Lieferanten Neumaier Industry eine intensive Planung voraus. Ermittelt werden mussten die zu trans- portierenden Stückzahlen, die genauen Eigenschaften des Fahrzeugs, die tech- nische und auch optische Gestaltung der
Übergabestationen und das mehrstufige Sicherheitskonzept. Sowohl die Zugma- schine als auch beide Anhänger sind mit Rundum-Sicherheitsscannern ausgerüs- tet. Sie erkennen kleinste Hindernisse oder auch eine Person auf dem Fahr- weg sowie zwischen den drei Zugteilen und stoppen das Fahrzeug sofort. Der beleuchtete Transportzug bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von maximal
5 km/h über das Werksgelände. Um genau dem festgelegten Fahrweg zu folgen, ist er mit einer Geo-Navigation ausgestattet. Fahrbahnmarkierungen, Hinweisschilder und Geschwindigkeits-Poller lenken und „bremsen“ den gleichzeitigen Lkw-Werks- verkehr auf dem Firmengelände sodass sich die Fahrzeuge nicht gegenseitig behindern. Der Mehrwert für Kunden wird bei der schnelleren Warenverfügbarkeit deutlich. Im Ergebnis gelangt Fertigware schneller zum Versand und ist somit auch schneller für Kunden verfügbar. Laut Roto ist die Liste bereits laufender Industrie- 4.0-Projekte in der Produktion lang und umfasst im Einzelnen die Online-Erfas- sung von Maschinen- und Betriebsdaten, den Einsatz kollaborativer Roboter, die di- gitale Ersatzteilverwaltung, den 3D-Druck
(additive Fertigung) sowie den Einsatz einer Mixed-Reality-Brille (HoloLens).
Still
Still ist ein führender Anbieter für innerbe- triebliche Logistiklösungen. Das Portfolio umfasst Gabelstapler, Lagertechnik, vernetzte Systeme sowie Dienstleistun- gen, zu denen nun auch eine Lösung mit dem Namen „Smart Charging“ gehört. Mit dem System lassen sich die Batterie- und laderelevanten Prozesse der Stapler- flotte vollständig, digital und transparent überwachen und steuern. „Nur wer genau weiß, wann wo wie viel Energie benötigt und verbraucht wird, kann seine Ladevor- gänge und damit die Verfügbarkeit seiner Fahrzeuge und den lückenlosen Material- fluss zuverlässig und vorausschauend planen“, so der Hersteller. Die Still Smart Energy Unit (SEU) vernetzt die statio- nären Ladegeräte im Unternehmen und stellt eine effiziente Energieverteilung si- cher. So werden Ladezustände analysiert, Kapazitäten geplant und Ladevorgänge priorisiert. „Die Einsparpotenziale, die wir mit Smart Charging heben, sind beacht- lich“, erläutert Gesa Kaatz, Energieexper- tin bei Still. Umfangreiche Testreihen bei einem mittelständischen Logistikdienst- leister mit insgesamt sieben Lithium-Io- nen-Ladestationen haben beispielsweise ergeben, dass dort nur durch den Einsatz intelligenter Ladetechnologie knapp 10.000 Euro pro Jahr an Energiekosten eingespart werden. Eine Summe, mit der sich die Anschaffung der Smart Energy Unit in diesem konkreten Fall bereits innerhalb eines Jahres amortisiert hat.
Tanos
Der Hersteller Tanos hat zu Beginn des Jahres seine etablierte Systainer-Reihe um die Varianten Combi und Sortainer er-
Gesa Kaatz: „Durch eine intelligente Ladestra- tegie lässt sich überwachen und steuern, wann und wie schnell Flurförderzeuge geladen werden. So lassen sich die Energiekosten des Fuhrparks schnell und deutlich spürbar senken.“ Foto: Still
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