Rohstahlerzeugung „erholt sich“ langsam

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl hat aktuelle Zahlen zur Rohstahlerzeugung in Deutschland bekannt gegeben. Demnach ist in 2026 eine deutliche Steigerung gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum zu verzeichnen. Der Verband spricht von einer „weiterhin verhaltenen Erholung“.

Die Rohstahlproduktion in Deutschland hat im August 2026 mit einem Plus von 1,7 Prozent im Vorjahresvergleich nur leicht zugelegt. Im Vergleich zum direkten Vormonat hat sich die Erzeugung jedoch leicht verringert (-3,0%)). Mit Blick auf die Produktionsverfahren zeigt sich ein stark gemischtes Bild. Besonders deutlich stieg im August die Elektrostahlerzeugung auf Basis von Schrott und Strom (+13 % im Vergleich zum Vorjahresmonat). Die Stahlproduktion auf der Hochofen-Konverter-Route (Oxygenstahl) verzeichnete dagegen ein Minus von zwei Prozent.

Von Januar bis August 2026 erhöhte sich die Rohstahlerzeugung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,3 Prozent. Hochgerechnet auf die Jahresproduktion liegt die Erzeugung der ersten acht Monate bei 35,9 Mio. Tonnen.

Bildtext Rohstahlproduktion mit leichter Erholung

Foto: Worldsteel