GWS bietet Trendstudie zum E-Commerce 2026
Die Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme (GWS) hat als Studienpartner mit den Foundry-Medien CIO, CSO und Computerwoche eine Studie über E-Commerce im Jahr 2026 und die damit verbundenen Anforderungen sowie Herausforderungen erarbeitet. Die Studie kann kostenfrei heruntergeladen werden.
In der Studie werden die Ziele von Unternehmen in Verbindung mit dem digitalen Handel, mögliche Hürden in Projekten sowie zukünftige Ansprüche an oder Chancen für den E-Commerce beleuchtet. Basis hierzu ist eine Online-Umfrage, an der sich 106 Unternehmen aus B2C- und B2B-Handel, Produktion und Dienstleistung zwischen November und Dezember 2025 beteiligt haben.
Ein Ergebnis ist, dass Unternehmen heutzutage ihren Fokus eindeutig auf langanhaltende, loyale Kundenbindungen legen und E-Commerce als Instrument dafür verwenden. Insgesamt 56 Prozent aller Befragten – hauptsächlich kleinere Unternehmen mit unter 500 Beschäftigten – nennen den Auf- & Ausbau von Kundenbeziehungen als treibende Kraft für ihre E-Commerce-Nutzung. Die Umsatzsteigerung hingegen nimmt mit 37 Prozent der Nennungen als Motiv für E-Commerce-Investitionen eine eher nachgeordnete Bedeutung ein.
Zusätzlich ist die Studie auf den Bedarf an Anpassungen von E-Commerce-Lösungen eingegangen und lieferte interessante Zahlen im Bereich der Produktion. Insgesamt nehmen 87 Prozent der Unternehmen Änderungen an ihrer E-Commerce-Lösung vor, und zwar von gering bis gravierend. Am relevantesten ist der Bedarf an höherer branchenspezifischer Anpassung mit 37 Prozent. Die produzierenden Gewerbe kommen hier sogar auf ein Ergebnis von 54 Prozent. Außerdem ist zu erkennen, dass kleinere Unternehmen (< 500 Beschäftigte) fast doppelt so häufig auf eine Anpassung ihrer E-Commerce-Lösung verzichten als größere (> 500 Beschäftigte). Daraus lässt sich schließen, dass kleinere Betriebe weniger komplexe E-Commerce-Prozesse haben oder benötigen als größere Unternehmen.
Foto: GWS

