Visual Components: Trends in der Produktion

Die Zukunft der Fertigung ist vernetzter, schneller und digitaler. Das Unternehmen Visual Components, Anbieter in der Fertigungssimulation stellt die aktuellen Trends vor.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Espoo, Finnland. Zu den Kunden zählen Maschinenbauer, Systemintegratoren und Fertigungsunternehmen. Visual Components ist außerdem Mitglied im Deutschen Robotik Verband. Das Jahr 2026 wird für die Produktion von morgen eine entscheidende Rolle spielen, weil Fachkräfte, Anlagen, Roboter und Software noch enger aufeinander abgestimmt werden müssen, heißt es von dem Unternehmen.

Die großen Trends umfassen zum einen eine durchgängige Digitalisierung der Prozessketten mit Daten vom Entwurf über Simulation bis zur Anlagensteuerung. In diesem Zug verschieben sich auch die Berufsbilder stärker von manuellen Tätigkeiten zu digitalen Aufgaben: Mitarbeitende programmieren Roboter, überwachen virtuelle Abläufe und steuern Maschinen über digitale Tools.

Die Zusammenarbeit findet außerdem mehr in der Cloud statt. Mehrere Mitarbeitende werden gleichzeitig an Layouts, Simulationen und Abläufen arbeiten – standortübergreifend und in Echtzeit. Ein weiterer großer Trend ist der Einsatz von KI als „Werkzeug“, das etwa dabei hilft Varianten von Layouts oder Automatisierungskonzepten zu vergleichen oder datenbasiert Entscheidungen zu treffen. Auch die virtuelle Inbetriebnahme ist auf dem Vormarsch. Bevor eine Anlage physisch läuft, können Unternehmen die Steuerungslogik, Signale und Abläufe digital bereits testen.

Bildtext Simulation einer Fabrikfertigung

Bild: Visual Compoments