Nordwest mit Zahlen zum ersten Halbjahr

Die Nordwest Handel AG hat Zahlen des aktuellen Geschäftsjahres bekannt gegeben. Demnach hat der Konzern im ersten Halbjahr 2026 ein Geschäftsvolumen von 2,42 Mrd. Euro erzielt und lag damit um 1,8 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Wie es in der offiziellen Meldung heißt, habe sich in einem weiterhin herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld das Geschäftsvolumen insgesamt stabil entwickelt. Lag die Gesamtentwicklung im ersten Quartal mit minus 0,8 Prozent noch leicht unter dem Vorjahr, schloss das zweite Quartal mit plus 4,4 Prozent deutlich positiv ab.

Mit Blick auf die Entwicklung der Geschäftsbereiche innerhalb der einzelnen Geschäftsarten zeigte sich weiterhin ein deutlich differenziertes Bild. Positiv hervorzuheben war der Geschäftsbereich Stahl, der mit einem Geschäftsvolumen von 884,5 Mio. Euro den Vorjahreswert deutlich um +10,9 Prozent übertraf. Die positive Entwicklung resultierte insbesondere aus gestiegenen abgesetzten Tonnagemengen im Vergleich zum Vorjahr. Der Geschäftsbereich Teamfaktor/Services entwickelte sich ebenfalls positiv. Mit einem Geschäftsvolumen von 638,4 Mio. Euro lag der Bereich zum Halbjahr 2026 um 1,3 Prozent über dem Vorjahreswert.

Der Bereich Bau blieb per 30. Juni 2026 vor dem Hintergrund der weiterhin angespannten konjunkturellen Rahmenbedingungen deutlich hinter dem Vorjahresniveau zurück. Mit einem Geschäftsvolumen von 186,0 Mio. Euro ergab sich ein Rückgang von 18,6 Prozent. Zwar konnte das Lagergeschäft einen Anstieg von 7,7 Prozent verzeichnen, ein mit minus 20,3 Prozent deutlich rückläufiges ZR- und Streckengeschäft konnte damit aber nicht kompensiert werden. Ursächlich für diesen deutlichen Rückgang war insbesondere der Verlust eines großen Fachhandelspartners im ZR-Geschäft innerhalb der zweiten Jahreshälfte 2025. Der Bereich Handwerk & Industrie erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Geschäftsvolumen von 532,5 Mio. Euro und lag damit 1,5 Prozent unterhalb des Vorjahreszeitraums. Die insgesamt robuste Entwicklung war insbesondere auf eine positive Entwicklung im zweiten Quartal zurückzuführen (+4,5 %), nachdem das erste Quartal mit minus 6,2 Prozent noch unter dem Vorjahr abgeschlossen hatte.

Bildtext Nordwest Unternehmenszentrale in Dortmund

Foto: EZ/Mau