Gustav Wolf setzt auf Fepa-System

Die Gustav Wolf GmbH, Hersteller von Stahlseilen und Drahtprodukten, hat auf das ERP-System Fepa von Planat umgestellt. Damit sollen Prozesse effizienter gestaltet und zukünftiges Wachstum gesichert werden.

Das Industrieunternehmen mit Hauptsitz in Gütersloh betreibt Produktionsstandorte in Europa, den USA und Asien. Vor diesem Hintergrund stellte die Ablösung des bisherigen ERP-Systems ein strategisches Transformationsprojekt dar. Auslöser war die Abkündigung der bisherigen Lösung zum Juli 2024. Daraufhin kontaktierte Gustav Wolf beinahe zehn ERP-Anbieter. Ein Großteil kam nicht in Frage, weil das Unternehmen kein Stückgutproduzent ist, sondern Längenfertiger.

In die engere Auswahl kamen drei Anbieter. Nach der Entscheidung für Planat erfolgte die Einführung des neuen Systems in zwei Stufen. Der erste Go-live startete am 1. Juli 2024 mit allen Werken weltweit außer China. Am 1. Januar 2025 folgte die zweite Phase mit der vollständigen Funktionsintegration für Einkauf, Vertrieb, Produktion, Materialwirtschaft, Kalkulation, Betriebsdatenerfassung sowie Dokumentenmanagement. Ein Schwerpunkt liegt auf der standortübergreifenden Produktionsplanung, mit der Kapazitäten und Prioritäten über mehrere Werke hinweg koordiniert werden können.

Mit der Einführung wurden zugleich die IT-Struktur international vereinheitlicht und logistische Prozesse standardisiert und weiter automatisiert. In einem nächsten Schritt soll die Fertigungssteuerung weiter automatisiert werden.

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