Nordwest mit positiver Geschäftsentwicklung 2026
Die Nordwest Handel AG hat Zahlen zu den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach erzielte der Konzern im Berichtszeitraum ein Geschäftsvolumen von 3,652 Mrd. Euro und übertraf damit den Vorjahreswert um 3,6 Prozent.
Trotz eines weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds mit verhaltener Investitionstätigkeit, einer schwachen Baukonjunktur sowie einer insgesamt nur moderaten wirtschaftlichen Dynamik habe sich das Geschäftsvolumen im Berichtszeitraum insgesamt positiv entwickelt, heißt es in dem Zwischenbericht des Unternehmens. In den einzelnen Geschäftsarten zeigte sich ein geteiltes Bild. Während sich das ZR- und Streckengeschäft, getrieben durch den volumenstarken Geschäftsbereich Stahl, mit (+) 4,1 Prozent positiv entwickelte, verfehlte das Lagergeschäft den Vorjahreswert um (-) 5,8 Prozent.
Die Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche zeigte auch per September 2026 ein differenziertes Bild. Besonders positiv entwickelte sich weiterhin der Geschäftsbereich Stahl, der mit einem Geschäftsvolumen von 1.37 Mrd. Euro den Vorjahreswert deutlich um (+) 15,7 Prozent übertraf. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere die gegenüber dem Vorjahr gestiegenen abgesetzten Tonnagemengen. Darüber hinaus zeigten sich die Geschäftsbereiche Handwerk & Industrie, Haustechnik sowie TeamFaktor/Services in ihrer Entwicklung robust. Der Geschäftsbereich Handwerk & Industrie erreichte per 30. September 2026, trotz des Verlustes eines großen Fachhandelspartners innerhalb des ersten Halbjahres 2025, mit einem Geschäftsvolumen von 779,5 Mio. Euro und einer Entwicklung von (-) 0,2 Prozent nahezu das Vorjahresniveau. Im Geschäftsbereich Bau lag das Geschäftsvolumen per 30. September 2026 mit 285,5 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert (-16,0 %). Mit einem Geschäftsvolumen von insgesamt 252,4 Mio. Euro entwickelte sich der Bereich Haustechnik weitestgehend stabil und verfehlte das Vorjahr nur marginal um -0,1 %. Ebenfalls mit -0,1 % entwickelte sich der Bereich TeamFaktor/Services auf dem Niveau des Vorjahres.
Bildtext Nordwest Unternehmenszentrale in Dortmund
Foto: EZ/Mau

