Page 31 - EZ_01-2024_EPaper
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 SCHWERPUNKT
 Martin Reinke: „Unsere Händler haben die flexible Option, aus einem digitalen Baukastensystem zu wählen und dabei zu entscheiden, in welchem Segment sie ihre Abläufe optimieren und digitalisieren möchten.“ Foto: Nordwest
Wachstum im B2B E-Commerce
Der Onlinehandel ist im PVH nicht mehr wegzudenken, und der Blick auf die letzten Jahre macht deutlich, dass die Entwicklung dieser Geschäftsmodelle noch eine Menge Potenzial hat. „Seit Jah- ren beobachten wir zweistellige Wachs- tumsraten im Bereich B2B E-Commerce, unsere Plattformen wie der Multishop wachsen stetig, zudem verzeichnen
wir ein starkes Wachstum bei den Ver- sorgungssystemen. Insbesondere die organisierten Einkaufsprozesse und Be- schaffung von wiederkehrenden Bedar- fen von Stammkunden werden bereits heute zum großen Teil über E-Commerce, E-Business und E-Procurement Platt- formen abgedeckt. Die Fachgroßhändler im PVH entdecken aber auch zunehmend Wachstumschancen mit regionalen Neu- kunden, die sie über ein leistungsstarkes E-Commerce-Angebot effizient nutzen können“, beschreibt Joachim Hiemeyer die Situation beim E/D/E.
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Martin Reinke hat einen etwas anderen Blickwinkel: „Wir streben danach, dass die Fachhandelspartner ihre Bestellun- gen für das Nordwest-Lager elektronisch bei uns aufgeben. Hierbei steht nicht der Anteil von Online-Bestellungen über un- ser Lagerbestellsystem im Vordergrund – sondern wir legen besonderen Wert auf den prozessoptimierten Ansatz über EDI (Electronic Data Interchange) für unsere Fachhandelspartner. Wir setzen damit auf einen vollautomatisierten Prozess, der auch beim Fachhändler entspre- chend integriert wird und voraussetzt, dass die Bestellungen nicht zusätzlich neben seiner Warenwirtschaft auch in unserem Online-System erfasst werden müssen. In Bezug auf die Anzahl der Bestellungen ergibt sich, dass etwa 24 Prozent über den Onlinekanal eingehen, während wir über den bevorzugten EDI- Kanal etwa 72 Prozent der Bestellungen abwickeln. Vor etwa sechs Jahren hatten wir einen Online-Anteil von ca. 50 Prozent
und einen manuellen Erfassungsauf- wand in unserem Unternehmen von etwa zehn Prozent.“
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