„WINWORK“ verzeichnet deutliches Umsatzminus

Das Würth Industrial Network hat das Geschäftsjahr 2025 weltweit mit einem Umsatz von 1,8 Mrd. Euro Umsatz abgeschlossen, ein Minus von etwa 18 Prozent. Würth Industrie Service Deutschland verzeichnet für 2025 einen Umsatz von rund 719 Mio. Euro, was einen Rückgang von 1,6 Prozent bedeutet.

Das Würth Industrial Network, kurz „WINWORK“, bündelt innerhalb der Würth-Gruppe die auf Industriebedarfe spezialisierten Gesellschaften und ermöglicht Industriekunden weltweit eine nahtlose Integration und Implementierung von leistungsfähigen C-Teile-Lösungen. Als Teil des WINWORK® verantwortet die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG die industrielle Belieferung in Europa und stellt mit ganzheitlichen Beschaffungs- und Logistikkonzepten eine zuverlässige und effiziente Versorgung von Produktions- und Betriebsprozessen sicher. Die Würth-Gruppe erwirtschaftete gemäß vorläufigem Jahresabschluss 2025 einen Rekordumsatz von 20,7 Mrd. Euro, ein Plus von 2,3 Prozent (EZ berichtete). Wie jetzt berichtet wurde, verzeichnete das Würth Industrial Network im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von rund 1,8 Mrd. Euro, nach 2,2 Mrd. Euro im Vorjahr. Die Würth Industrie Service in Deutschland schließt das Jahr 2025 mit einem Umsatz von rund 719 Mio. Euro, hier standen in 2024 731 Mio. Euro zu Buche.

Das Jahr 2025 sei weltweit geprägt gewesen von einer anhaltenden konjunkturellen Abkühlung und weiterhin fragmentierten politischen Rahmenbedingungen, begründet das Unternehmen den Einbruch. Zunehmende protektionistische Tendenzen, geopolitische Spannungen sowie hohe Energiepreise hätten den internationalen Handel belastet. „2025 war ein Jahr, in dem Planbarkeit zur knappen Ressource wurde und Vertrauen in funktionierende Partnerschaften umso entscheidender“, betont Martin Jauss, Executive Vice President Würth Group und CEO Würth Industrie Service.

Bildtext Industriepark Würth in Bad Mergentheim aus der Luft betrachtet

Bild: Würth Industrie Service