E/D/E erzielt Plus beim Handelsvolumen 2025
Das Einkaufsbüro Deutscher Eisenhändler (E/D/E) hat seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Demnach hat die Wuppertaler Verbundgruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Handelsvolumen von 9,4 Mrd. Euro realisieren können, ein deutliches Plus gegenüber Vorjahr.
Das Jahr 2025 sei geprägt gewesen von schwierigen geopolitischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen. Die Nachfragerückgänge hätten sich erneut auf die meisten Segmente des Produktionsverbindungshandels (PVH) ausgewirkt, heißt es im Geschäftsbericht des E/D/E. Trotz dieser herausfordernden Rahmenbedingungen konnte die Verbundgruppe das Handelsvolumen im Jahr 2025 um 4,7 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (2024: 8,9 Mrd. Euro) steigern.
Der Stahlbereich hat ein mengengetriebenes Wachstum von 9,4 Prozent zu verzeichnen. Die Etris Bank konnte sich mit plus 11,4 Prozent (3,0 Mrd. Euro) ebenfalls sehr positiv entwickeln. Die Zentralregulierung wuchs um 2,1 Prozent auf 6,0 Mrd. Euro. Auch die Geschäftsbereiche II bis IV (Befestigungstechnik, Bauelemente, Bau- und Möbelbeschläge, Sicherheitstechnik, Baugeräte und Bauwerkzeuge; Elektrowerkzeuge, Betriebseinrichtungen, Schweißtechnik; Arbeitsschutz, Technischer Handel und Werkstattmaterial) verzeichneten Zuwächse zwischen 3,1 und 6,3 Prozent. Lediglich der Geschäftsbereich I (Präzisionswerkzeuge, Handwerkzeuge, Maschinen) musste einen leichten Rückgang von 0,7 Prozent hinnehmen. Auch das Lagergeschäft ging um 3,1 Prozent zurück. „Die Finanzkraft des Unternehmens bleibt stabil und bildet weiterhin die Grundlage für substanzielle Investitionen in Digitalisierung, Automatisierung und moderne Technologien. Diese Investitionen sind entscheidend, um Effizienzpotenziale zu heben und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern“, schreibt die Geschäftsführung in ihrem Bericht für 2025. Und weiter für den Ausblick auf das laufende Jahr: „Das Jahr 2026 wird für uns im Zeichen der konsequenten Transformation stehen. Wachstumspotenziale sollen durch die Digitalisierung von Vermarktungsaktivitäten, die Stärkung des Zentrallagers und die Gewinnung neuer Kundengruppen sowohl national als auch international erschlossen werden.“
Weitere Details zum abgelaufenen Geschäftsjahr des E/D/E lesen Sie in der kommenden Ausgabe der EZ Eisenwaren-Zeitung, die am 26. Mai erscheint.
Bildtext E/D/E-Zentrale in Wuppertal
Bild: E/D/E

