Trumpf mit positiven Geschäftsjahreszahlen
Die Trumpf Gruppe hat Zahlen des am 30. Juni abgelaufenen Geschäftsjahres 2025/26 bekannt gegeben. Demnach verzeichnete das Unternehmen einen leichten Umsatzzuwachs von 0,2 Prozent auf 4,34 Mrd. Euro. Gewinn und Auftragseingang legten deutlich zu.
Der Auftragseingang konnte nach drei Geschäftsjahren mit rückläufigen Auftragseingängen wieder ein Auftragsplus verzeichnen und stieg um 6,6 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro (Vorjahr: 4,2 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich sehr deutlich auf 480 Mio. Euro (Vorjahr: 59 Millionen). Die EBIT-Rendite stieg nach 1,4 Prozent im Vorjahr auf 11,1 Prozent.
Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende des Vorstands von Trumpf, sagte bei der Vorlage der Bilanz: „Die harte Arbeit, die wir im Unternehmen geleistet haben hinsichtlich notwendiger Kostensenkungen sowie die Bereinigung unseres Portfolios, zeigen Ergebnisse. Insbesondere der gestiegene Auftragseingang stimmt uns optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, in dem wir weiteres Wachstum erwarten. Bei aller gebotenen Vorsicht angesichts der globalen Krisenherde und handelspolitischen Einschränkungen gehen wir von einer konjunkturellen Trendwende in unserem Geschäft aus. Der positive Trend des abgelaufenen Geschäftsjahrs hat sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2026/27 eindeutig bestätigt.“
Trumpf sehe für die kommenden Monate große Chancen in einzelnen Märkten und Geschäftsfeldern. Dazu zählten die Themen Elektromobilität, Halbleiter und Leistungselektronik ebenso wie im Bereich Werkzeugmaschinen die Fertigungstechnologien zur Ausrüstung von Datacentern, Smart-Factory-Lösungen und Services. Ein weiteres Zukunftsfeld sei die humanoide Robotik. „Insgesamt steht zu erwarten, dass unsere Kunden ihre Maschinenparks nach einer längeren Periode der Zurückhaltung erneuern und dazu auch unsere Angebote im Bereich vernetzte Fertigung nutzen werden.“
Umsatzstärkster Einzelmarkt von Trumpf waren in diesem Geschäftsjahr die USA mit 772 Mio. Euro. Dies entspricht einem Plus von 16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz in Deutschland sank um 6,4 Prozent auf 655 Mio. Euro. Im größten asiatischen Markt China sank der Umsatz um 7,4 Prozent auf 446 Mio. Euro.
Der Geschäftsbereich Werkzeugmaschinen erzielte den höchsten Umsatz mit 2,38 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,36 Mrd. Euro). Der Geschäftsbereich Lasertechnik verbuchte im Berichtsjahr einen rückläufigen Umsatz auf 1,17 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,25 Mrd. Euro).
Bildtext Nicola Leibinger-Kammüller: „Die harte Arbeit, die wir im Unternehmen geleistet haben hinsichtlich notwendiger Kostensenkungen sowie die Bereinigung unseres Portfolios, zeigen Ergebnisse.“
Foto: Trumpf

