Insolvenzantrag für zwei Hagebaumärkte

Die Hagebaumarkt Mülheim an der Ruhr GmbH hat für ihre beiden Märkte in Mülheim und Ratingen einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht gestellt. Der Geschäftsbetrieb an beiden Standorten wird zunächst fortgeführt.

Betroffen sind 75 Mitarbeiter. Hintergrund des Verfahrens sind vor allem deutlich gestiegene Betreiberkosten, insbesondere im Bereich der Miete, informiert die Pressemitteilung. Am Standort Ratingen wirkten sich zusätzlich umfangreiche Bauarbeiten im direkten Umfeld negativ auf die Kundenfrequenz aus. Die strukturell hohen Standortkosten konnten dauerhaft nicht ausgeglichen werden, informiert die Inhaberfamilie Buhren. Jetzt gehe es darum, eine nachhaltige Lösung für die Märkte und die Teams zu entwickeln.

Für die Kunden ändert sich zunächst nichts: Die Märkte bleiben in den kommenden Monaten geöffnet, das Sortiment ist verfügbar und laufende Aktionen werden fortgeführt. Das Fachhandelsgeschäft der Familie Buhren, die Baustoffzentrum Wilhelm Harbecke GmbH, ist nicht von der Insolvenz betroffen.

Bildtext Der Hagebaumarkt in Mühlheim an der Ruhr

Bild: Hagebau